Blick ins Buch

Mutter Courage und ihre Kinder

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Über das Buch

Editionen (7)

ISBN9783518017104
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum06.12.80
Seitenzahl161

Rezensionen & Bewertungen

147 Bewertungen

14 Rezensionen

3,1

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  • kathrin_cgn
    kathrin_cgn

    136 Follower

    3,0

    Stark gedacht, aber schwer zu fühlen…

    Mutter Courage und ihre Kinder hat mich ein bisschen zwiegespalten zurückgelassen. Die Geschichte spielt im Dreißigjährigen Krieg: Mutter Courage zieht mit ihrem Planwagen durchs Kriegsgebiet und versucht, vom Krieg zu leben – dabei verliert sie nach und nach alle ihre Kinder und macht trotzdem einfach weiter. Ich verstehe total, was Brecht zeigen will: wie absurd Krieg ist und wie Menschen sich daran anpassen. Das ist auch stark umgesetzt, aber ich hatte Schwierigkeiten, emotional reinzukommen. Der Stil ist ziemlich distanziert, was es für mich stellenweise etwas trocken gemacht hat. Einige Szenen sind wirklich eindringlich, aber insgesamt hat mir der Zugang gefehlt. Fazit: Wichtiges Thema, gute Ansätze – aber nicht ganz mein Geschmack.

    Stark gedacht, aber schwer zu fühlen…

    21. März 2026

  • ribrob99
    ribrob99

    89 Follower

    3,5

    Wir begleiten die Marketenderin Mutter Courage und ihre drei Kinder durch 12 Jahre des dreißigjährigen Krieges.

    Sie will ihre Kinder vor Greuel und Kriegsdienst bewahren, während sie als "Hyäne des Schlachtfelds"/ Kriegslieferantin, die Fortführung der Kämpfe begrüßt. Brecht vermittelt in den Dialogen, mit zeitgenössischen Sprachstil, dass menschliche Tugenden unter bestimmten Umständen tödlich sein können und der Krieg lediglich eine Fortführung der Geschäfte mit anderen Mitteln ist. Für mich ist ein Re-Read nötig, um den Sprachstil und die Satzstruktur richtig verstehen zu können, aber bis dahin ist es ein solides Buch. :)

    23. Jan. 2026

  • 2,5

    I mean is alright - overhyped in my opinion

    7. Aug. 2025

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Bertolt Brecht

Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb am 14. August 1956 in Berlin. Von 1917 bis 1918 studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Naturwissenschaften, Medizin und Literatur. Sein Studium musste er allerdings bereits im Jahr 1918 unterbrechen, da er in einem Augsburger Lazarett als Sanitätssoldat eingesetzt wurde. Bereits während seines Studiums begann Brecht Theaterstücke zu schreiben. Ab 1922 arbeitete er als Dramaturg an den Münchener Kammerspielen. Von 1924 bis 1926 war er Regisseur an Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin. 1933 verließ Brecht mit seiner Familie und Freunden Berlin und flüchtete über Prag, Wien und Zürich nach Dänemark, später nach Schweden, Finnland und in die USA. Neben Dramen schrieb Brecht auch Beiträge für mehrere Emigrantenzeitschriften in Prag, Paris und Amsterdam. 1948 kehrte er aus dem Exil nach Berlin zurück, wo er bis zu seinem Tod als Autor und Regisseur tätig war.

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