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Bullshit Jobs

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Über das Buch

Ein Bullshit-Job ist eine Beschäftigungsform, die so völlig sinnlos, unnötig oder schädlich ist, dass selbst der Arbeitnehmer ihre Existenz nicht rechtfertigen kann. Es geht also gerade nicht um Jobs, die niemand machen will, sondern um solche, die eigentlich niemand braucht. Im Zuge des technischen Fortschritts sind zahlreiche Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzt worden. Trotzdem ist die durchschnittliche Arbeitszeit nicht etwa gesunken, sondern auf durchschnittlich 41,5 Wochenstunden gestiegen. Wie konnte es dazu kommen? David Graeber zeigt in seinem bahnbrechenden neuen Buch, warum immer mehr überflüssige Jobs entstehen und welche verheerenden Konsequenzen diese Entwicklung für unsere Gesellschaft hat. Im Jahr 1930 sagte der britische Ökonom John Maynard Keynes voraus, dass durch den technischen Fortschritt heute niemand mehr als 15 Stunden pro Woche arbeiten müsse. Fast ein Jahrhundert danach stellt David Graeber fest, dass die Gegenwart anders aussieht: Die durchschnittliche Arbeitszeit ist gestiegen und immer mehr Menschen üben Tätigkeiten aus, die unproduktiv und daher eigentlich überflüssig sind – als Immobilienmakler, Investmentbanker oder Unternehmensberater. Es sind Jobs, die keinen sinnvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Es sind Bullshit-Jobs. Warum bezahlt eine Ökonomie solche Tätigkeiten, die sie nicht braucht? Wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen? Und was können wir dagegen tun? David Graeber, einer der radikalsten politischen Denker unserer Zeit, geht diesem Phänomen auf den Grund. Ein packendes Plädoyer gegen die Ausweitung sinnloser Arbeit, die die moralischen Grundfesten unserer Gesellschaft ins Wanken bringt.

Editionen (3)

ISBN9783608981087
VerlagKlett-Cotta
Erscheinungsdatum13.01.19
Seitenzahl464

Rezensionen & Bewertungen

50 Bewertungen

8 Rezensionen

3,8

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  • gezeitenbuch
    gezeitenbuch

    54 Follower

    1,5

    Bullshitbook....

    Das Buch ist für die geringe inhaltliche Aussage viel zu lang. Er hat wirklich einfach seinen Artikel genutzt und diesen so gestreckt und in die Länge gezogen, dass man ein Buch binden kann. Zu viele Erfahrungsberichte, zu wenig konkrete Hinweise auf die wahren Bullshitjobs. Zudem ist der Erzählstil unfassbar schwulstig und langweilig. Die Anmerkungen sind z.T. Zu lang und oftmals nicht relevant, stören den Lesefluss zudem massiv. Der größte Fan des Autors scheint er selbst zu sein. Ich habe keinen großen Wissensschatz aus diesem Buch ziehen können. Kurz gesagt: 400 Seiten Geschwafel.

    18. Apr. 2026

  • lesewesen
    lesewesen

    39 Follower

    4,0

    Ich finde es gut geschrieben leider bezieht sich alles auf die USA. Das Buch ist schon glaube ich etwas älter. Heute wäre die Lage in den USA noch viel nachteiliger für Arbeitnehmer. Ich musste mich zum Schluß ein bisschen durchquälen aber nun habe ich es geschafft.

    7. Nov. 2025

  • 2,0

    Zu pseudowissenschaftlich, was als Wissenschaft verkauft wird

    Viel zu langatmig, viele zirkuläre Schlüsse drin, viel zu viel Wiederholungen. Und eben pseudowissenschaft getarnt als Wissenschaft. Es sind ein paar gute Meinungen drin vertreten, die aber Meinungen sind und nicht wissenschaftlich, wie es dargestellt wird, begründet sind. Für mich überwiegen die negativ Punkte ich fand es anstrengend zu lesen und musste mich oft überreden dieses Buch in die Hand zu nehmen

    13. Apr. 2025

3 von 8 Rezensionen

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