Blick ins Buch

Fliegender Stern

3,8(31)
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Als die Büffeljagd zu lange erfolglos bleibt, reiten Fliegender Stern und sein Freund zu den weißen Männer, die den Indianern dasLeben schwer machen.

Editionen (11)

ISBN9783473520022
VerlagRavensburger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum01.05.00
Seitenzahl128

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

4 Rezensionen

3,8

Tippen zum Filtern

  • 3,5

    Schön zu lesen.

    Kindgerechte Erzählung, die die Geschichte von Amerikas Ureinwohnern und die Auseinandersetzungen und Probleme durch die Besiedlung behandelt. Es ist schnell gelesen. Kurze und leicht verständliche Sätze, zum Vorlesen oder zum selber lesen. Für Kinder bestimmt eine tolle Geschichte.

    21. Dez. 2024

  • kle3
    kle3

    140 Follower

    3,5

    Tolle Geschichte, aber leider schlecht gealtert 🙈

    - Bücherschrankfund & Re-read - "Fliegender Stern" war eins meiner Lieblingsbücher als Kind in der Grundschule. Jetzt beim Re-read ist mir leider aufgefallen wie schlecht das Buch gealtert ist 😓 Das Buch ist leider ganz im damaligen Zeitgeist geschrieben: sehr stark normalisierter Sexismus, denn Mädchen spielen hier keine Rolle, Abenteuer sind für Jungs und Männer vorbehalten. Außerdem sind die amerikanischen Eingeborenen sehr stark vereinfacht und mit falschen Rollenbildern dargestellt, eben wie die europäische Fantasie sie gern gehabt hätte (Frauen sammeln Beeren und Wurzeln, machen Kleidung und hüten das Haus und Männer gehen raus jagen und erleben Abenteuer). Ich finde diese Darstellung wirklich sehr problematisch. Was mir hier trotzdem sehr gut gefallen hat sind Themen wie Abenteuer, Freundschaft, Selbstfindung, Naturverbundenheit, Brüderlichkeit, Lernen mit einander zu leben und die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner (nur die Teile die korrekt erzählt wurden). Deshalb hat mich dieser Re-read mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Ich mag die Geschichte an sich sehr, auch viele Werte die vermittelt werden. Dann wiederum gibt es andere Werte, sehr konservative Werte, die nicht mehr zeitgetreu sind. Fazit: Ich denke das Buch kann immer noch gelesen werden, auch von Kindern. Es muss allerdings viel reflektiert werden, damit sich gewisse Glaubenssätze nicht verfestigen. ✍️ Lieblingszitat: "Leise sagte er: Sie denken immer nur an sich selbst, wie kleine Kinder sind sie. Und wie kleine Kinder wollen sie alles haben und immer nur haben."

    Tolle Geschichte, aber leider schlecht gealtert 🙈

    29. März 2026

  • pinay_jessma
    pinay_jessma

    52 Follower

    3,5

    Ein Kinderbuch das erste Einblicke in das Leben der Indianer zeigt

    Beim aussortieren alter Bücher, kam mir auch dieses Buch entgegen und ich dachte mir, dass ich es noch einmal lesen sollte, bevor ich es verkaufe. Ich fand das Buch ganz okay. Ich finde es ist ein schönes Kinderbuch und insgesamt auch verständlich. Würde es aber erst ab 6 Jahren empfehlen. Für mich selbst war das einzige verwirrende, die Namen der einzelnen Protagonisten. Ich denke da wäre es einfach für Kinder, wenn diese „normale“ Namen hätten. Jetzt als Erwachsene, finde ich die Geschichte ein wenig „traurig“ und interessant zu gleich. Sie lässt uns teilhaben an der Geschichte der Indianer und das heutige zusammen leben. Jedoch wird einem auch bewusst, dass sich manche Dinge einfach nicht ändern…. Thema: „Arme Menschen werden Ärmer und reiche Menschen immer reicher“ so kam es mir zumindest besonders am Ende vor.

    Ein Kinderbuch das erste Einblicke in das Leben der Indianer zeigt

    22. Juni 2024

3 von 4 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 5452%
kle3
kle328. März 2026

Ist schon herbe wie sich die Zeiten ändern denke ich mir während ich dieses Buch re-reade 🙈

Autorin / Autor

Über Ursula Wölfel

Am 16. September 1922 wurde Ursula Wölfel in Duisburg-Hamborn geboren, wo sie als eines von vier Kindern aufwuchs. Sie selbst hat eine Tochter, ihr Mann fiel 1945 im Krieg. Die berufliche Ausbildung der Autorin begann mit einem Studium der Germanistik in Heidelberg. Nach dem Krieg arbeitete sie zunächst als Schulhelferin im Odenwald und ließ sich dann am ehemaligen Pädagogischen Institut Jugenheim/Bergstraße zur Lehrerin ausbilden. In Frankfurt studierte Ursula Wölfel Pädagogik und arbeitete anschließend für kurze Zeit als Sonderschullehrerin in Darmstadt. Außerdem war sie wissenschaftliche Assistentin an der ehemaligen Forschungsstelle für Jugendliteratur und Jungleserkunde in Jugenheim. Seit 1961 ist sie als freie Schriftstellerin tätig; 1972 wurde sie Mitglied des PEN-Clubs. Ursula Wölfel, die sich schon als Kind Geschichten ausdachte, hat das Kinder- und Jugendbuch der Nachkriegszeit entscheidend geprägt. Ihr erstes Buch Fliegender Stern erschien 1959. In ihrer Arbeit lassen sich zwei Phasen deutlich voneinander unterscheiden: In der frühen Phase widmet sie sich überwiegend den Entwicklungskrisen von Kindern, die durch eine lieblose Umwelt, durch seelische Schwächen oder körperliche Mängel entstehen. Kennzeichnend für ihre ersten Bücher ist dabei, dass die Kinder es stets verstehen, mit ihren Problemen fertig zu werden - sie zu lösen. Der rote Rächer (1959) und Sinchen hinter der Mauer (1960) gehören hierher. Die spätere Phase von Ursula Wölfels Arbeit ist gekennzeichnet von problembezogenen, sozialkritischen Kinderbüchern. Typisch für diese Zeit ist ihr Buch Die grauen und die grünen Felder, das sie 1970 geschrieben hat. Es enthält mehrere wahre Begebenheiten, die die Schwierigkeiten der Menschen schildern, miteinander zu leben. Die Geschichten haben nicht immer ein gutes Ende und lassen viele Fragen unbeantwortet. Der Leser soll die Antworten selber finden. Seit den 70er Jahren sind Ursula Wölfels Bücher fester Bestandteil des Unterrichts, weil sie es versteht, Themen, die Jugendliche angehen, aufzugreifen und treffend darzustellen. Für ihr Werk hat die Autorin zahlreiche offizielle Anerkennungen und Preise erhalten. Preise und Auszeichnungen: Der Deutsche Kinderbuchpreis 1962 für Feuerschuh und Windsandale. Plätze auf der Ehrenliste des Hans-Christian-Andersen-Preises 1964 (Feuerschuh und Windsandale),1972 (Die grauen und die grünen Felder) und 1978 (Du wärst der Pienek.) Österreichischer Förderungspreis für Jugendliteratur 1972 (Die grauen und die grünen Felder)

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick