Eine Großmutter, die sich allmählich verliert. Eine Tochter, die gegen das Vergessen ankämpft. Eine Enkelin, die vor der größten Entscheidung ihres Lebens steht ...
Die Floristin Cat McAllister nimmt das Leben, wie es kommt. Sie hat ihre 16-jährige Tochter Ruby allein großgezogen und einen eigenen kleinen Blumenladen aufgebaut. Als ihre Mutter Minnie mit nur 58 Jahren an Alzheimer erkrankt, zögert Cat keine Sekunde und nimmt sie bei sich auf. Doch dann stößt sie bei der Auflösung von Minnies Haus auf ein bestürzendes altes Dokument. Ist Minnie gar nicht die Mutter, die Cat so gut zu kennen glaubte? Unterdessen steht auch Cats Tochter Ruby vor einer schweren Entscheidung, als sie im Badezimmer auf zwei kleine blaue Striche starrt. Doch sosehr das Schicksal die drei McAllister-Frauen auch herausfordert, gemeinsam lässt sich das Leben einfach besser meistern ...
Sehr schöne Geschichte, flüssig geschrieben. Die Beziehungenn der Frauen untereinander - auch sprachlich- hat mir sehr gut gefallen. Einen Stern Abzug gebe ich doch, weil mir der Mittelteil einfach zu lang war und die Handlung nicht voran kam.
2 Tage vor
4,0
Sehr schöne Geschichte, flüssig geschrieben. Die Beziehungenn der Frauen untereinander - auch sprachlich- hat mir sehr gut gefallen. Einen Stern Abzug gebe ich doch, weil mir der Mittelteil einfach zu lang war und die Handlung nicht voran kam.
Mütter und Töchter von Claire Alexander ist mein erstes Buch der Autorin. Ich habe diesen Roman über drei Frauengenerationen sehr gern gelesen.
Das Cover mit den drei schönen jungen Frauen gefällt mir sehr, sie sehen allerdings nicht wie Großmutter, Mutter und Enkelin aus.
Cat, 36, ist alleinerziehende Mutter der 16jährigen Ruby. Sie sorgt sich um ihre Mutter Minnie, bei der Alzheimer diagnostiziert wurde. Minnie ist erst 58 und nicht mehr in der Lage, selbständig zu leben, deswegen nimmt Cat sie bei sich auf.
Minnies Haus soll verkauft werden und bei der Auflösung ihres Hausstands fällt Cat ihre Geburtsurkunde in die Hände, auf der nicht Minnie als ihre Mutter eingetragen ist, sondern eine Frau namens Beth.
Die Entdeckung, dass sie adoptiert wurde, stellt Cats Welt auf den Kopf. Sie versucht, von Minnie Informationen über Beth zu bekommen, doch deren klare Momente werden immer seltener. Über Nachforschungen im Internet findet sie heraus, dass Beth in Nordirland gelebt hatte.
Zeitgleich stellt Ruby fest, dass sie schwanger ist. Wir begleiten parallel die beiden schwangeren Sechzehnjährigen, Beth im Jahr 1976 und Ruby heute - zwei Schwangerschaften, die ganz anders von ihrem Umfeld wahrgenommen werden. Ruby postet direkt ein Ultraschallbild auf Instagram, während Beth ihre Schwangerschaft am liebsten ungeschehen machen würde.
Beth ist als Älteste von fünf Kindern in einer sehr religiösen Familie aufgewachsen. Sie war nicht aufgeklärt und nicht in der Lage, sich gegen einen sexuellen Übergriff zu wehren. Ihre Eltern haben die Schwangerschaft ihrer Tochter in der Nachbarschaft und der Kirchengemeinde verheimlicht. Eine Abtreibung kam nicht in Frage, Beth wurde gezwungen, ihr Baby zur Adoption freizugeben.
Ich habe Cat gern auf der Suche nach ihren Wurzeln nach Nordirland begleitet und habe mit Beth getrauert, die ihr Baby nicht behalten durfte. Bei Ruby musste ich an eine Klassenkameradin denken, die mit 16 Mutter geworden und mit Hilfe ihrer Mutter trotzdem Abitur gemacht und studiert hatte.
Gerne empfehle ich diesen Mutter-Tochter-Roman über drei Generationen schottischer Frauen von 1976 bis heute.
15. Mai 2026
5,0
Mütter und Töchter von Claire Alexander ist mein erstes Buch der Autorin. Ich habe diesen Roman über drei Frauengenerationen sehr gern gelesen.
Das Cover mit den drei schönen jungen Frauen gefällt mir sehr, sie sehen allerdings nicht wie Großmutter, Mutter und Enkelin aus.
Cat, 36, ist alleinerziehende Mutter der 16jährigen Ruby. Sie sorgt sich um ihre Mutter Minnie, bei der Alzheimer diagnostiziert wurde. Minnie ist erst 58 und nicht mehr in der Lage, selbständig zu leben, deswegen nimmt Cat sie bei sich auf.
Minnies Haus soll verkauft werden und bei der Auflösung ihres Hausstands fällt Cat ihre Geburtsurkunde in die Hände, auf der nicht Minnie als ihre Mutter eingetragen ist, sondern eine Frau namens Beth.
