
48 Follower
Unfassbar gut. Die Spannung baut sich bis zum Schluss auf und mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet.
8. Apr. 2026
Unfassbar gut. Die Spannung baut sich bis zum Schluss auf und mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet.
8. Apr. 2026
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8. Apr. 2026
8. Apr. 2026

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8. Jan. 2024
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Blue benannt nach der Schmetterlingsart Cassius Blue zieht mit ihrem gelehrten Vater von Universität zu Universität durch ganz Amerika. Von ihrer Mutter, die bei einem Autounfall ums Leben kam, besitzt sie nur ein Bild und Schaukästen mit seltenen Schmetterlingen. Ständig gehetzt von einem Ort zum anderen sind die einzigen Konstanten in ihrem jungen Leben die Bücher und Frauen die ihren Vater umschwärmen wie Junikäfer. Damit sie ihren Abschluss machen und sich ihren Platz in Harvard sichern kann, beschließt ihr Vater vorübergehend sesshaft zu werden. An ihrer neuen Schule begegnet sie außergewöhnlichen Lehrerin Hannah. Die sie in eine elitäre Gruppe von Schülern drängt, denen sie ausgesprochen viel Zeit widmet. Nur sehr widerwillig akzeptieren die Bluebloods ihr neustes Mitglied und lassen sie nur zu schnell wieder fallen, als Hannah auf einem Campingausflug Selbstmord begeht. Blue findet sie stranguliert mit einem elektrischen Kabel an einem Baum. Für die Polizei ist es ein tragischer und bedauerlicher Zwischenfall, aber Blue liest zwischen den Zeilen. Bald setzen sich die Puzzelteile ihrere Recherchearbeit zu einem großen Bild einer im Untergrund arbeitendenTerrorgruppe zusammen, der auch ihr Vater angehört. An diesem Buch scheiden sich die Geister. Entweder man liebt es und es wird auf ewig einen Platz im Lieblingsbücherregal finden, oder man legt es schon nach den ersten Seiten weg. Marishas Pessls Stil ist außergewöhnlich. Sehr wortgewaltig und mit fassettenreichen Metaphern und Beschreibungen gespickt, auf die man von allein nie gekommen wäre, die aber treffsicher und plastisch Personen, Gefühle und Situationen beschreiben. Man muß schon eine gewisse Vorliebe, für schwülstige Wortakrobatik haben und sich gern in der Sprachpoesie verlieren, um dieses Buch zu lieben. Ich kann nur sagen das ich es einerseits verschlungen und gleichzeitig jede einzelne Seite genossen habe. Wer sich aber nach den ersten 50 Seiten nicht damit anfreunden kann, sollte es verschenken oder ins Regal zurückstellen. Bei manchen Büchern ist es wie mit neuen Leuten. Bei den einen ist es Liebe auf den ersten Blick, während ein anderer denselben Menschen nicht leiden kann, noch bevor dieser ein Wort gesagt hat.
20. Okt. 2022
Blue benannt nach der Schmetterlingsart Cassius Blue zieht mit ihrem gelehrten Vater von Universität zu Universität durch ganz Amerika. Von ihrer Mutter, die bei einem Autounfall ums Leben kam, besitzt sie nur ein Bild und Schaukästen mit seltenen Schmetterlingen. Ständig gehetzt von einem Ort zum anderen sind die einzigen Konstanten in ihrem jungen Leben die Bücher und Frauen die ihren Vater umschwärmen wie Junikäfer. Damit sie ihren Abschluss machen und sich ihren Platz in Harvard sichern kann, beschließt ihr Vater vorübergehend sesshaft zu werden. An ihrer neuen Schule begegnet sie außergewöhnlichen Lehrerin Hannah. Die sie in eine elitäre Gruppe von Schülern drängt, denen sie ausgesprochen viel Zeit widmet. Nur sehr widerwillig akzeptieren die Bluebloods ihr neustes Mitglied und lassen sie nur zu schnell wieder fallen, als Hannah auf einem Campingausflug Selbstmord begeht. Blue findet sie stranguliert mit einem elektrischen Kabel an einem Baum. Für die Polizei ist es ein tragischer und bedauerlicher Zwischenfall, aber Blue liest zwischen den Zeilen. Bald setzen sich die Puzzelteile ihrere Recherchearbeit zu einem großen Bild einer im Untergrund arbeitendenTerrorgruppe zusammen, der auch ihr Vater angehört. An diesem Buch scheiden sich die Geister. Entweder man liebt es und es wird auf ewig einen Platz im Lieblingsbücherregal finden, oder man legt es schon nach den ersten Seiten weg. Marishas Pessls Stil ist außergewöhnlich. Sehr wortgewaltig und mit fassettenreichen Metaphern und Beschreibungen gespickt, auf die man von allein nie gekommen wäre, die aber treffsicher und plastisch Personen, Gefühle und Situationen beschreiben. Man muß schon eine gewisse Vorliebe, für schwülstige Wortakrobatik haben und sich gern in der Sprachpoesie verlieren, um dieses Buch zu lieben. Ich kann nur sagen das ich es einerseits verschlungen und gleichzeitig jede einzelne Seite genossen habe. Wer sich aber nach den ersten 50 Seiten nicht damit anfreunden kann, sollte es verschenken oder ins Regal zurückstellen. Bei manchen Büchern ist es wie mit neuen Leuten. Bei den einen ist es Liebe auf den ersten Blick, während ein anderer denselben Menschen nicht leiden kann, noch bevor dieser ein Wort gesagt hat.
20. Okt. 2022
3 von 7 Rezensionen
Autorin / Autor
Mit ›Die alltägliche Physik des Unglücks‹ wurde Marisha Pessl 2006 weltweit als literarisches Wunder gefeiert. »Die amerikanische Nacht« ist ihr zweiter Roman und ein weiteres Wunder.Marisha Pessl wurde 1977 in North Carolina geboren und studierte Englische Literatur an der Columbia University. Sie lebt in New York.
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