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Italienische Reise

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Über das Buch

»Italiener sein, verflucht! / Ich hab’ es oft und oft versucht / – es geht nicht.« Unsere ewige Italien-Sehnsucht, die der Dichter Robert Gernhardt in diesen Versen aufs Korn nimmt, fing nicht erst mit der ›Toskana-Fraktion‹ an. Schon Johann Wolfgang Goethe trieb die Sehnsucht nach Freiheit und blühenden Zitronen aus Deutschland hinaus über die Alpen. Seine ›Italienische Reise‹ markiert nichts Geringeres als den Beginn der Weimarer Klassik und ist längst ein Klassiker der Reiseliteratur.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Editionen (31)

ISBN9783596901470
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.04.09
Seitenzahl614

Rezensionen & Bewertungen

11 Bewertungen

3 Rezensionen

3,3

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  • Unknown User
    Unknown User

    4 Follower

    3,0

    Goethe, du machst es einem nicht einfach! Im Januar begonnen, im Februar weiter belesen. Bis Mai pausiert und nun in einem Rutsch gelesen. Nicht immer mit Freude, nicht immer mit Spannung. Aber definitiv mit der ollen Neugierde der Germanistin, die während und nach dem Studium so viel Freude mit Goethe'schen Dramen, Gedichten und Schriften hatte. Goethes botanisches und geologisches Studiengebiet waren für mich oft spannender als alle Kunst- und Architekturbetrachtung. Bei letzterem wird er extrem ausschweifend und überhöhend was die großen Künstler angeht. Man unterschätze nicht das stark religiös Aufgeladene, was einem hier entgegenschlägt. Für mich von nur mäßigem Interesse. Goethes Faszination für Vulkane, Gestein und Menschheitsgeschichte, Vergleichungen von Deutschen Landen mit Italien gefielen mir dafür sehr. Natürlich viel pauschalisierendes, manch einmal seltsame Annahmen, die Nationen seltsam getrennt betrachten. Ich glaube, das Werk ist eher für Goethe-Begeisterte zu empfehlen. Reine Italien- und Reiseliteratur-Faszination reicht m. E. nicht. Man muss die Ausschweifungen und Schwurbeleien des späteren Geheimrates schon irgendwie mögen. ;)

    1. Sept. 2022

  • evergreen
    evergreen

    40 Follower

    3,0

    Als Reisebegleitung wahnsinnig bereichernd und interessant, jedoch mit deutlichen Längen.

    5. Sept. 2022

  • carosbuecher
    carosbuecher

    47 Follower

    4,0

    Ich habe das Hörbuch gestern während meiner beiden Flüge Richtung Heimat gehört - und dafür war es einfach perfekt: kurze Auszüge aus verschiedenen Werken Goethes und seiner Zeitgenossen, die alle das Thema Italien gemein haben, ein kurzweiliger Wechsel zwischen verschiedenen Schauplätzen in Nord- und Süditalien (manche Orte habe ich wiedererkannt, manche neu kennengelernt und beides hat mir viel Freude gemacht) und dazwischen immer ein bisschen passende, nett anzuhörende Musik - man kann dieses Hörbuch gerade auf einer Reise, auch ein bisschen müde und ohne die volle Konzentrationsfähigkeit genießen. Dabei ist es aber in keiner Weise flach, es ist nur abwechslungsreich und kurzweilig zusammengestellt - und die schöne Sprache Goethes (wenn auch manchmal vor Stereotypisierung trotzend) ist eben auch da, gekürzt oder nicht, sie bleibt einfach schön. Hätte ich es zu Hause gehört und mich nur mit ihm beschäftigt, hätte mich die viele Musik und die Kürze der Textpassagen vielleicht gestört, aber so war es einfach genau das richtige Hörbuch zur richtigen Zeit am richtigen Ort :)

    31. Mai 2024

Autorin / Autor

Über Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Beginn eines Jurastudiums und einem Rechtspraktikum in Wetzlar nahm er 1775 in Weimar amtliche Tätigkeiten in der Regierung Herzog Carl Augusts von Sachsen-Weimar auf und wurde 1782 in den Adelsstand erhoben. 1786 brach Goethe zu seiner berühmten Italien-Reise auf. 1804 wurde er zum Wirklichen Geheimen Rat mit Titel Exzellenz ernannt, 1815 Staatsminister. Nach ersten spektakulären Publikumserfolgen u.a. mit ›Die Leiden des jungen Werthers‹ arbeitete Goethe ab 1775 intensiv für das Theater. Zusammen mit Friedrich Schiller ist er der bedeutendste Repräsentant der ›Weimarer Klassik‹. Goethe starb am 22. März 1832 in Weimar.

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