Blick ins Buch

Romane

Das lügenhafte Leben der Erwachsenen

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Über das Buch

Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine strebsame Schülerin. Doch plötzlich verändert sich alles, ihr Körper, ihre Stimmung, die Noten brechen ein, und immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander. Zufällig kommt Giovanna der Vorgeschichte ihres Vaters auf die Spur, der aus einem ganz anderen Neapel stammt, einem leidenschaftlichen, vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum, aber die Geheimnisse, auf die sie da stößt, verstören sie. Und als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, verliert sie vollends die Fassung. Denn wem kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selber bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen?

Elena Ferrante hat ein Bravourstück geschaffen und einen traurigen und schönen Roman geschrieben: über die Heucheleien der Eltern, die Atemlosigkeiten und Verwirrungen der Jugendzeit und über das Drama des Erwachsenwerdens. Darüber, wie es ist, ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden.

Editionen (4)

ISBN9783518429525
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum29.08.20
Seitenzahl415

Rezensionen & Bewertungen

112 Bewertungen

16 Rezensionen

3,4

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  • annaneumi
    annaneumi

    54 Follower

    4,0

    Ein schönes Buch über das Erwachsenwerden

    16. Sept. 2025

  • soephlerliest
    soephlerliest

    26 Follower

    3,0

    Schöne Ideen, bisschen langatmig umgesetzt

    Ah schade, ich mochte den Ansatz des Romans total gerne. Das Teenager Mädchen erzählen zu lassen ist speziell. Erst muss man sich an diese Perspektive gewöhnen, dann findet man es interessant und amüsant. Und dann fängt die Geschichte an, sich zu ziehen. Leider. Halb so lang wär das Buch besser gewesen.

    18. Jan. 2026

  • literaturregal
    literaturregal

    156 Follower

    3,0

    Leider nicht das, was ich erwartet habe

    Mit Elena Ferrante und mir will es einfach nicht so ganz klappen. Nach "meine geniale Freundin", was ich zwar nicht schlecht fand, aber eben auch nicht gut, gab ich Elena mit "das lügenhafte Leben der Erwachsenen" eine weitere Chance. Anfangs gefiel es mir richtig gut. Die Charaktere sind schön gezeichnet, ohne überzeichnet zu sein. Nach und nach wird frei gelegt, was zwischen der Tante und den Eltern der Protagonistin vorgefallen ist. Aber leider geschieht genau das viel zu schnell. Ich wünschte mir, der Fokus läge wirklich auf der Familiengeschichte. Stattdessen ist es leider mehr Comeing of Age Roman und ich muss leider sagen, dass mir die Protagonistin zu sexualisiert wird. Nach gut der Hälfte habe ich das Buch jetzt abgebrochen, da mir das Verhalten der Protagonistin einfach zu dumm wurde. Normalerweise erhalten abgebrochenene Bücher von mir 1-2 Sterne, aber nachdem das Buch so einen tollen Start hingelegt hat und mir die erste Hälfte so gut gefallen hat, bekommt es immerhin noch 3 Sterne.

    6. Nov. 2023

3 von 16 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Elena Ferrante

Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga – bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes – ist ein weltweiter Bestseller. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes frühere Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln, sowie der Band Frantumaglia, der Briefe, Aufsätze und Interviews versammelt.

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