Blick ins Buch

Sci-Fi

Also sprach GOLEM

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Über das Buch

GOLEM XIV weilt nicht mehr unter uns. Der luminale Denkriese, ein Angehöriger der Maschinenintelligenz, volkstümlich Elektronengehirne genannt, ist verstummt. Ursprünglich für militärische Zwecke gebaut, weigert er sich, sich mit solch trivialen Aufgaben zu befassen, darum wurde er schließlich dem MIT überlassen.

Editionen (2)

ISBN9783518461358
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum16.11.09
Seitenzahl185

Rezensionen & Bewertungen

3 Bewertungen

1 Rezensionen

4,2

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  • kimkeute
    kimkeute

    5 Follower

    5,0

    Ein Buch zum Nachdenken

    Die Sprache des Buchs ist nicht immer einfach, was aber beabsichtigt ist, da mit GOLEM XIV eine künstliche Superintelligenz zu Wort kommt, die die Welt anders als menschliche Intelligenz erschließt. An seinen Gedanken lässt Golem die Menschheit in 2 Vorlesungen teilhaben und regt dabei zum Nachdenken an: Der Mensch ist nicht das vernunftbegabte Wesen als Krone der Schöpfung, sondern ein Zukunftprodukt der Evolution. Der Mensch ist nicht einmal die beste Schöpfung dr Evolution, denn anders als z.b. eine Alge ist er nicht in der Lage, Photosynthese zu betreiben und somit alles Lebensnotwenige aus der Sonne zu gewinnen. Die Liebe, die Menschen so hoch halten ist nur ein Mittel der Evolution, damit der Mensch sich weiter fortpflanzt und den evolutionären Code weiter gibt. Auf jeden Fall ein sehr beeindruckendes kleines Buch, das sicherlich mehrfach gelesen werden will.

    16. Nov. 2025

Autorin / Autor

Über Stanisław Lem

Stanisław Lem wurde am 12. September 1921 in Lwów (Lemberg) geboren, lebte zuletzt in Krakau, wo er am 27. März 2006 starb. Er studierte von 1939 bis 1941 Medizin. Während des Zweiten Weltkrieges musste er sein Studium unterbrechen und arbeitete als Automechaniker. Von 1945 bis 1948 setze er sein Medizinstudium fort, nach dem Absolutorium erwarb Lem jedoch nicht den Doktorgrad und übte den Arztberuf nicht aus. Er übersetzte Fachliteratur aus dem Russischen und ab den fünfziger Jahren arbeitete Lem als freier Schriftsteller in Krákow. Er wandte sich früh dem Genre Science-fiction zu, schrieb aber auch gewichtige theoretische Abhandlungen und Essays zu Kybernetik, Literaturtheorie und Futurologie. Stanisław Lem zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Polens. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, verfilmt und in 57 Sprachen übersetzt.

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