Blick ins Buch

Fantasy

Die Ordensburg

4,3(71)
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Über das Buch

Bereits seit eintausend Jahren besteht der Bund, den die Elfen und die Menschen des Fjordlands in ihrer dunkelsten Stunde schmiedeten: Gemeinsam besiegten sie einst die Trolle und schworen einander fortan Waffentreue. Nun bedroht eine neue, finstere Macht die magischen Völker Albenmarks und die freien Menschen des Fjordlands: Die Ritter der Tjuredkirche haben geschworen, jeden zu vernichten, der sich ihren strengen Dogmen widersetzt. Als der Kampf um die Welt beginnt, stehen sich zwei Herzen, die eigentlich auf ewig verbunden sein sollten, plötzlich als Feinde gegenüber ...

Editionen (5)

ISBN9783641259433
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum14.06.21
Seitenzahl656

Rezensionen & Bewertungen

71 Bewertungen

11 Rezensionen

4,3

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  • oli_underlines
    oli_underlines

    132 Follower

    4,0

    Was soll ich dazu sagen….

    Die Story war anfangs gut und ist wie ein klassisches Abenteuer gestartet. Ab einem gewissen Punkt war es zwar immer noch irgendwie gut, aber über das ganze Buch hinweg haben mir ein wenig die Peaks gefehlt. Es wird viel erzählt und es passiert einfach lange nicht wirklich etwas. Trotzdem schafft es Henning, dass man dranbleibt. Am Ende ist für ein komplettes Buch eigentlich extrem wenig passiert. Trotzdem fühlt man sich in der Story angekommen und mag die Charaktere. Buch zwei wurde direkt im Anschluss gestartet … Leute, ich bin gespannt 🙂‍↕️

    8. März 2026

  • saschak
    saschak

    9 Follower

    4,5

    Wie alle Bücher der Elfen Reihe ist auch diese Buch Sehr spannend und gut 😊 Absolut empfehlenswert 👍🏻

    11. Jan. 2026

  • yurelia
    yurelia

    14 Follower

    5,0

    Stark, spannend & schockierend. Ein fesselnder & aufwühlender Auftakt, der Spaß macht. Mit überzeugenden neuen Figuren und alten Bekannten.

