Blick ins Buch

Jugendbücher

Der Schiffsjunge

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Über das Buch

Ein großes Abenteuer von Bestsellerautor John Boyne Portsmouth 1787: John ist gerade mal 14 und ein meisterhafter Taschendieb. Eines Tages wird er erwischt – doch statt im Gefängnis, landet er auf der Bounty, die Richtung Südsee segelt. Der bärbeißige Kapitän Bligh wird für John der Vater, den er nie hatte. Doch die Mannschaft lehnt sich immer öfter auf gegen den tyrannischen Käpt’n. Dann kommt es zur Meuterei. Und John weiß nicht, auf welche Seite er sich schlagen soll … Die Meuterei auf der Bounty ganz neu erzählt: spannend und unerwartet!

Editionen (4)

ISBN9783596812073
VerlagFischer Sauerländer
Erscheinungsdatum12.12.13
Seitenzahl640

Rezensionen & Bewertungen

12 Bewertungen

4 Rezensionen

3,9

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  • waldelb
    waldelb

    75 Follower

    5,0

    Der gerade einmal 14jährige John Jacob Turnstile bekommt, nachdem er wegen mehrfachem Diebstahl zu einem Jahr Gefängnis verurteilt wird die Gelegenheit, stattdessen als Page des Kapitäns William Bligh auf der Bounty für 2 Jahre anzuheuern. Eigentlich hat er nicht wirklich eine Wahl, ist doch sein bisheriges Leben, geprägt von Armut und Missbrauch, dem er vielleicht so entfliehen kann. John Boyne erzählt uns die berühmte, wahre Geschichte der „Meuterei auf der Bounty“ neu, oder besser, er stellt diese, basiert auf historische Fakten, richtig. Ende des 18. Jahrhunderts bricht das eher kleine Schiff auf, um Brotfrüchte vom heutigen Tahiti in die Kolonien zu bringen, um so kostengünstig die dortigen Sklaven zu ernähren. Aber es ist eigentlich Turnstile selbst, der die abenteuerliche aber auch brutale und dramatische Geschichte aus der ersten Person erzählt, ein junger Mann, der uns durch seine offene Art schnell ans Herz wächst. Diese Perspektive macht es einerseits möglich, ganz nah dabei zu sein, (obwohl man dies nicht immer unbedingt möchte), es bringt aber auch eine Leichtigkeit in die von Männern, Kolonialdenken und Rassismus geprägte Zeit. Wir erfahren viel über die Natur der Menschen, über Leben in der Gemeinschaft, Zusammenhalt, Macht aber auch Dünkel; Manipulation und Ausbeutung. So entsteht eine unglaublich vielschichtige Erzählung einer Abenteuerreise und auch eine Coming of Age Story, die sehr ans Herz geht und somit eine sehr gut durchdachte Lektüre ist, die ich sehr genossen habe. Boyne macht auch hier das, was er so gut kann, er erzählt von aussergewöhnlichen Erlebnissen junger Menschen, die auf dem Weg zum Erwachsenwerden über sich hinauswachsen. Dabei ist es aufgrund der sehr direkten Perspektive wohl nicht etwas ein Jugendbuch. Zu schonungslos behandelt es schwierige Themen, die in der Zeit, in der das Geschehen spielte, an der Tagesordnung waren. Das Buch wird auf Deutsch nicht so gut bewerten, was wahrscheinlich der Übersetzung geschuldet ist. Wer des Englischen einigermassen mächtig ist, sollte also besser zum Original greifen. Boyne schreibt sehr gut verständlich. Für mich ist es ein herausragendes Buch und wird mir sicher als eines meiner Highlights noch lange in Erinnerung bleiben.

    4. Apr. 2026

  • common_fabian
    common_fabian

    4 Follower

    5,0

    This book had me intrigued more than I would have thought after holding it in my hands for the first of many times (and has lead me to write my first review here). Not only is the protagonist very likeable, but also has the crew's voyage been described in a very detailed and enthralling way. The first part was used to introduce the protagonist, John Jacob Turnstile. It needed the second part, the voyage by ship, to get me invested though. The author was capable of telling this story by brutally describing the sailor's deeds, while also captivating an intriguing atmosphere and creating vibrant, divisive characters. The third part dealt with a lot of sexual allusions, also including a love story with too many sex scenes as every single sailor was characterized as if nobody of them could resist his sexual desires. The story later became a lot more exciting than in the third part, culminating in an explosive last part. The reader shouldn't have weak nerves to read such a book, as it deals very detailed and brutally with the "mutiny of the Bounty". The book establishes the main conflicts very elaborately and hence cannot be read in only some hours. But it has easily turned into one of my favourite books, so I can just as easily recommend this lecture to everyone else.

    8. Feb. 2023

  • kaisu
    kaisu

    48 Follower

    1,0

    Abgebrochen. Konnte weder mit der (zu langsam und fad) erzählten Geschichte, noch mit dem Schreibstil etwas anfangen.

    22. Sept. 2022

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über John Boyne

John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er ist der Autor von vierzehn Romanen, darunter ›Der Junge im gestreiften Pyjama‹, der sich weltweit fünf Millionen Mal verkaufte, zahlreiche internationale Buchpreise gewann und mit großem Erfolg verfilmt wurde. John Boynes Romane wurden in über vierzig Sprachen übersetzt. Literaturpreise: ›Der Junge mit dem gestreiften Pyjama‹: - Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008 (Jugendjury) - Buch des Monats Dezember 2007 der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V., Volkach - Empfehlungsliste des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2008 - Ausgezeichnet als Penguin Orange Readers’ Group Book of the Year 2009 - Ausgezeichnet mit dem Irish Book Award: Bestes Kinderbuch des Jahres - Ausgezeichnet mit dem Listener's Choice Book of the Year: Bestes Hörbuch des Jahres (UK) - Nominiert für die Carnegie Medal (UK) - Nominiert für den Ottakar's Book Prize (UK) - Nominiert für den Paolo Ungari Prize (Italien) ›Der Schiffsjunge‹: Die besten 7 Bücher für junge Leser (April 2011) ›Der Junge mit dem Herz aus Holz‹: Nominiert für die Carnegie Medal 2012 (Longlist) Buch des Monats August 2012 Jubu-Crew Göttingen ›Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket‹: Nominiert für die CILIP Carnegie Medal 2013 (Longlist) Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2014 (Jugendjury) ›So fern wie nah‹ Nominiert für die 2015 DILIP Kate Greenaway Medal Ausgezeichnet mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2015

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