Blick ins Buch

Romane

Irgendwo in diesem Dunkel

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Über das Buch

Abseits vom deutschen Städtchen lebt die Erzählerin beim Vater, unter Verschleppten und Entwurzelten. Dabei möchte sie so gern zu den Deutschen gehören und ihrer russischen Herkunft entkommen. Aber der seit je gefürchtete Vater sperrt sie ein. In einem Taftkleid der Mutter flieht sie in die Schutzlosigkeit der Straße.

Irgendwo in diesem Dunkel, hinter all dem Schweigen, sucht sie den Schlüssel zum Verstehen. Eine ungeheuerliche Geschichte der Ort- und Obdachlosigkeiten, erzählt in Natascha Wodins klarer, sachlicher und doch von Emotion und Poesie getragener Sprache, die ihresgleichen sucht.

Editionen (4)

ISBN9783499274497
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum28.01.20
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

17 Bewertungen

5 Rezensionen

4,2

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  • norinka
    norinka

    172 Follower

    5,0

    Sehr berührendes, aber auch sehr trauriges Buch.

    7. Juli 2023

  • laetizia
    laetizia

    45 Follower

    5,0

    Berührend, gleichzeitig schockierend und menschlich unvorstellbar. Dennoch sollte man dieses Buch, ebenso wie "Sie kam aus Mariupol", irgendwann einmal gelesen bzw. gehört haben.

    11. Sept. 2023

  • steflovestoread
    steflovestoread

    2 Follower

    5,0

    Flüchtlingserfahrung im Deutschland der 1950-ger Jahre. Brutal. Traurig. Fortsetzung des Romans zu Mariupol.

    5. Jan. 2026

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Natascha Wodin

Natascha Wodin, 1945 als Kind sowjetischer Zwangsarbeiter in Fürth/Bayern geboren, wuchs erst in deutschen DP-Lagern, dann, nach dem frühen Tod der Mutter, in einem katholischen Mädchenheim auf. Auf ihren 1983 erschienenen ersten Roman Die gläserne Stadt folgten zahlreiche weitere Veröffentlichungen, darunter die Romane Nachtgeschwister und Irgendwo in diesem Dunkel. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet, für Sie kam aus Mariupol wurden ihr der Alfred-Döblin-Preis, der Preis der Leipziger Buchmesse und der Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2019 verliehen. 2022 wurde sie mit dem Joseph-Breitbach-Preis für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Natascha Wodin lebt in Berlin und Mecklenburg.

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