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Heute möchte ich euch den Roman 'Das Glück der Familie Rougon' (orig. La Fortune des Rougon) von Émile Zola, erschienen im Jahre 1871, vorstellen. Ins Deutsche übertragen nach der von Maurice Le Blond besorgten, bei François Bernouard erschienenen Gesamtausgabe von Zolas Werken, Band 2, Paris 1927. Es handelt sich um den ersten Band des monumentalen, zwanzigbändigen Rougon-Macquart-Zyklus. Der Roman erzählt den bewegenden Beginn der Familiensaga rund um die Rougons, Macquarts und Mourets zur Zeit des Staatsstreichs von 1851. Im Zentrum stehen Pierre Rougon, der ehrgeizig um gesellschaftlichen Aufstieg kämpft, und sein idealistischer Neffe Silvère Mouret, der sich voller Hoffnung der republikanischen Bewegung anschließt. Zwischen politischem Umbruch, familiären Spannungen und der düsteren Atmosphäre der südfranzösischen Stadt Plassans entfaltet sich ein fesselndes Panorama aus Macht, Liebe und sozialem Schicksal. Der Schreibstil von Émile Zola ist detailliert und bildreich, gleichzeitig aber auch sehr beschreibend. Dies führt teilweise dazu, dass das Buch etwas langatmig wirkt, vor allem durch die zahlreichen Personen, die einem vorgestellt werden. Zwischendurch habe ich den Überblick über die Beziehungen innerhalb der Familie und die einzelnen Handlungsstränge verloren, was das Lesen etwas erschwert hat. Positiv hervorzuheben ist die sorgfältige Charakterzeichnung und die detailreiche Darstellung der gesellschaftlichen Strukturen, die einen guten Einblick in die damalige Zeit geben. Dennoch zieht sich die Handlung stellenweise, und manche Szenen wirken wiederholend oder unnötig ausführlich. Trotz dieser Kritikpunkte hat mich die Geschichte neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht. Es ist immerhin nur das erste Band, und ich bin gespannt, wie sich die Familien in den folgenden Bänden entwickeln werden. Insgesamt ein interessanter Einstieg in die Welt der Rougons, der jedoch Geduld erfordert und nicht durchgehend fesselt. Ich vergebe 3 von 5 Sterne. ✨️

21. Sept. 2025
Heute möchte ich euch den Roman 'Das Glück der Familie Rougon' (orig. La Fortune des Rougon) von Émile Zola, erschienen im Jahre 1871, vorstellen. Ins Deutsche übertragen nach der von Maurice Le Blond besorgten, bei François Bernouard erschienenen Gesamtausgabe von Zolas Werken, Band 2, Paris 1927. Es handelt sich um den ersten Band des monumentalen, zwanzigbändigen Rougon-Macquart-Zyklus. Der Roman erzählt den bewegenden Beginn der Familiensaga rund um die Rougons, Macquarts und Mourets zur Zeit des Staatsstreichs von 1851. Im Zentrum stehen Pierre Rougon, der ehrgeizig um gesellschaftlichen Aufstieg kämpft, und sein idealistischer Neffe Silvère Mouret, der sich voller Hoffnung der republikanischen Bewegung anschließt. Zwischen politischem Umbruch, familiären Spannungen und der düsteren Atmosphäre der südfranzösischen Stadt Plassans entfaltet sich ein fesselndes Panorama aus Macht, Liebe und sozialem Schicksal. Der Schreibstil von Émile Zola ist detailliert und bildreich, gleichzeitig aber auch sehr beschreibend. Dies führt teilweise dazu, dass das Buch etwas langatmig wirkt, vor allem durch die zahlreichen Personen, die einem vorgestellt werden. Zwischendurch habe ich den Überblick über die Beziehungen innerhalb der Familie und die einzelnen Handlungsstränge verloren, was das Lesen etwas erschwert hat. Positiv hervorzuheben ist die sorgfältige Charakterzeichnung und die detailreiche Darstellung der gesellschaftlichen Strukturen, die einen guten Einblick in die damalige Zeit geben. Dennoch zieht sich die Handlung stellenweise, und manche Szenen wirken wiederholend oder unnötig ausführlich. Trotz dieser Kritikpunkte hat mich die Geschichte neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht. Es ist immerhin nur das erste Band, und ich bin gespannt, wie sich die Familien in den folgenden Bänden entwickeln werden. Insgesamt ein interessanter Einstieg in die Welt der Rougons, der jedoch Geduld erfordert und nicht durchgehend fesselt. Ich vergebe 3 von 5 Sterne. ✨️
21. Sept. 2025