Die Entdeckung, dass sie adoptiert wurde, stellt Cats Welt auf den Kopf. Sie versucht, von Minnie Informationen über Beth zu bekommen, doch deren klare Momente werden immer seltener. Über Nachforschungen im Internet findet sie heraus, dass Beth in Nordirland gelebt hatte.
Zeitgleich stellt Ruby fest, dass sie schwanger ist. Wir begleiten parallel die beiden schwangeren Sechzehnjährigen, Beth im Jahr 1976 und Ruby heute - zwei Schwangerschaften, die ganz anders von ihrem Umfeld wahrgenommen werden. Ruby postet direkt ein Ultraschallbild auf Instagram, während Beth ihre Schwangerschaft am liebsten ungeschehen machen würde.
Beth ist als Älteste von fünf Kindern in einer sehr religiösen Familie aufgewachsen. Sie war nicht aufgeklärt und nicht in der Lage, sich gegen einen sexuellen Übergriff zu wehren. Ihre Eltern haben die Schwangerschaft ihrer Tochter in der Nachbarschaft und der Kirchengemeinde verheimlicht. Eine Abtreibung kam nicht in Frage, Beth wurde gezwungen, ihr Baby zur Adoption freizugeben.
Ich habe Cat gern auf der Suche nach ihren Wurzeln nach Nordirland begleitet und habe mit Beth getrauert, die ihr Baby nicht behalten durfte. Bei Ruby musste ich an eine Klassenkameradin denken, die mit 16 Mutter geworden und mit Hilfe ihrer Mutter trotzdem Abitur gemacht und studiert hatte.
Gerne empfehle ich diesen Mutter-Tochter-Roman über drei Generationen schottischer Frauen von 1976 bis heute.
Als Erstes muss ich wirklich sagen, der Schreibstil war einfach richtig gut. Total flüssig, emotional und man kommt super schnell durch die Seiten durch.
Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, einmal in den 70ern und einmal in der Gegenwart, und genau sowas mag ich sehr gerne. Ich finde es so spannend zu sehen, wie sehr die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst und wie sich manche Dinge zwar verändern, aber sich andere Muster in dem Buch trotzdem wiederholen. Besonders krass fand ich den Unterschied darin, wie in den 70ern mit Frauen und generell mit bestimmten Themen umgegangen wurde. Vor allem der Umgang mit unverheirateten Frauen hat mich echt wütend gemacht, weil das so unfair und hart war.
Die Story in der Gegenwart fand ich eigentlich richtig interessant, aber ab der Mitte hat es sich leider ziemlich gezogen und die Hauptprotagonistin ging mir irgendwann ein bisschen auf die Nerven. Gleichzeitig konnte ich sie aber auch verstehen, weil die Themen echt heftig sind. (ACHTUNG SPOILER!) Es geht um Adoption, jung Mutter werden, Abtreibung und Alzheimer, also wirklich schwere Sachen, die aber meiner Meinung nach gut und sensibel umgesetzt wurden.
Trotzdem hatte ich zwischendurch einfach das Gefühl, dass es nicht so richtig vorangeht, obwohl die Story eigentlich total spannend ist. Das Ende hat mich dann aber nochmal richtig erwischt und ich musste sogar ein paar Tränchen verdrücken.
28. Mai 2026
3,5
Frauenpower💪
Als Erstes muss ich wirklich sagen, der Schreibstil war einfach richtig gut. Total flüssig, emotional und man kommt super schnell durch die Seiten durch.
Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, einmal in den 70ern und einmal in der Gegenwart, und genau sowas mag ich sehr gerne. Ich finde es so spannend zu sehen, wie sehr die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst und wie sich manche Dinge zwar verändern, aber sich andere Muster in dem Buch trotzdem wiederholen. Besonders krass fand ich den Unterschied darin, wie in den 70ern mit Frauen und generell mit bestimmten Themen umgegangen wurde. Vor allem der Umgang mit unverheirateten Frauen hat mich echt wütend gemacht, weil das so unfair und hart war.
Die Story in der Gegenwart fand ich eigentlich richtig interessant, aber ab der Mitte hat es sich leider ziemlich gezogen und die Hauptprotagonistin ging mir irgendwann ein bisschen auf die Nerven. Gleichzeitig konnte ich sie aber auch verstehen, weil die Themen echt heftig sind. (ACHTUNG SPOILER!) Es geht um Adoption, jung Mutter werden, Abtreibung und Alzheimer, also wirklich schwere Sachen, die aber meiner Meinung nach gut und sensibel umgesetzt wurden.
Trotzdem hatte ich zwischendurch einfach das Gefühl, dass es nicht so richtig vorangeht, obwohl die Story eigentlich total spannend ist. Das Ende hat mich dann aber nochmal richtig erwischt und ich musste sogar ein paar Tränchen verdrücken.
28. Mai 2026
3 von 5 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Claire Alexander
Claire Alexander lebt mit ihrer kleinen Familie an der Westküste Schottlands. Sie schreibt als freie Journalistin für The Washington Post, The Independent, The Huffington Post und Glamour. Wenn sie nicht gerade arbeitet oder Zeit mit ihrer Familie und den beiden Hunden verbringt, denkt sie beim Stand Up Paddeln über ihr nächstes Buch nach.