Blick ins Buch

Biografien

Ein rundherum tolles Land

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Über das Buch

Die Fortsetzung von Frank McCourts Lebenserinnerungen. Sie beginnt dort, wo der erste Teil endet, auf einem irischen Schiff vor der Skyline von New York, und der Funkoffizier fragt den neunzehnjährigen Frank: Ist das hier nicht ein rundherum tolles Land? Frank McCourts Freunde kennen das Geheimnis seines Erfolgs, hören sie ihm doch ganze Nächte lang zu und können nicht genug kriegen. Er ist ein wahrer irischer Geschichtenerzähler, ein 'seanachie', für den eine Geschichte erst dann gut erzählt ist, wenn die Leute nicht wissen, ob sie lachen oder weinen sollen. Als er mit neunzehn Jahren von Irland nach Amerika geht, hat er nichts außer der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Arm, mit schlechten Zähnen und entzündeten Augen, ohne jede nennenswerte Ausbildung, erreicht er das Land seiner Träume – und muß feststellen, daß er mit seinem Aussehen und seinem Akzent ein Nichts ist. Mit Hilfe eines gar nicht frommen katholischen Priesters, der demokratischen Partei und der US Army gelingt es ihm jedoch, sich im Land der Schönen und Reichen zu behaupten, auch wenn die Stationen seines Werdegangs recht ungewöhnlich sind: Hoteldiener, Hafenarbeiter, Soldat, nicht im Korea-Krieg, sondern in Bad Tölz, einer Kleinstadt in Bayern, wo er vom Hundeabrichter zum Materialverwalter (Zuteilung von Decken, Kissen, Kondomen) aufsteigt … Trotz aller Widrigkeiten wird er High-School-Lehrer – dank der GI-Bill, seiner Liebe zur Literatur und seines unverwüstlichen Humors –, gründet eine Familie und holt seine Mutter und seine Brüder aus Limerick nach. Ende gut, alles gut? Seine Frau ist eine Protestantin, abends zieht er durch die irischen Kneipen der Stadt und erzählt Anekdoten aus seinem Leben, und auch nach Limerick kommt er noch einmal: um dort die Asche seiner Mutter auf die Gräber der Familie zu streuen … Frank McCourts zweiter Erinnerungsband über die Jahre in Amerika steckt voll der unglaublichsten Geschichten über Priester und Jungfrauen, über irische Kneipen, bayerische Bierkellerund die merkwürdigen Sitten der Amerikaner im allgemeinen, geschildert mit Frank McCourts unnachahmlicher Mischung aus Traurigkeit und Witz.

Editionen (5)

ISBN9783630870342
VerlagLuchterhand
Erscheinungsdatum07.10.99
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

43 Bewertungen

3 Rezensionen

3,8

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  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    199 Follower

    4,0

    Spannend, tragisch und hoffnungsvoll

    Frank Mc Courts Buch beginnt da, wo sein Erfolgsbestseller "Die Asche meiner Mutter /Angela's ashes" aufhört: nach einer bitterarmen und benachteiligten Kindheit und Jugend in Irland schafft Frankie den Sprung in die USA, das Land seiner Träume. Aber auch dort muss er ganz unten beginnen und es ist ein weiter Weg bis er sich sein Stückchen Glück erarbeitet. Gut, dass Frankie nie den Mut verliert und nie aufgibt. Frank McCourt schildert packend und mit viel Herz seine eigene Lebensgeschichte. Ein schönes Buch, das Mut macht.

    28. März 2025

  • 5,0

    Ein ganz tolles Buch

    13. Feb. 2023

  • simga67
    simga67

    1 Follower

    3,0

    Sehr rohe Sprache, zum Teil befremdlich. Nicht vergleichbar mit „Die Asche meiner Mutter“ Dennoch lesenswert

    12. Jan. 2026

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