Blick ins Buch

Thriller

Ritualmord

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Über das Buch

Nachtschwarze Spannung: ein teuflischer Thriller

Bei einem Tauchgang im trüben Wasser von Bristols Hafenbecken umschließen die Finger der Polizeitaucherin Flea Marley plötzlich eine menschliche Hand. Dass der dazugehörige Körper fehlt, ist schon mysteriös genug. Doch als am nächsten Tag eine weitere Hand entdeckt wird, vergraben unter der Eingangstür eines Restaurants am Hafen, wird der Fall immer verstörender. Flea Marley und DI Jack Caffery ahnen, dass die seltsamen Funde mit afrikanischer Muti-Zauberei zu tun haben. Tatsächlich führt die Spur in die afrikanische Gemeinde der Stadt, wo die Angst vor dem Tokoloshe – einer Art Dämon – umgeht. Eine Angst, die immer mehr Menschen Hilfe bei schützenden Muti-Ritualen suchen lässt. Und da abgetrennte Hände bei weitem nicht der stärkste Zauber sind, müssen Caffery und Flea den Täter fassen, bevor es zu weiteren Bluttaten kommt …

Editionen (5)

ISBN9783641028947
VerlagGoldmann
Erscheinungsdatum02.10.09

Rezensionen & Bewertungen

42 Bewertungen

7 Rezensionen

3,5

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  • kleinermaulwurf
    kleinermaulwurf

    116 Follower

    1,5

    Uff, was soll man dazu sagen? Nicht gut.

    Es war anstrengend. Also, so richtig. Mo Hayder macht es einem echt nicht leicht. Die Plots ihrer Thriller sind eigentlich immer ziemlich gut und interessant, aber wenn man das dann liest...habt ihr schon mal auf einen Bus gewartet, der einfach nicht kam? Und an der Haltestelle gibt es keine Sitzgelegenheit und ihr habt schwere Einkaufstüten dabei und ihr seid genervt, weil der Kassierer im Supermarkt eure Treuepunkte vergessen hat und eure Tiefkühlpizza taut in der Tasche auf und ihr wollt einfach nur nach Hause und dann kommt der verdammte Bus nicht? Ja, so in etwa ist das mit Mo Hayders Büchern. Nur ohne Paybackkarte. Oh, und ohne Duplos, die man sich gönnt. Dafür aber mit einem dieser Einkaufswagen, die ein nach links ziehendes Rad haben. Also, die Inspektor Caffery Reihe von Mo Hayder könnte ja eigentlich ziemlich gut sein, denn wie gesagt: Die Plots stimmen. Caffery als gebeutelter Ermittler macht ne relativ passable Figur, seine Kollegin Flea Marley eher nicht so, aber damit könnte man leben. Womit ich allerdings nicht leben kann, ist folgendes: Mo Hayder schafft es einfach nicht, Spannung aufkommen zu lassen. Das trifft hier bei "Ritualmord" zu, aber auch auf alle anderen Bücher dieser Reihe. Dabei klingt alles so vielversprechend: Polizeitaucherin Flea findet im Hafen eine abgetrennte Hand, allerdings keine Leiche zu diesem Fund. Also machen sich Flea und Caffery auf, um das Puzzle zusammenzusetzen: Zu wem gehört die Hand, wie kommt sie in den Hafen und wieso scheint sich niemand über diesen Fund zu wundern? Flea und Caffery ermitteln und finden sich schnell in seltsamen Welten wieder. Handelt es sich um einen Ritualmord? Klingt alles prima. Ja....uuuuund das war's dann auch. Den Ansatz mit den Ritualmorden fand ich super interessant, aber als das Buch so langsam in Fahrt kommt, hat sich mein Interesse gelegt. Es kommt zu keiner Zeit Spannung auf, die Ermittlungsarbeit zieht sich wie Kaugummi und Flea's seltsame Eigenarten (Stichwort Pilze) machen Mo Hayders Thriller zu einer zähen Angelegenheit. Unheimlich soll es auch sein, aber dem kann ich nicht zustimmen. Dafür ist das alles einfach zu langweilig. Magere 1,5 💫💫

    30. Jan. 2026

  • saskia86
    saskia86

    46 Follower

    2,5

    Ritualmord

    Ich musste mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen. Für mich brachte das Buch keine Spannung. Zudem kam mehr über die Geschichte von Flea als über den eigentlichen Mordfall.

    5. Jan. 2026

  • ladym1982
    ladym1982

    296 Follower

    3,0

    Spannend!

    5. Juni 2024

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Mo Hayder

Mo Hayder avancierte mit ihrem Debüt, dem Psychothriller »Der Vogelmann«, über Nacht zur international gefeierten Bestsellerautorin. Der Nachfolger »Die Behandlung« wurde von der Times zu einem der zehn spannendsten Thriller aller Zeiten gewählt. 2011 bekam Mo Hayder den »CWA Dagger in the Library« für ihr bisheriges Gesamtwerk, im Jahr darauf wurde »Verderbnis« mit dem renommierten Edgar Award für das beste Buch des Jahres ausgezeichnet. Mo Hayder, die zuletzt im Südwesten Englands lebte, verstarb im Juli 2021.

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