Blick ins Buch

Romane

Wildhonig

4,2(371)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

»Der fesselndste, herausforderndste und zeitgemäßeste Roman des Jahres. – Er wird eine Debatte über Authentizität, Identität und Gender anstoßen.« Boston Globe

Olivia McAfee hätte nie gedacht, je wieder in ihre verschlafenen Heimatstadt in New Hampshire zurückzukehren, in das Haus ihrer Kindheit. Doch als ihr Mann, ein brillanter Chirurg, seine dunkle Seite offenbarte, war die Flucht dorthin für sie und ihren Sohn Asher die einzige Wahl. Sie fassen schnell Fuß, Olivia übernimmt den Imkereibetrieb ihres Vaters, und Asher verliebt sich in Lily, die wie er neu an der Schule ist. Lily erwidert seine Liebe, allerdings trägt sie ein Geheimnis mit sich herum, und sie ist sich nicht sicher, ob sie Ash wirklich alles anvertrauen kann.

Doch dann geschieht das Unvorstellbare: Lily ist tot, und Asher wird von der Polizei verhört. Olivia ist von der Unschuld ihres Sohnes überzeugt. Aber in Ash schlummern auch Anteile seines Vaters. Als sich der Verdacht gegen ihn verhärtet, merkt sie, dass er etwas verbirgt ...

»Wildhonig« ist ein fesselnder Spannungsroman, eine unvergessliche Liebesgeschichte und eine bewegende Erkundung der Geheimnisse, die wir bewahren, und der Risiken, die wir eingehen, um wir selbst zu werden.

Editionen (1)

ISBN9783570104200
VerlagC.Bertelsmann
Erscheinungsdatum30.05.24
Seitenzahl560

Merkmale

2 Bewertungen

AnschaulichVerstörendInformativSpannendGlaubwürdigVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

371 Bewertungen

62 Rezensionen

4,2

Tippen zum Filtern

  • theagri
    theagri

    777 Follower

    4,0

    Ein Spannungsroman im bestem Schreibstil von Jodi Picould zu einem Thema, das ich so nicht erwartet hatte und das mich sehr nachdenklich gemacht hat. Hier wird eine richtig gut erzählte Familiengeschichte mit aktuellen, gesellschaftlichen Themen gekonnt verwoben. Olivia hat ihren gewalttätigen Mann verlassen und lebt nun seit vielen Jahren mit ihrem 18jährigen Sohn als Imkerin in ihrem alten Heimatort. Als ihr Sohn in Schwierigkeiten gerät, muss auch sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Aber es kommen auch Geheimnisse aus dem Leben ihres Sohnes ans Licht, so dass sich die Frage stellt, wie weit geht die Liebe einer Mutter. Jodi Picould erzählt hier unter anderem über ein Thema, das mich sehr überrascht hat. Damit hatte ich nicht gerechnet. Aber das ist ja das Gute am Lesen, dass man in Welten und Problematiken unserer Welt hineingezogen und zum Nachdenken gebracht wird. Die Autorin hat umfangreich zum Thema der Transpersonen recherchiert und gibt viele Informationen weiter. Ein Thema das nicht unbedingt das meine ist, dessen moralischen und gesellschaftlichen Auswirkungen gut erzählt sind und animieren, darüber nachzudenken. Ich mochte die Vertiefungen der Geschehnisse mit den Beispielen aus der Welt der Bienen. Faszinierend wie Bienen leben und damit eine gute Metapher zum Leben der menschlichen Gesellschaft bieten. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, Handlungen glaubhaft erzählt, Gefühle tiefgehend geschildert. Die Spannung wird die ganze Zeit gehalten und es gibt Wendungen, die überraschen und erstaunen. Auch wenn das Ende dann ähnlich kommt, wie man ahnen kann, ist der Weg dahin sehr fesselnd erzählt.

    29. Jan. 2026

  • traumfaengerin
    traumfaengerin

    15 Follower

    5,0

    Ein tolles Buch zum abtauchen und nachdenken! Interessant und bewegend.

    Eine High school Schülerin stirbt, ihr fester Freund Asher findet sie und gilt von da als Hauptverdächtiger in einem Mordfall. Die Geschichte wird von Olivia der Mutter des Angeklagten und der Ermordeten selbst erzählt. Dementsprechend folgt man der Gerichtsverhandlung in der Gegenwart, bekommt aber auch immer wieder Flashbacks in die Vergangenheit, die nach und nach die verschiedenen Nuancen der Beziehung zwischen Asher und Lily aufdecken. Es geht um Vertrauen, Zutrauen und die Frage, ob die gewaltbelastete Beziehung von Ashers Vater zu Oliva auf die nächste Generation abfärbt, selbst wenn Asher das nicht will. Ist man genetisch verdammt, oder kann Asher hoffen sich eigenständig zu entwickeln?

    13. März 2026

  • amygdalalimbus66
    amygdalalimbus66

    904 Follower

    4,0

    -Empathie - Perspektivwechsel - Ergreifend - Relevant - Überraschend-

    -Wildhonig- ist mein erstes Buch von Jodi Picoult. Besonders sei hier die, einige Schriftgrößen kleiner abgedruckte, Co-Autorin Jennifer Finney Boylan hervorgehoben, welcher ebenso viel Aufmerksamkeit gebührt. Die schriftliche Darstellung zweier Perspektiven (Lily & Olivia) hat mich gänzlich überzeugt. Wie dem Nachwort zu entnehmen ist, übernahm hier jeweils eine Autorin die Sichtweise eine der beiden weiblichen Haupt-Charaktere. Beschreibt Olivia die Geschehnisse vorwärts, so erfahren die Leser:innen Lilys Schilderungen Richtung Vergangenheit bewegend. Eine interessante Leseerfahrung. Es ist ein wichtiges Buch, es hat mich dazu angehalten und aufgefordert mich eingehender mit beschriebenen Inhalten (Vermeidung von Spoilern) auseinanderzusetzen, zumindest den Versuch zu wagen mich einzufühlen und mich weitaus besser zu informieren. Streckenweise habe ich die Ausführungen als langatmig empfunden, mit einigen Wiederholungen. Der Schluss kommt für mich daher viel zu schnell und die damit verknüpfte Wende erhält nicht ausreichend Zeit und Platz, zumal sie für mich bereits abzusehen war. Ein Absatz im Nachwort ist bei mir besonders verblieben: "Was wünsche ich mir, dass Sie als LeserInnen von diesem Roman mitnehmen? Absolut nichts. Ich möchte Ihnen etwas geben - eine Chance, einen Gedanken, oder auch nichts. Wie das Geschlecht ist auch Differenz willkürlich. Wir sind alle mit Fehlern behaftet, komplizierte Träumer mit Narben; wir haben mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes. Manchmal wird die Welt bereits dadurch zu einem besseren Ort, indem man den Menschen Raum gibt, die bereits in ihr leben." -Jodi Picoult-

    -Empathie - Perspektivwechsel - Ergreifend - Relevant - Überraschend-

    21. Dez. 2024

3 von 62 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jodi Picoult

Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie neunzwanzig Romane, von denen viele auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste standen. Die Autorin versteht es meisterhaft, über ernste Themen unterhaltend zu schreiben. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, etwa mit dem renommierten New England Book Award. Jodi Picoult lebt mit ihrem Mann in Hanover, New Hampshire.

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