
148 Follower
"Unsterblich wie die Nacht" ist der Auftaktroman der "Unsterblich"-Reihe und lag schon eine Weile auf meinem SuB. Das Cover ist nicht meins. Ich finde es weder schön noch wirklich ansprechend. Am schlimmsten finde ich dieses künstliche Blutrinnsal am Mund der abgebildeten Dame. In meinen Augen 6, setzen. Dieser Roman beinhaltet zwei Protagonisten, einen weiblichen, einen männlichen. Prinzessin Angelica Belakow ist eine ehe untypische Adelsdame. Sie ist gebildet, liebt Bücher und Musik über alles und benutzt immer ihren eigenen Kopf zum denken. Prinz Alexander Kourakin ist der geheimnisvolle Vampir. Er lässt sich nicht so leicht in seine Karten gucken und ist generell sehr schwer einschätzbar. Natürlich gibt es auch wieder einige Nebencharaktere. Prinz Mikhail Belakow ist Angelicas jüngerer Bruder. Ein bisschen verschmitzt und unheimlich charmant. Kiril ist Alexanders treuer Begleiter, auch wenn er eher als Aufpasser ins Sichtfeld rückt. James ist der Clan-Herrscher, zusammen mit seiner Frau Margaret. Und beide sind wirklich sympathisch und immer um das Wohl ihres Volkes besorgt. Joanna ist vom selben Charakterzug wie Angelica, und somit ist es auch kaum verwunderlich, dass sie sich schnell zur guten Freundin ebendieser mausert. Mina Hepsens Schreibstil fand ich persönlich eher langweilig und wenig spannend. Es gibt keine genauen Beschreibungen, die die Fantasie des Leser anregen, geschweige denn ist er sonderlich fesselnd. Die Story-Idee an sich hat mir gefallen, nur hat es an der Umsetzung gehapert. Das Ganze beginnt schon damit, dass der Roman im Jahre 1871 spielt, was man aber weder am Schreibstil, noch an den Charakteren merkt. Einzig und allein die Beschreibung der Kleidung gibt uns einen Hinweis. Find ich wirklich schade, denn so hatte ich dennoch die ganze Zeit das Gefühl mich im Jahre 2014 zu befinden. Im Groben umrissen, geht es um eine menschliche Dame, nämlich Angelica, die ihre ganz eigenen Probleme hat, und den Vampir Alexander, der auch seine Probleme hat. Und dann lernen sie sich kennen. Leider gab es immer wieder Sprünge zwischen den einzelnen Kapitel, die den Leser irgendwie sehr verwirren. Und auch innerhalb der Kapitel kommt es gerne zu Sprüngen zwischen Sichtweisen von Angelica und Alexander, was den Leser noch zusätzlich verwirrt. Generell ist der Roman eine nette Unterhaltung, mehr aber auch irgendwie nicht. Ich konnte mich weder mit den Charakteren wirklich anfreunden, von denen ich für meinen Geschmack eh viel zu wenig erfahren habe, noch hat mich der Schreibstil in irgendeiner Weise begeistert. Und auch die Spannung blieb irgendwie mehr oder minder auf der Strecke und man hechelt quasi schon danach, dass endlich mal irgendwas wirklich spannendes passiert. Ich war unendlich froh, dass es zumindest am Ende noch einmal spannend geworden ist! Der Cliffhanger ist somit ebenfalls spannend, und macht, obwohl man das Buch die meiste Zeit so "lala" fand, lust auf den nächsten Band. Fazit: Ein durchaus durchwachsener Roman, der den Leser zwar unterhält, aber nicht wirklich fesselnd ist. Der Cliffhanger, und auch die letzten 30 Seiten, haben aber noch einmal einiges wett gemacht und die Spannung deutlich gesteigert.
9. Okt. 2022
"Unsterblich wie die Nacht" ist der Auftaktroman der "Unsterblich"-Reihe und lag schon eine Weile auf meinem SuB. Das Cover ist nicht meins. Ich finde es weder schön noch wirklich ansprechend. Am schlimmsten finde ich dieses künstliche Blutrinnsal am Mund der abgebildeten Dame. In meinen Augen 6, setzen. Dieser Roman beinhaltet zwei Protagonisten, einen weiblichen, einen männlichen. Prinzessin Angelica Belakow ist eine ehe untypische Adelsdame. Sie ist gebildet, liebt Bücher und Musik über alles und benutzt immer ihren eigenen Kopf zum denken. Prinz Alexander Kourakin ist der geheimnisvolle Vampir. Er lässt sich nicht so leicht in seine Karten gucken und ist generell sehr schwer einschätzbar. Natürlich gibt es auch wieder einige Nebencharaktere. Prinz Mikhail Belakow ist Angelicas jüngerer Bruder. Ein bisschen verschmitzt und unheimlich charmant. Kiril ist Alexanders treuer Begleiter, auch wenn er eher als Aufpasser ins Sichtfeld rückt. James ist der Clan-Herrscher, zusammen mit seiner Frau Margaret. Und beide sind wirklich sympathisch und immer um das Wohl ihres Volkes besorgt. Joanna ist vom selben Charakterzug wie Angelica, und somit ist es auch kaum verwunderlich, dass sie sich schnell zur guten Freundin ebendieser mausert. Mina Hepsens Schreibstil fand ich persönlich eher langweilig und wenig spannend. Es gibt keine genauen Beschreibungen, die die Fantasie des Leser anregen, geschweige denn ist er sonderlich fesselnd. Die Story-Idee an sich hat mir gefallen, nur hat es an der Umsetzung gehapert. Das Ganze beginnt schon damit, dass der Roman im Jahre 1871 spielt, was man aber weder am Schreibstil, noch an den Charakteren merkt. Einzig und allein die Beschreibung der Kleidung gibt uns einen Hinweis. Find ich wirklich schade, denn so hatte ich dennoch die ganze Zeit das Gefühl mich im Jahre 2014 zu befinden. Im Groben umrissen, geht es um eine menschliche Dame, nämlich Angelica, die ihre ganz eigenen Probleme hat, und den Vampir Alexander, der auch seine Probleme hat. Und dann lernen sie sich kennen. Leider gab es immer wieder Sprünge zwischen den einzelnen Kapitel, die den Leser irgendwie sehr verwirren. Und auch innerhalb der Kapitel kommt es gerne zu Sprüngen zwischen Sichtweisen von Angelica und Alexander, was den Leser noch zusätzlich verwirrt. Generell ist der Roman eine nette Unterhaltung, mehr aber auch irgendwie nicht. Ich konnte mich weder mit den Charakteren wirklich anfreunden, von denen ich für meinen Geschmack eh viel zu wenig erfahren habe, noch hat mich der Schreibstil in irgendeiner Weise begeistert. Und auch die Spannung blieb irgendwie mehr oder minder auf der Strecke und man hechelt quasi schon danach, dass endlich mal irgendwas wirklich spannendes passiert. Ich war unendlich froh, dass es zumindest am Ende noch einmal spannend geworden ist! Der Cliffhanger ist somit ebenfalls spannend, und macht, obwohl man das Buch die meiste Zeit so "lala" fand, lust auf den nächsten Band. Fazit: Ein durchaus durchwachsener Roman, der den Leser zwar unterhält, aber nicht wirklich fesselnd ist. Der Cliffhanger, und auch die letzten 30 Seiten, haben aber noch einmal einiges wett gemacht und die Spannung deutlich gesteigert.
9. Okt. 2022






