Blick ins Buch

Historische Romane

Die Hafenschwester (2)

4,2(47)
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Über das Buch

Hamburg, 1913: Mit ihrer großen Liebe Paul hat Krankenschwester Martha drei gesunde Kinder, eine schöne Wohnung und sogar eine Einladung nach Amerika, um ihre Freundin Milli zu besuchen. Doch die Stadt steht kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges und Marthas Träume von der Zukunft zerplatzen. Trotz seiner 41 Jahre wird Paul eingezogen und Martha muss sich in dieser schweren Zeit allein um das Überleben ihrer Familie kümmern. Als Paul nach einem Granatenangriff schwer entstellt zurückkehrt, wird ihre Ehe auf eine harte Probe gestellt. Martha tut alles für ihren Mann, Paul unterzieht sich aber nur unwillig den nötigen Operationen und scheint aufgegeben zu haben …

Editionen (2)

ISBN9783641266189
VerlagDiana
Erscheinungsdatum14.09.20

Rezensionen & Bewertungen

47 Bewertungen

8 Rezensionen

4,2

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  • carrycaricarina
    carrycaricarina

    138 Follower

    5,0

    Tolle Geschichte

    Ich mochte bereits den ersten Band sehr gerne und dieser Band hat mir ebenfalls sehr sehr gut gefallen. Absolute Weiterempfehlung.

    1. Juni 2024

  • brillenschlange78
    brillenschlange78

    556 Follower

    4,5

    Zwischen Krieg und Frieden

    Zuerst können die Studts endlich das Leben genießen. Martha arbeitet weiter als Hafenschwester, Paul hat eine gut bezahlte Stellung in der Werft und die Kinder sind gesund. Dank Marthas Jugendfreundin bekommen sie die Gelegenheit mit dem größten Schiff der Welt, dem Imperator, nach Amerika zu fahren. Dort wohnen sie der Hochzeit von Marthas Patentochter Anna bei und können sich eine Eindruck vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten machen. Doch kaum zurück in Deutschland brodelt es politisch in Europa. Wir alle wissen, was nach dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger passiert. Auch an den Studts geht der Krieg nicht spurlos vorbei. Paul wird trotz seiner über vierzig Jahre noch eingezogen und kehrt schwer verletzt zurück. Martha arbeitet wieder im OP und hat dadurch gute Beziehungen zu den Ärzten die alles in ihrer Macht stehende für Paul tun. Auch für Marthas Bruder Heinrich wird es als Handelskapitän immer schwieriger, er bewegt sich immer in Gefahr zwischen der britischen Seeblockade. Seine chinesische Frau bangt zusammen mit ihrem Sohn um ihn. Als Heinrich vermisst wird und die Reederei nicht mehr bezahlt sieht sich Li-Ming gezwungen bis zum Äußersten zu gehen um die Wohnung zu halten. Doch wird ihr das Heinrich je verzeihen, wen er zurück kommen sollte? Auch treffen wir wieder die Kellermanns vom ersten Teil. Während Joseph eine Größe der Halbwelt geworden ist, kommt auch Moritz schwer verwundet von der Front zurück. Dank einer Schwesternkollegin von Martha findet aber auch er ins Leben zurück. Und so kann man hoffen, wenn dieser unsägliche Krieg endlich endet, dass auf alle wieder ein kleines bisschen Glück wartet. Mir gefällt wie Melanie Metzenthin diese Zeit vor unserem inneren Auge auferstehen lässt. Neben bekannten Begebenheiten wird auch der Alltag einer Familie, zwischen Hoffen und Bangen und den alltäglichen Problemen, gezeigt. Auch unbekanntere , wahre Ereignisse kommen vor und so hat man ganz nebenbei noch was gelernt ohne dass der Unterhaltungswert darunter leidet. Eine Gratwanderung die die Autorin, einmal mehr, meisterlich bezwingt. Auch für den 2. Teil kann ich eine Leseempfehlung geben.

    7. Feb. 2026

  • 4,0

    Da mir der erste Teil rund um die Hafenschwester Martha Studt sehr gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und wie es mit ihr und ihrer Familie weitergeht. Zu Beginn habe ich mich ein wenig schwer getan in das Buch reinzukommen, aber dann hat es mich doch gepackt und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Martha lebt glücklich mit ihrem Mann Paul und ihren drei Kindern in Hamburg. Sie arbeitet weiter als Krankenschwester, aber dann bricht der erste Weltkrieg aus und auch ihr Mann Paul wird eingezogen. Ich habe mich von der Geschichte sehr gut unterhalten gefühlt und fand es sehr spannend Martha und ihr Leben in Hamburg zu verfolgen. Das Setting und die Zeit war ebenfalls wieder sehr interessant. Ich fand es sehr faszinierend was zu der Zeit medizinisch, vor allem bei Operationen, schon alles möglich war. Der medizinische Aspekt nimmt auf jeden Fall einen sehr großen Teil der Geschichte ein, und manchmal war es mir fast ein wenig zu viel und ich hätte mir noch mehr gesellschaftliche Elemente gewünscht. Die Fortsetzung der Reihe um die Hafenschwester hat mir gut gefallen und ich bin sehr gespannt wie es im dritten Teil mit Martha und ihrer Familie weitergehen wird.

    7. Sept. 2022

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Melanie Metzenthin

Melanie Metzenthin wurde 1969 in Hamburg geboren, wo sie auch heute noch lebt und als Fachärztin für Psychiatrie arbeitet. Mit der Vergangenheit ihrer Heimatstadt fühlt sie sich ebenso verbunden wie mit der Geschichte der Medizin, was in vielen ihrer Romane zum Ausdruck kommt. »Die Hafenschwester. Als wir zu träumen wagten« ist ihr erster Roman im Diana Verlag und der Auftakt zu einer Serie.

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