Blick ins Buch

Jugendbücher

Fliegender Stern

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Über das Buch

Der kleine Indianerjunge Fliegender Stern möchte endlich zu den Großen gehören. Dann könnte er mit auf Büffeljagd gehen! Doch seit der weiße Mann ins Land gekommen ist, sind die Büffel verschwunden. Mit seinem Freund Grasvogel reitet Fliegender Stern heimlich zu den Weißen, um ihnen zu sagen, dass die Büffel den Indianern gehören. Er erlebt eine große Überraschung: Er erfährt, warum die Weißen in sein Land gekommen sind und warum sie die Büffel vertreiben. Und er stellt fest, dass der weiße Mann eigentlich gar nicht so böse ist, aber nicht viel vom Leben der Indianer weiß.

Editionen (11)

ISBN9783522184625
VerlagThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum21.03.17
Seitenzahl96

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

4 Rezensionen

3,8

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  • 3,5

    Schön zu lesen.

    Kindgerechte Erzählung, die die Geschichte von Amerikas Ureinwohnern und die Auseinandersetzungen und Probleme durch die Besiedlung behandelt. Es ist schnell gelesen. Kurze und leicht verständliche Sätze, zum Vorlesen oder zum selber lesen. Für Kinder bestimmt eine tolle Geschichte.

    21. Dez. 2024

  • kle3
    kle3

    140 Follower

    3,5

    Tolle Geschichte, aber leider schlecht gealtert 🙈

    - Bücherschrankfund & Re-read - "Fliegender Stern" war eins meiner Lieblingsbücher als Kind in der Grundschule. Jetzt beim Re-read ist mir leider aufgefallen wie schlecht das Buch gealtert ist 😓 Das Buch ist leider ganz im damaligen Zeitgeist geschrieben: sehr stark normalisierter Sexismus, denn Mädchen spielen hier keine Rolle, Abenteuer sind für Jungs und Männer vorbehalten. Außerdem sind die amerikanischen Eingeborenen sehr stark vereinfacht und mit falschen Rollenbildern dargestellt, eben wie die europäische Fantasie sie gern gehabt hätte (Frauen sammeln Beeren und Wurzeln, machen Kleidung und hüten das Haus und Männer gehen raus jagen und erleben Abenteuer). Ich finde diese Darstellung wirklich sehr problematisch. Was mir hier trotzdem sehr gut gefallen hat sind Themen wie Abenteuer, Freundschaft, Selbstfindung, Naturverbundenheit, Brüderlichkeit, Lernen mit einander zu leben und die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner (nur die Teile die korrekt erzählt wurden). Deshalb hat mich dieser Re-read mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Ich mag die Geschichte an sich sehr, auch viele Werte die vermittelt werden. Dann wiederum gibt es andere Werte, sehr konservative Werte, die nicht mehr zeitgetreu sind. Fazit: Ich denke das Buch kann immer noch gelesen werden, auch von Kindern. Es muss allerdings viel reflektiert werden, damit sich gewisse Glaubenssätze nicht verfestigen. ✍️ Lieblingszitat: "Leise sagte er: Sie denken immer nur an sich selbst, wie kleine Kinder sind sie. Und wie kleine Kinder wollen sie alles haben und immer nur haben."

    Tolle Geschichte, aber leider schlecht gealtert 🙈

    29. März 2026

  • pinay_jessma
    pinay_jessma

    52 Follower

    3,5

    Ein Kinderbuch das erste Einblicke in das Leben der Indianer zeigt

    Beim aussortieren alter Bücher, kam mir auch dieses Buch entgegen und ich dachte mir, dass ich es noch einmal lesen sollte, bevor ich es verkaufe. Ich fand das Buch ganz okay. Ich finde es ist ein schönes Kinderbuch und insgesamt auch verständlich. Würde es aber erst ab 6 Jahren empfehlen. Für mich selbst war das einzige verwirrende, die Namen der einzelnen Protagonisten. Ich denke da wäre es einfach für Kinder, wenn diese „normale“ Namen hätten. Jetzt als Erwachsene, finde ich die Geschichte ein wenig „traurig“ und interessant zu gleich. Sie lässt uns teilhaben an der Geschichte der Indianer und das heutige zusammen leben. Jedoch wird einem auch bewusst, dass sich manche Dinge einfach nicht ändern…. Thema: „Arme Menschen werden Ärmer und reiche Menschen immer reicher“ so kam es mir zumindest besonders am Ende vor.

    Ein Kinderbuch das erste Einblicke in das Leben der Indianer zeigt

    22. Juni 2024

3 von 4 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 5452%
kle3
kle328. März 2026

Ist schon herbe wie sich die Zeiten ändern denke ich mir während ich dieses Buch re-reade 🙈

Autorin / Autor

Über Ursula Wölfel

Ursula Wölfel, geboren am 16. September 1922 in Hamborn bei Duisburg, wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte in Heidelberg Germanistik, Geschichte, Philosophie und Psychologie. 1943 heiratete sie. Ein Jahr später kam ihre Tochter Bettina zur Welt, die sie allein aufzog, da ihr Mann 1945 im Zweiten Weltkrieg fiel. Nach dem Krieg war Ursula Wölfel Schulhelferin und absolvierte eine Lehrerausbildung, arbeitete als Assistentin am Pädagogischen Institut Jugendheim an der Bergstraße, nahm nebenher das Universitätsstudium wieder auf und war kurze Zeit Sonderschullehrerin in Darmstadt. 1959 erschien ihr erstes Kinderbuch. Seit 1961 lebte Ursula Wölfel als freie Schriftstellerin im Odenwald und zuletzt im Wohnstift Augustinum in Heidelberg. Seit 1972 war sie Mitglied im PEN. Für die große Anerkennung, die Ursula Wölfels Werk zuteil wird, sprechen die zahlreichen Preise und Auszeichnungen, die sie für ihre Bücher erhalten hat. Achtmal stand sie auf der Auswahlliste des Deutschen Jugendliteraturpreises, dreimal auf der Ehrenliste des Hans-Christian-Andersen-Preises. Für "Feuerschuh und Windsandale" erhielt sie 1962 den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Kinderbuch, 1972 für "Die grauen und die grünen Felder" den Österreichischen Förderpreis für Jugendliteratur, 1992 für "Ein Haus für alle" den Jugendbuchpreis "Buxtehuder Bulle". 1991 wurde ihr Gesamtwerk mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises geehrt. Ursula Wölfel starb am 23. Juli 2014.

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