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Düsterer und politischer als Band 1, aber leider mit deutlichen Längen.
Inhalt: Nach dem Cliffhanger aus Band 1 geht es nahtlos weiter. Die Welt wird düsterer, die politische Lage komplexer und Mare steht unter massivem Druck. Victoria Aveyard vertieft die moralischen Grauzonen: Wer sind die Guten, wenn alle Blut an den Händen haben? Was mir gefallen hat: -Atmosphäre: Die Stimmung ist konsequent beklemmend und die politische Dimension der „Neublüter“ gibt der Welt mehr Tiefe. -Mares Entwicklung: Sie wird härter und unnahbarer. Das ist nicht immer sympathisch, aber eine glaubwürdige Folge ihrer Erlebnisse. Was schwierig war: -Das Pacing: Hier schlägt das „Middle-Book-Syndrom“ deutlich zu. Viel Reisen, viel Planen, aber wenig greifbarer Fortschritt – die Handlung tritt oft auf der Stelle. -Gedankenschleifen: Mares innere Monologe wiederholen sich ständig. Ihre Zweifel und Schuldgefühle wirken irgendwann eher ermüdend als tiefgründig. -Blasse Nebencharaktere: Während Mare im Fokus steht, bleiben Figuren wie Kilorn leider farblos. Es fällt schwer, eine echte Bindung zu ihnen aufzubauen, da sie kaum Raum zur Entwicklung bekommen. Fazit: Das gläserne Schwert ist ein solider zweiter Teil, der jedoch einiges an Geduld verlangt. Wer die Reihe liebt, wird weiterlesen wollen, aber die Frische und Dynamik des Auftakts fehlen spürbar.
3. Mai 2026
Düsterer und politischer als Band 1, aber leider mit deutlichen Längen.
Inhalt: Nach dem Cliffhanger aus Band 1 geht es nahtlos weiter. Die Welt wird düsterer, die politische Lage komplexer und Mare steht unter massivem Druck. Victoria Aveyard vertieft die moralischen Grauzonen: Wer sind die Guten, wenn alle Blut an den Händen haben? Was mir gefallen hat: -Atmosphäre: Die Stimmung ist konsequent beklemmend und die politische Dimension der „Neublüter“ gibt der Welt mehr Tiefe. -Mares Entwicklung: Sie wird härter und unnahbarer. Das ist nicht immer sympathisch, aber eine glaubwürdige Folge ihrer Erlebnisse. Was schwierig war: -Das Pacing: Hier schlägt das „Middle-Book-Syndrom“ deutlich zu. Viel Reisen, viel Planen, aber wenig greifbarer Fortschritt – die Handlung tritt oft auf der Stelle. -Gedankenschleifen: Mares innere Monologe wiederholen sich ständig. Ihre Zweifel und Schuldgefühle wirken irgendwann eher ermüdend als tiefgründig. -Blasse Nebencharaktere: Während Mare im Fokus steht, bleiben Figuren wie Kilorn leider farblos. Es fällt schwer, eine echte Bindung zu ihnen aufzubauen, da sie kaum Raum zur Entwicklung bekommen. Fazit: Das gläserne Schwert ist ein solider zweiter Teil, der jedoch einiges an Geduld verlangt. Wer die Reihe liebt, wird weiterlesen wollen, aber die Frische und Dynamik des Auftakts fehlen spürbar.
3. Mai 2026








