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Ein Finale, das mich gleichzeitig genervt, unterhalten und mit hochgezogener Augenbraue zurückgelassen hat 😅
Joa. Die Reihe war insgesamt okay, aber nichts, was jetzt literarische Erdbeben auslöst oder mich emotional nachhaltig erschüttert hätte. Solider Durchschnitt eben, mit kleinen Ausschlägen nach oben und unten, aber unterm Strich eher so ein „kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt nochmal“-Gefühl 😅 Band 3 war für mich allerdings ganz klar der schwächste Teil. Während die ersten beiden Bände stark von dieser warmen Found-Family-Dynamik gelebt haben, die dem Ganzen Herz und Charme verliehen hat, ist genau dieses Gefühl hier leider ziemlich verloren gegangen. Statt Nähe und Verbundenheit gab es plötzlich mehr Distanz, mehr Chaos und deutlich weniger von dem, was die Reihe ursprünglich besonders gemacht hat. Dazu kommt, dass sich die Story an einigen Stellen so übertrieben entwickelt, dass man sich fragt, ob hier noch irgendeine Form von Maßstab existiert oder einfach alles maximal eskaliert werden musste. Und doch… ich wollte wissen, wie es endet. Natürlich. Weil man nach zwei Bänden einfach investiert ist und hofft, dass am Ende noch ein halbwegs zufriedenstellender Abschluss wartet. Also habe ich weitergelesen, obwohl die Handlung gefühlt immer noch eine Schippe drauflegt, obwohl man sich zwischendurch fragt, ob Maddison ihren Abschluss überhaupt noch braucht oder ob das längst nebensächlich geworden ist 🤣 Es war dieses ganz spezielle „Ich rolle mit den Augen und lese trotzdem weiter“-Gefühl. Nervig, aber auf eine seltsam unterhaltsame Art 😅 Maddison war in diesem Band ehrlich gesagt ziemlich anstrengend, mit Entscheidungen und Reaktionen, bei denen ich mehr als einmal innerlich gestöhnt habe. Und Asher… seine besitzergreifende Art hat hier ein Level erreicht, bei dem ich mich ernsthaft gefragt habe, ob er irgendwann noch anfängt, sie in Watte einzupacken und ins Regal zu stellen. Der Spice hat darunter leider auch gelitten und war stellenweise eher unangenehm als prickelnd 🫣 Hinzu kommt das Tempo-Problem: Manche Passagen werden im Schnelldurchlauf abgehandelt, als hätte jemand die Vorspultaste gedrückt, als würden sie absichtlich in die Länge gezogen, um mehr Seiten zu füllen. Das sorgt für ein unausgeglichenes Lesegefühl, bei dem weder Spannung noch emotionale Tiefe wirklich konstant greifen. Und ja, einige Elemente hätten wirklich das Potenzial gehabt, für große Emotionen und echte Spannung zu sorgen. Aber dieses Potenzial wird nie ganz ausgeschöpft, weil von Anfang an klar ist, wohin die Reise geht. Dieses unausweichliche Happy-Happy-End schwebt die ganze Zeit wie ein riesiges Neon-Schild über allem 😅 Überraschungen? Eher Fehlanzeige. Am Ende bleibt für mich ein Band, der vieles versucht, einiges überzieht und nur wenig davon wirklich überzeugend zu Ende bringt. Unterhaltsam genug, um dranzubleiben, aber zu unausgegoren, um wirklich zu begeistern. ⭐⭐✨
22. Apr. 2026
Ein Finale, das mich gleichzeitig genervt, unterhalten und mit hochgezogener Augenbraue zurückgelassen hat 😅
Joa. Die Reihe war insgesamt okay, aber nichts, was jetzt literarische Erdbeben auslöst oder mich emotional nachhaltig erschüttert hätte. Solider Durchschnitt eben, mit kleinen Ausschlägen nach oben und unten, aber unterm Strich eher so ein „kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt nochmal“-Gefühl 😅 Band 3 war für mich allerdings ganz klar der schwächste Teil. Während die ersten beiden Bände stark von dieser warmen Found-Family-Dynamik gelebt haben, die dem Ganzen Herz und Charme verliehen hat, ist genau dieses Gefühl hier leider ziemlich verloren gegangen. Statt Nähe und Verbundenheit gab es plötzlich mehr Distanz, mehr Chaos und deutlich weniger von dem, was die Reihe ursprünglich besonders gemacht hat. Dazu kommt, dass sich die Story an einigen Stellen so übertrieben entwickelt, dass man sich fragt, ob hier noch irgendeine Form von Maßstab existiert oder einfach alles maximal eskaliert werden musste. Und doch… ich wollte wissen, wie es endet. Natürlich. Weil man nach zwei Bänden einfach investiert ist und hofft, dass am Ende noch ein halbwegs zufriedenstellender Abschluss wartet. Also habe ich weitergelesen, obwohl die Handlung gefühlt immer noch eine Schippe drauflegt, obwohl man sich zwischendurch fragt, ob Maddison ihren Abschluss überhaupt noch braucht oder ob das längst nebensächlich geworden ist 🤣 Es war dieses ganz spezielle „Ich rolle mit den Augen und lese trotzdem weiter“-Gefühl. Nervig, aber auf eine seltsam unterhaltsame Art 😅 Maddison war in diesem Band ehrlich gesagt ziemlich anstrengend, mit Entscheidungen und Reaktionen, bei denen ich mehr als einmal innerlich gestöhnt habe. Und Asher… seine besitzergreifende Art hat hier ein Level erreicht, bei dem ich mich ernsthaft gefragt habe, ob er irgendwann noch anfängt, sie in Watte einzupacken und ins Regal zu stellen. Der Spice hat darunter leider auch gelitten und war stellenweise eher unangenehm als prickelnd 🫣 Hinzu kommt das Tempo-Problem: Manche Passagen werden im Schnelldurchlauf abgehandelt, als hätte jemand die Vorspultaste gedrückt, als würden sie absichtlich in die Länge gezogen, um mehr Seiten zu füllen. Das sorgt für ein unausgeglichenes Lesegefühl, bei dem weder Spannung noch emotionale Tiefe wirklich konstant greifen. Und ja, einige Elemente hätten wirklich das Potenzial gehabt, für große Emotionen und echte Spannung zu sorgen. Aber dieses Potenzial wird nie ganz ausgeschöpft, weil von Anfang an klar ist, wohin die Reise geht. Dieses unausweichliche Happy-Happy-End schwebt die ganze Zeit wie ein riesiges Neon-Schild über allem 😅 Überraschungen? Eher Fehlanzeige. Am Ende bleibt für mich ein Band, der vieles versucht, einiges überzieht und nur wenig davon wirklich überzeugend zu Ende bringt. Unterhaltsam genug, um dranzubleiben, aber zu unausgegoren, um wirklich zu begeistern. ⭐⭐✨
22. Apr. 2026








