Blick ins Buch

Krimis

Lichtjahre im Dunkel

2,5(11)
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Über das Buch

Ein verschwundener Ladenbesitzer, der noch große Pläne hatte. Seine Frau, die sich am Ende ihrer Träume wähnt. Ein ehemaliger Umzugsunternehmer mit Schuldkomplex. Ein geheimnisvoller Besucher aus der Berliner Halbwelt. Ihre Schicksalslinien treffen in München aufeinander, wodurch das Leben aller Beteiligten aus den Fugen gerät.

Leo Ahorn ist verschwunden. Dabei hatte er die letzten Wochen hauptsächlich damit zugebracht, Geld für den Umbau seines Schreibwarenladens aufzutreiben. Da seine Frau die Polizei scheut, heuert sie Privatdetektiv Tabor Süden an, um Leo zu finden. Allerdings weiß sie gar nicht so genau, ob sie ihn wirklich wiederhaben will. Im Blauen Eck, Leos Stammkneipe, stößt Süden auf eine illustre Schar von Leos Bekannten und bekommt beklemmende Einblicke in dessen Leben. Dann wird in der Nähe ein Toter aufgefunden, und die Ereignisse erscheinen plötzlich in einem völlig neuen Licht. Oberkommissarin Fariza Nasri nimmt mit ihrem Team die Ermittlungen auf, während Tabor Süden auf magische Weise im Hintergrund die Fäden zieht …

Editionen (1)

ISBN9783518431566
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum12.03.24
Seitenzahl445

Merkmale

1 Bewertungen

LangsamKomplexUngewöhnlichVielschichtigGlaubwürdigEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

11 Bewertungen

8 Rezensionen

2,5

Tippen zum Filtern

  • blacklady
    blacklady

    428 Follower

    3,0

    Etwas langweilige Story über das verschwinden von Leo. Mein Fall war es nicht. Habe schon besseres gelesen.

    21. März 2024

  • rikwal
    rikwal

    359 Follower

    4,0

    München, Verschwinden, Kneipe, Alkohol, Detektiv Tabor Süden, Polizistin Fariza Nazri Ich liebe Ani und Süden. Alles speziell, besondere Art zu schreiben

    Ein Zeitschriftenhändler verschwindet in München, seine Ehefrau beauftragt nach einigem Warten und Hin und Her den Ex-Polizist und nun Privatermittler Tabor Süden mit der Auffindung. Süden geht in die Stammkneipe und Sucht im Umfeld, es gibt allerdings einige Ungereimtheiten in den Geschichten. Nach zwei Tagen Ermittlung kommt Kommissarin Fariza Nazri hinzu und es kommt zur polizeilichen Ermittlung. Es kommt zu weiteren Wiedersprüchen und fehlenden Details, da Ehefrau und Kneipengäste scheinbar alle etwas zu verbergen haben. Friedrich Ani hat eine große Gruppe an Ermittlern, die alle immer wieder in seinen Romanen vorkommen. Tabor Süden gehört hier zu meinen Favoriten und ich liebe auch die sehr spezielle Schreibweise des Autors. An sich ist der Fall relativ unspektakulär, aber klassisch Ani in mehrere Teile unterteilt und hat verworrene Phasen. Insgesamt ein weiteres gutes Buch für Ani und Süden Fans

    23. Mai 2024

  • magic
    magic

    58 Follower

    1,5

    Langwierig

    Der Roman beginnt damit, dass der Mann von Frau Ahorn, Leo, ein Besitzer eines Schreibwarenhandels vermisst wird. Die Polizei will die Frau des Vermissten aber nicht einschalten, aus dem Grund wird ein Privatdetektiv darauf aufmerksam. Dieser erscheint mir im ersten Moment sehr suspekt. Aber Viola noch viel mehr. Es wird zu Beginn viel von Leos Biografie und der des Detektivs berichtet, was ich überflüssig fand. Zudem wird nun zu oft erwähnt, wie frustrierend die Konkurrenz mit dem Internethandel ist. Generell sind viele Lückenfüllende Informationen die nicht relevant für die Story sind hier enthalten und wirken etwas verloren. Viola ist naja sagen wir zweigeteilt, teils etwas irre und selbstbestimmerisch. Beispielsweise ist sie der festen Meinung, ihr Mann habe nichts zu wünschen und habe keine Position. Sie scheint ihn zu hassen und behauptet er ruiniere ihr Leben. Alles wirkt sehr dubios, das verwirrende und sich plötzlich ändernde Verhalten von Viola wird schlichtweg ignoriert. Es verwirrt einen einfach nur. Das Buch wird leider schnell langweilig und es passiert lange einfach nichts. Der Detektiv befragt Leute und diese berichten unnützes über dessen Vergangenheit und über Leo jedoch nur wenig. Ab dem Zeitpunkt wo klar ist, dass es sich um einen More handelt wird das Buch sehr zäh. Viele wirre Gedanken von vielen Charakteren und viele Vermutungen die sich nur im Kreis drehen. Viola wird im Laufe des Buches immer krankhafter was ihre psychische Verfassung angeht. Ich finde dies wurde gut und detailliert dargestellt. Jedoch kann man sich weil die Umstände dann doch sehr mysteriös sind, nicht ganz in sie hineinversetzen. Man will einfach wissen, was sie zu verheimlichen hat. Im Laufe der Zeit hat mich die Erzählperspektive jedoch gestört. Eine Mischung aus Er und Ich, also eine hybride Erzählweise und zudem eben der Charakterwechsel. War irgendwann nur noch anstrengend der Handlung zu folgen. Zum Ende wird alles nur noch wirr und langweilig sodass ich die Seiten nur überflogen habe. Das Ende an sich ist auch sehr ernüchternd und viele Fragen bleiben offen. Die ersten 100 Seiten waren vielversprechend aber hat dann drastisch nachgelassen vor allem was Spannung und Logik anging.

    14. März 2024

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Friedrich Ani

Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher. Sein Werk wurde in zehn Sprachen übersetzt und vielfach prämiert, u. a. sieben Mal mit dem Deutschen Krimipreis, dem Crime Cologne Award, dem Burgdorfer Krimipreis, dem Adolf-Grimme-Preis, dem Bayerischen Fernsehpreis und der Goldenen Romy. Friedrich Ani ist Mitglied des PEN-Berlin.

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