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Cholera, Streik und die Liebe
In diesem Buch lernen wir die 14jährige Martha Westphal kennen. Sie lebt mit ihrer Familie im armen Gängeviertel in Hamburg. Als die Cholera ausbricht wird auch ihre Familie nicht verschont und sie stürzen in noch größere Armut als davor. Doch Martha gibt nicht auf und kämpft sich hoch bis zur Schwesternausbildung. Als sie durch eine Freundin bei den Sozialisten anfängt lernt sie den jungen Ingenieur Paul Studt kennen. Dieser möchte unbedingt die Arbeitsbedingungen der Hafenarbeiter verbessern, die seit der Cholera noch katastrophaler geworden sind als sie eh schon waren. Es kommt zum ersten großen Streik der Hamburger Hafenarbeiter. Als er aber schwer verletzt ins Krankenhaus kommt, freunden sich die Beiden an mehr an. Sehr zum Missfallen von einer Kollegin, da die Schwestern eine tadellose Sittsamkeit vorweisen müssen. Diese entwirft einen perfiden Plan gegen Martha. Doch auch hier beweist Martha Stehvermögen und lässt sich nicht unterkriegen. Wie immer sind die Charaktere bei Melanie Metzenthin gut gezeichnet und lebensecht. Sie entwickeln sich weiter und man kann sich mit ihnen identifizieren. Das und der schöne Schreibstil tragen dazu bei, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Auch versteht es die Autorin wahre Begebenheiten glaubhaft in die Geschichte einzuflechten. Ich freue mich auf die 2 anderen Bände um die Hafenschwester Martha und ihre Familie und gebe eine absolute Leseempfehlung.
12. Jan. 2026
Cholera, Streik und die Liebe
In diesem Buch lernen wir die 14jährige Martha Westphal kennen. Sie lebt mit ihrer Familie im armen Gängeviertel in Hamburg. Als die Cholera ausbricht wird auch ihre Familie nicht verschont und sie stürzen in noch größere Armut als davor. Doch Martha gibt nicht auf und kämpft sich hoch bis zur Schwesternausbildung. Als sie durch eine Freundin bei den Sozialisten anfängt lernt sie den jungen Ingenieur Paul Studt kennen. Dieser möchte unbedingt die Arbeitsbedingungen der Hafenarbeiter verbessern, die seit der Cholera noch katastrophaler geworden sind als sie eh schon waren. Es kommt zum ersten großen Streik der Hamburger Hafenarbeiter. Als er aber schwer verletzt ins Krankenhaus kommt, freunden sich die Beiden an mehr an. Sehr zum Missfallen von einer Kollegin, da die Schwestern eine tadellose Sittsamkeit vorweisen müssen. Diese entwirft einen perfiden Plan gegen Martha. Doch auch hier beweist Martha Stehvermögen und lässt sich nicht unterkriegen. Wie immer sind die Charaktere bei Melanie Metzenthin gut gezeichnet und lebensecht. Sie entwickeln sich weiter und man kann sich mit ihnen identifizieren. Das und der schöne Schreibstil tragen dazu bei, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Auch versteht es die Autorin wahre Begebenheiten glaubhaft in die Geschichte einzuflechten. Ich freue mich auf die 2 anderen Bände um die Hafenschwester Martha und ihre Familie und gebe eine absolute Leseempfehlung.
12. Jan. 2026






