Blick ins Buch

Romane

Tauben im Gras

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Über das Buch

Mit seinem Roman Tauben im Gras hat Wolfgang Koeppen 1951 eine erste kritische Bestandsaufnahme der sich restaurierenden gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in der Bundesrepublik geleistet. Kaleidoskopartig skizziert er Gestalten und Vorgänge eines einzigen Tages im München des Jahres 1949, einer Stadt, die geschildert wird als undurchdringliches »Pandämonium«.

Editionen (10)

ISBN9783518013939
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum12.05.74
Seitenzahl248

Rezensionen & Bewertungen

122 Bewertungen

10 Rezensionen

2,4

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  • victorjaa
    victorjaa

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    0,5

    Gerne 0 Sterne

    Schullektüren halt… und nicht nur das, dieses Buch lässt sich halt so kaum lesen es wirkt schon fast anstrengend als entspannend 😬

    15. Sept. 2024

  • 2,5

    An sich super interessantes Thema, nur setzt Wolfgang Koeppen es leider wirklich träge um. Ich musste mich immer zwingen weiterzulesen :( Immer wieder gibt es bei dem Buch Rassismus-Vorwürfe, da Koeppen in „Tauben im Gras“ Rassistische Begriffe nutzt. Das ist nicht zu entschuldigen. Die Schwarzen Charaktere stellen allerdings die positive Seite dar, sind „Helden“ der Geschichte, wenn es das in diesem Buch überhaupt gibt. Das Buch handelt von einer Welt im Stillstand, alles gibt dem Leser das Gefühl unwichtig zu sein. Ich finde, das Buch gibt gute Einblicke in die rassistische Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und vielleicht war dafür das „N-Wort“ nötig, ich denke jedoch, das Buch wäre auch ohne ausgekommen. Wer nicht gut mit Handlungen mit vielen Charakteren klar kommt, für den ist Tauben im Gras nichts. Es gibt tausende Charaktere, die immer wieder auftauchen, sodass man keine Hauptperson herauslesen kann. Markiert alle Namen der Charaktere in unterschiedlichen Farben, das hilft, im Chaos dieses Buches zurechtzukommen!

    19. Sept. 2024

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Wolfgang Koeppen

Wolfgang Koeppen wurde am 23. Juni 1906 in Greifswald geboren und starb am 15. März 1996 in München. Nach einem elfjährigen Aufenthalt in Ortelsburg (Ostpreußen) kehrte er 1919 nach Greifswald zurück. Aus finanziellen Gründen musste er vom Gymnasium auf die Mittelschule wechseln, von der er ohne Abschluss abging. Danach versuchte er sich in ganz unterschiedlichen Berufen: in einer Buchhandlung, im Stadttheater in Greifswald. Als Hilfskoch kam er nach Schweden und Finnland, in Würzburg arbeitete er als Dramaturg. 1927 ließ er sich in Berlin nieder, wo er 1931 zwei Jahre als fest angestellter Redakteur beim Berliner Börsen-Courier arbeitete. Er schrieb Reportagen, Feuilletons, auch erste literarische Arbeiten entstanden. 1934 erschien sein erster Roman, Eine unglückliche Liebe. Im selben Jahr siedelte er in die Niederlande über. Hier begann er mit der Niederschrift des nicht vollendeten Romans Die Jawang-Gesellschaft. 1935 erschien der Roman Die Mauer schwankt, der jedoch kaum beachtet wurde. Er kehrte 1938 nach Deutschland zurück und arbeitete ab 1941 für die Bavaria-Filmgesellschaft in Feldafing am Starnberger See, 1945 siedelte er nach München über. 1948 erschien anonym das Buch Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch, zu dessen Neupublikation unter seinem Namen er erst 1992 zustimmte. 1951, 1953 und 1954 erschienen die drei Romane, die als die atmosphärisch genaueste Vergegenwärtigung des Klimas der Adenauer-Republik gelten: Tauben im Gras, Das Treibhaus und Der Tod in Rom. Koeppen verschaffte mit Nach Rußland und anderswohin, Amerikafahrt und Reisen nach Frankreich der Reiseliteratur in Deutschland hohes Ansehen.

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