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Frauen und Macht

3,8(123)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Das Buch zur großen Debatte um Feminismus, Gleichberechtigung und #MeToo, Spiegel-Bestseller und Nr. 1-Bestseller in Großbritannien: Mary Beard, Cambridge-Professorin für Alte Geschichte, ist eine der bekanntesten Intellektuellen weltweit. Mit Humor und Scharfsinn erzählt sie, wie mächtige Frauen im Laufe der Geschichte behandelt und gesehen wurden, von Medusa und Athene bis zu Angela Merkel. Und zeigt, wie Frauen vor allem daran gehindert wurden und werden, Macht zu erlangen. Ein leidenschaftlicher Aufruf an Frauen, sich jetzt die Macht zu nehmen und nicht auf die nächste #MeToo-Debatte zu warten!

Immer wieder mischt sich Mary Beard leidenschaftlich und streitbar in aktuelle Diskussionen ein. Frauenfeindlichkeit und Sexismus sind Themen, die sie seit langem begleiten – auch persönlich – und die anzuprangern sie nicht müde wird. Für die 2022 neu aufgelegte Ausgabe von »Frauen und Macht« hat sie das Nachwort um einen sehr persönlichen Beitrag zur #MeToo-Debatte ergänzt.

»Ein kraftvolles Manifest.« New York Times
»Ein moderner feministischer Klassiker.« The Observer
»Mary Beard zeigt, wie Frauenfeindlichkeit funktioniert und warum sie sich so hartnäckig hält.« The Guardian
»Ein unwiderstehlicher Aufruf an Frauen, sich zu Wort zu melden, Macht zu nutzen und neu zu definieren.« People Magazine

Editionen (2)

ISBN9783596523283
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum28.09.22
Seitenzahl128

Rezensionen & Bewertungen

123 Bewertungen

17 Rezensionen

3,8

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  • readlikeawoman
    readlikeawoman

    81 Follower

    4,0

    Frauen und Macht von Mary Beard Dieses Buch hat mich vor allem durch seine Klarheit beeindruckt. Frauen und Macht zeigt sehr präzise, wie tief weibliche Stimmen historisch und kulturell marginalisiert wurden und wie stark diese Muster bis heute nachwirken. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, Bekanntes neu und schärfer benannt zu sehen – nicht anklagend, sondern analytisch. Besonders gelungen finde ich Mary Beards nüchterne, zugleich zugängliche Argumentation. Sie schreibt pointiert, klug und mit einem feinen, trockenen Humor, der komplexe Zusammenhänge verständlich macht, ohne sie zu verflachen. Viele Gedanken wirken entlarvend, gerade weil sie zeigen, wie selbstverständlich Ausschlussmechanismen funktionieren und wie früh sie kulturell verankert wurden. Gleichzeitig ist das Buch eher ein Essay als eine tiefgehende Analyse. Manche Aspekte werden bewusst angerissen, nicht ausführlich ausgearbeitet, was mich stellenweise unbefriedigt zurückgelassen hat. Ich hätte mir an einigen Punkten mehr Tiefe und stärkere argumentative Ausführung gewünscht, um die Gedanken noch weiter zu tragen. Die Wirkung bleibt dadurch eher intellektuell als emotional. Insgesamt ist Frauen und Macht für mich ein kluges, wichtiges Buch, das Denkmuster offenlegt und Diskussionen anstößt. Es ist präzise, scharf und relevant auch wenn es in seinem Umfang und Anspruch bewusst begrenzt bleibt. ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

    24. Dez. 2025

  • 2,0

    Hass gegen das Patriarchat

    Nicht was ich erwartet hätte. Bei dem Titel hatte ich gehofft ein paar Inspirationen zu bekommen, wie Frauen wieder zu ihrer Kraft finden. Das Buch nennt zahlreiche Beispiele aus griechischer und römischer Mythologie, bei denen Frauen ihrer Stimme beraubt worden sind. Nach dieser Auflistung an Beispielen werden versucht ein paar Beispiele für starke Frauen zu finden, aber oft darauf rumgeritten, dass diese nur erfolgreich sind wenn sie männlich auftreten. Mir hat das Buch nicht gefallen, da es bei mir eher ein negatives Gefühl hinterlässt und Hass auf Männer allgemein erzeugt. Das sollte aber nicht der Ansatz für Frauen sein wieder ihre Stärke zu finden. Man bekommt auch keinerlei hilfreiche Ratschläge oder Tipps an die Hand. Wirkt eher wie eine Schulstunde Geschichte ohne Übertragbarkeit auf die heutige Zeit und ohne die Meinung und Erfahrung einer Frau.

    18. Feb. 2025

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Mary Beard

Mary Beard lehrt an der Cambridge University Alte Geschichte. Sie gilt in der angelsächsischen Welt als die bekannteste lebende Althistorikerin und zugleich als eine der streitbarsten. Immer wieder schaltet sie sich in aktuelle Debatten ein. Sie ist Herausgeberin des Bereichs Altertumswissenschaften für das »Times Literary Supplement« sowie Autorin und Moderatorin der berühmten BBC-Serie ›Meet the Romans‹. Für ihre große Geschichte Pompejis erhielt sie 2008 den Wolfson History Prize. Im Juli 2010 wurde Mary Beard zum Fellow of the British Academy gewählt. 2016 erschien bei S. Fischer ihr Welt-Bestseller »SPQR. Die tausendjährige Geschichte Roms«.

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