Blick ins Buch

Romane

Nordische Nächte

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Über das Buch

Tania Blixens Kurzgeschichten sind Perlen klassischer Erzählkunst. Zu Recht wurde die Autorin die Scheherazade des Nordens genannt, denn kaum jemand vermag es so wie sie, Leserinnen und Leser in Bann zu ziehen. Diese exklusive Textauswahl versammelt die schönsten Werke aus über fünfzig Schaffensjahren – allen voran das Glanzstück über die Meisterköchin Babette und deren exquisite kulinarische Verführungskünste. Tania Blixens Lebensthemen und bevorzugten Stoffe, das Exotische, Märchen und Legenden, aber auch herausragende Episoden der abendländischen Geschichte wirken dank ihrer sinnlichen Beschreibungskunst heute so lebendig wie eh und je.

Editionen (1)

ISBN9783641209933
VerlagPenguin
Erscheinungsdatum11.10.16
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

4 Bewertungen

1 Rezensionen

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  • 3,0

    Durchwachsene Kurzgeschichten zum Einschlafen Das Buch: Hier befindet sich eine Sammlung von 7 Kurzgeschichten. Und geht es durchweg um Adelsdramen. Die Spalte zwischen Arm und Reich wird in vielen Facetten dargelegt. Sei es eine hoffnungslose Liebe, der Wunsch nach einer Änderung, einem Fest, einem Betrüger oder Größenwahn. Mein Fazit: Sehr Durchwachsen!!! Das Buch startet mit einer Kurzgeschichte, die knapp 90 Seiten lang ist und somit einen Großteil des Buches beansprucht. Leider passiert auf den ersten 50 Seiten wirklich nichts. Es befinden sich sehr Familieneinführungen, Familienverflechtungen und Dramaaufbau auf diesen Seiten. Und man wird das Gefühl nicht los, Frau Blixen hatte eine Idee für ein ganzes Buch, aber dann keine Lust mehr an der Story. Denn für das Ende dieser hoffnungslosen Liebe waren die Einführungen absolut nicht nötig. Als Leser ist dies recht ärgerlich. Die anderen Geschichten plätschern dann auch weiter vor sich hin. Das Gefühl, dass Frau Blixen dem Leser etwas mahnen möchte bleibt in jeder Story erhalten. Leider ist dies ein Grundtenor, der doch schon an sich sehr schwer vermittelbar ist. Mit einer langweiligen Geschichte wird das nicht besser. Der Schreibstil ist träge, mahnend, ausschweifend in Nichtigkeiten und umständlich erzählt. Doch weiß ich nicht, ob dies gänzlich bei der Autorin lag. Denn schaut man sich im Abschluss des Buches das Quellenverzeichnis der Kurzgeschichten an wird etwas deutlich: ein Teil der Geschichten wurde aus dem Dänischen übersetzt, der andere Teil aus dem Englischen. Für mich persönlich ließen sich die Texte aus der dänischen Übersetzung einen Tick besser lesen. Zusammenfassend sind diese Kurzgeschichten eher für Fans von Tanja Blixen geeignet. Oder man möchte einfach ein wenig Mahnung und Geschichten über Arm-Reich erhalten. https://booksoftination.wordpress.com/2017/01/04/tania-blixen-nordische-naechte/

    22. Dez. 2016

Autorin / Autor

Über Tania Blixen

Die Dänin Tania Blixen, 1885 in Rungstedlund bei Kopenhagen geboren, wanderte nach dem Studium der Malerei in Kopenhagen, Paris und Rom 1914 nach Kenia aus, wo sie den schwedischen Baron Blixen-Finecke heiratete und zu schreiben begann. Die gemeinsame Kaffeeplantage führte sie nach der Scheidung alleine weiter, bis sie wegen der Weltwirtschaftskrise und nach dem tödlichen Unfall ihres Geliebten Denys Finch Hatton 1931 gezwungen war, in ihre Heimat zurückzukehren. Für «ihre» Kikuyus hatte sie ein Bleiberecht auf der Farm erwirkt. Der Vorort von Nairobi, in dem die Hütten standen, trägt noch heute ihren Namen. 1962 starb sie in Rungstedlund. Mit ihrem autobiografischen Roman, der 1937 unter dem Titel "Den afrikanske Farm" auf Dänisch und "Out of Africa" auf Englisch erschienen ist, wurde Blixen weltberühmt. Sie zählt heute zu den populärsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.

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