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Biografien

Der Horror der frühen Chirurgie

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Über das Buch

Als Harold Gillies die Verheerungen des Ersten Weltkriegs mit eigenen Augen sieht, ist er schockiert. Zu viele junge Männer werden nach nur einem falschen Augenblick ihrem Schicksal überlassen: für immer entstellt, für immer Monster in den Augen der Gesellschaft. Nach seiner Rückkehr ins Königreich setzt der junge Arzt alles daran, einen Weg zu finden, um das Leiden zu verringern. Mit stetem Einsatz, vielen Verbündeten und unkonventionellen Methoden baut er die erste »Schönheitsklinik« der Welt auf und kämpft fortan gegen das Stigma einer Generation. Sein Leben wird zum Gründungsakt einer Disziplin, die unsere Gegenwart unmissverständlich prägt.

Für die, die schön sein wollen, mussten andere leiden. Denn die Operationen der Schönheitschirurgie – Rhinoplastik, Lidstraffung, Fettabsaugung – haben ihren grausigen Ursprung im Ersten Weltkrieg. Im Schlamm der Schützengräben verlor eine ganze Generation das Gesicht, bis ein furchtloser Arzt den Grundstein legte für eine neue, revolutionäre Disziplin … Lindsey Fitzharris erzählt packend und erkenntnisreich vom Leben dieses Mannes und dem Wert der menschlichen Züge.

Editionen (3)

ISBN9783518774441
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum12.10.22
Seitenzahl323

Rezensionen & Bewertungen

107 Bewertungen

26 Rezensionen

4,1

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  • toni_reads_
    toni_reads_

    86 Follower

    5,0

    Science-Fiction wurde wissenschaftliche Realität dank Sir Harold Gillies - ein Ausflug in die Anfänge der plastischen Chirurgie

    „Der Horror der frühen Medizin“ hat mich im letzten Jahr mehr als begeistert. Das Buch hatte ich an einem Sonntag gelesen. Ich konnte es nicht aus den Händen legen. Bei diesem Buch, „der Horror der frühen Chirurgie“, war dies anders. Die Begeisterung war von Anfang an da. Jedoch musste ich das Buch immer wieder zur Seite legen. Die Erzählungen rund um den ersten Weltkrieg, die Verwundeten, der Umgang mit diesen und die Operationstechniken von Gillies wurden teilweise so plastisch beschrieben, dass ich die Bilder auch nach 1-2 Tagen nicht aus meinem Kopf bekommen habe. Trotzdem das Buch ist eine absolute Empfehlung für jede Person, die sich für plastische (rekonstruktive) Chirurgie interessiert. Was Gillies mit seinem Lebenswerk geschaffen hat, ist einfach unbeschreiblich. Auch muss man ihm großen Mut zu sprechen, dass er sich als erster Chirurg dem Thema Penisaufbau bei einem Transmann gewidmet hat.

    27. Juli 2025

  • lui26.9
    lui26.9

    786 Follower

    5,0

    Chirurgie im 1. Weltkrieg

    In diesem Sachbuch begleitet man den Chirurgen Harold Gillies, der im Ersten Weltkrieg entstellte Soldaten wieder menschliches Gesicht schenkte – und damit die moderne plastische Chirurgie begründete. Drastisch, höchst emotional und fachlich fundiert erzählt Fitzharris von Schmerz, Hoffnung und dem unermüdlichen Drang nach Heilung.

    24. Aug. 2025

  • cooya
    cooya

    68 Follower

    3,5

    >>Als ich zum ersten Mal die Gelegenheit bekam, mich im Spiegel zu betrachten, war ich ziemlich entsetzt, denn meine wunderschöne neue Nase ähnelte einem Gurkenstummel, den man mir ins Gesicht geklatscht hatte.<<

    Der Titel des Buches ist etwas irreführend, wenn man Band 1 bereits kennt. Dieser Band handelt vorrangig von der Zeit im 1. Weltkrieg, der plastischen (Gesichts-) chirurgie und insbesondere eines Vertreters Harold Gillies - auf dessen beruflichen Werdegang besonders eingegangen wird. Das Buch schildert die Zustände auf den Schlachtfeldern des 1. WK sehr konkret. Mein Magen konnte das zumindest gut aushalten. Ein bisschen schade finde ich, dass es hier "nur" um die plastische Gesichtschirurgie ging und anderes gar nicht erwähnt wurde. Allerdings gibt es am Ende einen kleinen interessanten Ausflug in die Schönheitschirurgie. Das Quellenverzeichnis verrät, dass hier sehr breit gefächert recherchiert wurde. Ein Zitat, das mir nicht mehr aus dem Kopf geht: >>Was du heute nicht musst besorgen, das verschiebe auf morgen.<<

    27. Okt. 2025

3 von 26 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Lindsey Fitzharris

Lindsey Fitzharris promovierte in Oxford in Medizingeschichte. Ihre YouTube-Serie Under the Knife über Wissenswertes und Gruseliges aus der Welt der Chirurgie verhalf Fitzharris zu größerer Bekanntheit. Sie schreibt regelmäßig für The Guardian, The Huffington Post, The Lancet und New Scientist . Ihr Buch Der Horror der frühen Medizin war ein internationaler Erfolg, wurde in 15 Sprachen übersetzt und stand 19 Wochen lang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

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