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Romane

Johnny und Jean

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Über das Buch

Mach gute Kunst! Nichts Geringeres haben Johnny und Jean im Sinn. Ein Sprung ins kalte Wasser steht am Beginn der Geschichte, und hundert Schritte sind noch zu tun für eine Weltkarriere in New York und Paris. Was auf dem Weg dahin hilft: die Einflüsterungen der alten Meister, gut gespitzte Bleistifte und eine Flasche Pastis. Aber manchmal hilft das alles überhaupt nicht. Lustvoll und schlagfertig erzählt Teresa Präauer von den Abenteuern der zwei jungen Männer, die sich in der Kunst und im Leben üben. »Johnny und Jean« war 2015 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Editionen (3)

ISBN9783596033218
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum28.07.16
Seitenzahl208

Rezensionen & Bewertungen

6 Bewertungen

2 Rezensionen

2,8

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  • janamour13
    janamour13

    26 Follower

    2,0

    Inhalt Jean ist der Typ Künstler dem Alles gelingt. Aus Sperrmüll macht er mal eben Performanceart. Die Herzen fliegen ihm nur so zu. Er ist auf der Überholspur und scheinbar jeder an der Uni kennt seinen Namen. Johnny ist eher ein kleiner Fisch an der Kunsthochschule. Ihn kennt kaum jemand, geschweige seine Kunst. Er ist begeistert von Jean und wäre gerne mit ihm befreundet. Ein Roman über die Freundschaft, das Erwachsenwerden und die damit einhergehenden Höhen und Tiefen im Leben. Meine Meinung Johnny und Jean könnten nicht unterschiedlicher sein. Johnny hadert noch mit sich und seinem Leben. Er ist künsterlisch begabt, weiß aber noch nicht so recht wohin er seine Kreativität lenken soll. Auch Kontakt mit Kommilitonen findet nur schleppend statt. Jean ist das genaue Gegenteil. Er scheint zu wissen wohin sein Weg gehen soll und was er tun möchte. Ihm fällt es leicht Kontakte zu Studenten und Galerien herzustellen. Ihm scheint alles zu zufliegen. Der Schreibstil war für mich nicht leicht lesbar. Es gibt keinen sichtbaren roten Faden und man fragt sich wohin das Ganze führen wird. Zudem war für mich nie klar ob Johnny und Jean wirklich beide existieren oder der jeweils andere nur eine Art Phantasiefreund ist. Die Charaktere sind zwar nicht uninteressant aber auch nicht so spannend, dass man das Buch in einem Rutsch liest. Im Gegenteil, mir war es nicht möglich das Buch nahtlos zu lesen. Ich benötigte die ein oder andere Pause um zu verarbeiten was ich gelesen habe. Oftmals war mir die Handlung auch zu simpel. Man begleitet Johnny in eine Bar und ist dabei wie er an Fischen verzweifelt. Alles war so belanglos, dass ich aufpassen musste nicht ins "überfliegen" zu gleiten. Auch die Zwiegespräche mit großen, verstorbenen Künstlern stießen mit eher sauer auf. Ich bestreite nicht das die Autorin durchaus Interessantes (besonders über die Kunstszene) geschrieben hat, aber das Buch an sich konnte mich nicht überzeugen. Mir war egal was aus Johnny und Jean wird. Fazit Ich kann nur dazu raten eine Leseprobe zu begutachten und dann zu entscheiden ob man das Buch lesen mag. Ich bin froh es aus der Onleihe gehabt zu haben, da ich mich bei der Printausgabe über den Preis geärgert hätte.

    1. Dez. 2023

  • janamour
    janamour

    14 Follower

    2,0

    Inhalt Jean ist der Typ Künstler dem Alles gelingt. Aus Sperrmüll macht er mal eben Performanceart. Die Herzen fliegen ihm nur so zu. Er ist auf der Überholspur und scheinbar jeder an der Uni kennt seinen Namen. Johnny ist eher ein kleiner Fisch an der Kunsthochschule. Ihn kennt kaum jemand, geschweige seine Kunst. Er ist begeistert von Jean und wäre gerne mit ihm befreundet. Ein Roman über die Freundschaft, das Erwachsenwerden und die damit einhergehenden Höhen und Tiefen im Leben. Meine Meinung Johnny und Jean könnten nicht unterschiedlicher sein. Johnny hadert noch mit sich und seinem Leben. Er ist künsterlisch begabt, weiß aber noch nicht so recht wohin er seine Kreativität lenken soll. Auch Kontakt mit Kommilitonen findet nur schleppend statt. Jean ist das genaue Gegenteil. Er scheint zu wissen wohin sein Weg gehen soll und was er tun möchte. Ihm fällt es leicht Kontakte zu Studenten und Galerien herzustellen. Ihm scheint alles zu zufliegen. Der Schreibstil war für mich nicht leicht lesbar. Es gibt keinen sichtbaren roten Faden und man fragt sich wohin das Ganze führen wird. Zudem war für mich nie klar ob Johnny und Jean wirklich beide existieren oder der jeweils andere nur eine Art Phantasiefreund ist. Die Charaktere sind zwar nicht uninteressant aber auch nicht so spannend, dass man das Buch in einem Rutsch liest. Im Gegenteil, mir war es nicht möglich das Buch nahtlos zu lesen. Ich benötigte die ein oder andere Pause um zu verarbeiten was ich gelesen habe. Oftmals war mir die Handlung auch zu simpel. Man begleitet Johnny in eine Bar und ist dabei wie er an Fischen verzweifelt. Alles war so belanglos, dass ich aufpassen musste nicht ins "überfliegen" zu gleiten. Auch die Zwiegespräche mit großen, verstorbenen Künstlern stießen mit eher sauer auf. Ich bestreite nicht das die Autorin durchaus Interessantes (besonders über die Kunstszene) geschrieben hat, aber das Buch an sich konnte mich nicht überzeugen. Mir war egal was aus Johnny und Jean wird. Fazit Ich kann nur dazu raten eine Leseprobe zu begutachten und dann zu entscheiden ob man das Buch lesen mag. Ich bin froh es aus der Onleihe gehabt zu haben, da ich mich bei der Printausgabe über den Preis geärgert hätte.

    22. Mai 2023

Autorin / Autor

Über Teresa Präauer

Teresa Präauer, geboren 1979, ist Schriftstellerin und lebt in Wien. Sie studierte Germanistik und Malerei in Salzburg, Wien und Berlin. Teresa Präauer schreibt Romane, Essays und Kolumnen. Ihr Roman »Für den Herrscher aus Übersee« erhielt 2012 den aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt. Weitere Romane waren nominiert für den Deutschen, Österreichischen und Bayerischen Buchpreis sowie für den Preis der Leipziger Buchmesse. Ihre Arbeit wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Erich-Fried-Preis 2017, dem Ben-Witter-Preis 2022 und dem Bremer Literaturpreis 2024 für »Kochen im falschen Jahrhundert«. 2016 lehrte sie als S.-Fischer-Gastprofessorin an der FU Berlin, 2017 am Grinnell College in den USA und im Rahmen der Mainzer Poetikdozentur, 2021 hielt sie die Zürcher Poetikvorlesung. 2024 war sie als visiting writer an der NYU, im Herbst 2025 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit Januar 2025 verfasst sie außerdem die sprachphilosophische Kolumne »Wie redet ihr denn?« im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Teresa Präauer ist Mitglied der Akademie der Künste, Berlin.

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