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Laymon-Roman mit Mittelmaß! 🥴
Wenn man Richard Laymon liest, dann weiß man in der Regel, was einen erwartet. Man darf in dieser Hinsicht keinesfalls auf große literarische Ergüsse hoffen, eher auf Blut, Mord, Sex und Splatter. 💀🪓 Das trifft auch auf "Der Wald" zu, wenngleich es hier unerwartet ruhig zugeht. Große Teile des Buches bauen die Story auf und versuchen, einen ins Geschehen zu ziehen, ohne großartige Aktion-Einlagen. Dabei sind die Geschehnisse dennoch unterhaltsam genug, um einen am Lesen zu halten. Die Charaktere sind allesamt sympatisch und mitten aus dem Leben gegriffen. Besonders der junge Benni mit seinen pupertäten Problemchen ist hier zu nennen 😁. Dass die Geschichte gegen Ende ins Übernatürliche abdriftet sei verziehen, es ist schließlich ein Laymon-Roman. Der Schluss kam sehr kurz und knackig, da hatte ich etwas mehr "Biss" erwartet, im wahrsten Sinne des Wortes...🙃 Im Vergleich zu den mir bekannten Romanen von Richard Laymon reiht sich dieses Buch irgendwo in der Mitte ein. Weniger Gewalt, dafür mehr Story und ein Schuss Voodoo treffen es ganz gut. Mir persönlich war es ein bisschen zu ruhig, wenn ich schon Laymon lese, dann bitte die volle Dosis! 😉 Im Übrigen, der Titel oder das Cover eines Buches tragen nicht zu knapp dazu bei, ob man auf ein Buch aufmerksam wird oder nicht. Das bemerkenswerte an "Der Wald" ist, das weder Titel noch Cover auch nur im geringsten was mit dem Inhalt des Buches zu tun haben. Mal abgesehen davon, dass zu Beginn an einem Waldrand gecampt wird. Man wird hier dermaßen fehlgeleitet, dass dahinter schon fast Absicht vermutet wird. 🙂

17. März 2024
Laymon-Roman mit Mittelmaß! 🥴
Wenn man Richard Laymon liest, dann weiß man in der Regel, was einen erwartet. Man darf in dieser Hinsicht keinesfalls auf große literarische Ergüsse hoffen, eher auf Blut, Mord, Sex und Splatter. 💀🪓 Das trifft auch auf "Der Wald" zu, wenngleich es hier unerwartet ruhig zugeht. Große Teile des Buches bauen die Story auf und versuchen, einen ins Geschehen zu ziehen, ohne großartige Aktion-Einlagen. Dabei sind die Geschehnisse dennoch unterhaltsam genug, um einen am Lesen zu halten. Die Charaktere sind allesamt sympatisch und mitten aus dem Leben gegriffen. Besonders der junge Benni mit seinen pupertäten Problemchen ist hier zu nennen 😁. Dass die Geschichte gegen Ende ins Übernatürliche abdriftet sei verziehen, es ist schließlich ein Laymon-Roman. Der Schluss kam sehr kurz und knackig, da hatte ich etwas mehr "Biss" erwartet, im wahrsten Sinne des Wortes...🙃 Im Vergleich zu den mir bekannten Romanen von Richard Laymon reiht sich dieses Buch irgendwo in der Mitte ein. Weniger Gewalt, dafür mehr Story und ein Schuss Voodoo treffen es ganz gut. Mir persönlich war es ein bisschen zu ruhig, wenn ich schon Laymon lese, dann bitte die volle Dosis! 😉 Im Übrigen, der Titel oder das Cover eines Buches tragen nicht zu knapp dazu bei, ob man auf ein Buch aufmerksam wird oder nicht. Das bemerkenswerte an "Der Wald" ist, das weder Titel noch Cover auch nur im geringsten was mit dem Inhalt des Buches zu tun haben. Mal abgesehen davon, dass zu Beginn an einem Waldrand gecampt wird. Man wird hier dermaßen fehlgeleitet, dass dahinter schon fast Absicht vermutet wird. 🙂
17. März 2024