    Uff, diese Buchreihe liegt einfach seit 11 Jahren bei mir auf dem SuB und ich will sie seitdem lesen … Und das obwohl Bernhard Hennen zu meinen Lieblingsautoren gehört. Shame on me. 🙈 Aber gut, ich hole es ja jetzt nach. Besser spät als nie. 😅 Meine Ausgabe von »Die Ordensburg« ist von 2015 und hat deshalb das alte Cover auf dem Einband. Es ist orangefarben und im Hintergrund befindet sich eine Burg auf einem Berg. Vorne im Bild ist ein Schwert abgebildet, das schräg im Boden steckt. Witzig finde ich, dass sich rechts unten auf dem Cover ein uralter Spiegel-Bestseller-Sticker befindet. Ich hatte ganz vergessen, wie die damals aussahen. 😂 Bei dem Buch handelt es sich übrigens um ein Softcover inklusive Flügelklappen. Auf der Innenseite der Buchdeckel und Flügelklappen – sowohl vorne als auch hinten – befindet sich eine Karte von der Halbinsel Valloncour in schwarzweiß. Ich liebe so etwas! Das hat mir in den letzten Fantasy-Büchern, die ich las, so gefehlt! Wobei ich jetzt natürlich gerne wüsste, wo in der Menschenwelt, sich Valloncour befindet und wie weit es vom Fjordland entfernt ist. 🤔 Die Kapitel sind nicht durchnummeriert, sondern haben Titel, die in großen Druckbuchstaben geschrieben sind. Unterhalb der Titel befindet sich horizontal ein lang gezogenes Symbol, das an den Seiten spitz zuläuft, ähnlich wie bei einer Nadel. Der Buchsatz ist recht unspektakulär. Die Schrift ist eine gewohnte Serifenschrift wie auch bei den Bänden der Elfen-Saga. Die Seiten sind etwas dünner als bei den Büchern, die ich die letzte Zeit so gelesen habe. Die Bindung ist ziemlich fest. Ich hatte manchmal Probleme das Buch offenzuhalten. Es klappt sofort wieder zu, wenn man es versucht, aufgeklappt hinzulegen. Der Schreibstil ist zunächst gemächlich, wie von Bernhard Hennen gewohnt, zieht dann aber schnell an. Schneller als erwartet. Die Ereignisse in diesem Band spielen 1000 Jahre nach Mandreds Verschwinden. Er wird im Fjordland noch immer als legendärer Held verehrt. Man sollte tatsächlich die Elfen-Saga auch gelesen haben, um alles besser zu verstehen. Zwar werden bestimmte Ereignisse auch grob umrissen, wenn sie zur Sprache kommen und ein bisschen kann man auch im Anhang nachlesen, aber für ein besseres Verständnis hilft es, die ersten Elfen-Bücher (»Die Elfen«, »Elfenwinter«, »Elfenlicht« & »Elfenkönigin«) zu lesen. Ich habe die Bücher alle nur einmal gelesen, als sie erschienen sind, und kam mit dem, was ich noch wusste relativ gut durch »Die Ordensbug«. Da war ich positiv überrascht. Ein Reread ist somit nicht erforderlich. Hinten im Buch befindet sich ein Anhang mit einer Übersicht der Charakternamen, Schauplätzen und ein Glossar. Auch eine schematische Darstellung des Buhurt-Spielfeldes befindet sich im Anhang, was mir tatsächlich sehr weiterhalf, weil ich mir absolut nicht vorstellen konnte, wie das alles aussehen soll. Wie auch schon in den Bänden der Elfen-Saga gab es auch hier zwischendurch immer mal wieder kursive Texte von Chronisten aus Chroniken – oder andere Aufzeichnungen – die im ersten Moment verwirrend sind, im nächsten Moment aber helfen, etwas Bestimmtes besser zu verstehen. Das finde ich sehr abwechslungsreich und man verändert dadurch ein wenig seinen Blickwinkel. Diese Abschnitte habe ich früher schon sehr cool gefunden. Die Geschichte beginnt langsam, nimmt dann aber sehr schnell Fahrt auf und schon innerhalb der ersten 200 Seiten passiert so viel und auch so viel Schockierendes, dass mir zwischenzeitlich die Kinnlade runterklappte oder ich aufschrie vor Fassungslosigkeit. Man wird also schon früh mitgerissen. Die Geschichte beginnt bei Gishild, mit der ich mich schnell identifizieren konnte. Ich hab sie ziemlich schnell in mein Herz geschlossen und ich sehe durchaus Parallelen zu Kadlin und Mandred. Obwohl ich den Namen "Gishild" jetzt nicht so schön gewählt finde. 😅 Auch in Luc konnte ich mich schnell hineinversetzen, obwohl mir Gishild charakterlich deutlich besser gefällt. Aber ich hatte keine Probleme damit, Lucs Beweggründe zu verstehen. Auch Michelle mochte ich ziemlich sofort. Nur mit ihrer Schwester hatte ich so meine Probleme … Generell finde ich die Figuren durchaus gut ausgearbeitet. Man will mit dem Orden nicht sympathisieren, sympathisiert aber irgendwann doch mit den Leuten. Das ist wirklich geschickt geschrieben, weil man Gishilds Konflikt am eigenen Leib erfährt und sie dann natürlich noch viel besser verstehen kann als ohnehin schon. Ich schätze es auch sehr, dass alte Bekannte auftauchen. Besonders über Yulivee und Silwyna habe ich mich gefreut. Ich hatte tatsächlich erwartet, dass neue Elfen eingeführt werden. Wäre auch cool gewesen, aber so gefällt es mir doch besser. Die Story erschien mir anfangs recht simpel, aber dann merkt man schnell, dass sie doch etwas komplexer ist als gedacht – aber das ist man eigentlich auch schon gewohnt, wenn man die ersten Elfen-Bücher gelesen hat. Ein Schock jagt den nächsten Schreck und schwupps passieren Ereignisse und Entwicklungen, die man null erwartet hat. Das fördert die Spannung und lässt nicht los. Man befürchtet Dinge und bevor man weiß, ob sie wirklich eingetreten sind, geht die Geschichte woanders weiter. Ich liebe diese Art des Schreibens einfach sehr, obwohl sie auch stellenweise unfair erscheint. Am Ende häuften sich die Fragen in meinem Kopf immer mehr, ich hielt vor Schreck die Luft an und das Buch endete damit, dass ich plötzlich doch wieder den Orden verabscheute und richtig wütend wurde! Ein Glück kann ich gleich mit dem nächsten Band weitermachen. Mein Fazit: Stark, spannend und schockierend. Ein fesselnder und aufwühlender Reihenauftakt, der Spaß macht. Mit überzeugenden neuen Charakteren und alten Bekannten.

    30. Okt. 2025

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Bernhard Hennen

Bernhard Hennen, 1966 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Vorderasiatische Altertumskunde. Mit seiner »Elfen«-Saga stürmte er alle Bestsellerlisten und schrieb sich an die Spitze der deutschen Fantasy-Autoren. Bernhard Hennen lebt mit seiner Familie in Krefeld.

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