Das Ende der Geschichten
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Beschreibung
Das Biest von Dartmoor. Ein Poltergeist. Ein geheimnisvolles Flaschenschiff. Ein verbotener Kuss. Ein Strickmuster für die Form des Universums. Eine Theorie vom Ende der Zeit. Zen-Geschichten. Ein Roman, der sich weigert, geschrieben zu werden. Und eine Frau, die im Labyrinth ihres Lebens fürchtet, den Faden zu verlieren.
Eine großartige, schwindelerregende Reise durch die Welt des Geschichtenerzählens, die Rätsel des Lebens und der Liebe.
«Scarlett Thomas ist ein Genie!» Douglas Coupland
«Ein Genuss – kraftvoll und eindringlich.»
Philip Pullman
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Scarlett Thomas wurde 1972 in London geboren. Schon früh entdeckte die junge Frau, die zur Entspannung gern mathematische Probleme löst, ihre Liebe zur Literatur. So hat sie neben zahlreichen Kurzgeschichten bereits sechs Romane veröffentlicht. 2001 wurde sie vom „Independent on Sunday“ zu den 20 besten englischen Nachwuchsautoren gezählt, und 2002 kürte man sie bei den „Elle Style Awards“ zum „Writer of the Year“. Scarlett Thomas lebt im englischen Kent und unterrichtet an der dortigen Universität Creative Writing.
Beiträge
Erwartungen leider nicht erfüllt
Ich kann mich erinnern, vor etlichen Jahren "Troposphäre" (auf Deutsch) von der Autorin gelesen zu haben und begeistert gewesen zu sein. Deswegen steht es auch immer noch im Regal, bereit für einen Re-Read. Umso mehr habe ich mich gefreut, unverhofft auf dieses andere Buch (auf Englisch) von ihr gestoßen zu sein. Der Klappentext war absolut vielversprechend, ich war sehr gespannt - und wurde leider enttäuscht. Die im Klappentext angepriesenen Schlagworte werden höchstens am Rande erwähnt oder spielen eine gänzlich untergeordnete Rolle. Im Grunde dreht sich das ganze Buch nur um die Protagonistin in ihrer unglücklichen Beziehung, ihre Vielleicht/Vielleicht-auch-nicht-Liebelei mit einem älteren Mann und ein Buch, das sie wohl nie beenden wird (und das die meiste Zeit ganze 43 Wörter umfasst). Ein Spannungsbogen war nicht existent, ein kurzes Aufblitzen gab es, als plötzlich Megs Wünsche wahr zu werden scheinen, aber auch das flaute so schnell wieder ab, wie es aufgetaucht war. Die letzten 30 Seiten habe ich nur noch überflogen, weil ich das Buch so kurz vorm Ende nicht abbrechen wollte 🙈
Ich hab lange gebraucht, um über dieses Buch nachzudenken und mir über seine Bedeutung klar zu werden. Tatsächlich ist es so, dass ich anfangs beim lesen mehrfach eingeschlafen bin, und zwar mitten im Satz. Doch als ich dann einmal in die Geschichte rein gefunden hab, war ich voll drin. In einer Geschichte ohne Geschichte. Es geht um Meg, die eigentlich gar nichts erlebt, zumindest kein Abenteuer in dem Sinne, sondern einfach nur ihr Leben lebt und versucht herauszufinden, was sie eigentlich will. Sie will ihren Roman schreiben, den sie schon x mal begonnen und wieder gelöscht hat, nur um dann wieder von vorn zu starten. Nebenbei erzählt sie viele kleine Geschichten aus ihrer Vergangenheit. Anekdoten von Freunden, wie sie ihren Freund kennengelernt hat, wie sie in Kindertagen eine Freundin fand, von der sie sich später entfremdet. Durch diese vielen kleinen Gedanken wird man von der eigentlichen Handlung abgelenkt und vergisst am Ende der zwischen Geschichte die haupthandlung. Megs leben weißt parallelen zum eigenen Leben auf, zumindest in meinen Fall. Und dies wirkte sich dann auf meine Gedanken aus und sorgt dafür, dass zumindest ich über meine eigenen Entscheidungen nachdenke und mich Meg ein wenig mehr verbunden fühle.
Beschreibung
Das Biest von Dartmoor. Ein Poltergeist. Ein geheimnisvolles Flaschenschiff. Ein verbotener Kuss. Ein Strickmuster für die Form des Universums. Eine Theorie vom Ende der Zeit. Zen-Geschichten. Ein Roman, der sich weigert, geschrieben zu werden. Und eine Frau, die im Labyrinth ihres Lebens fürchtet, den Faden zu verlieren.
Eine großartige, schwindelerregende Reise durch die Welt des Geschichtenerzählens, die Rätsel des Lebens und der Liebe.
«Scarlett Thomas ist ein Genie!» Douglas Coupland
«Ein Genuss – kraftvoll und eindringlich.»
Philip Pullman
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Scarlett Thomas wurde 1972 in London geboren. Schon früh entdeckte die junge Frau, die zur Entspannung gern mathematische Probleme löst, ihre Liebe zur Literatur. So hat sie neben zahlreichen Kurzgeschichten bereits sechs Romane veröffentlicht. 2001 wurde sie vom „Independent on Sunday“ zu den 20 besten englischen Nachwuchsautoren gezählt, und 2002 kürte man sie bei den „Elle Style Awards“ zum „Writer of the Year“. Scarlett Thomas lebt im englischen Kent und unterrichtet an der dortigen Universität Creative Writing.
Beiträge
Erwartungen leider nicht erfüllt
Ich kann mich erinnern, vor etlichen Jahren "Troposphäre" (auf Deutsch) von der Autorin gelesen zu haben und begeistert gewesen zu sein. Deswegen steht es auch immer noch im Regal, bereit für einen Re-Read. Umso mehr habe ich mich gefreut, unverhofft auf dieses andere Buch (auf Englisch) von ihr gestoßen zu sein. Der Klappentext war absolut vielversprechend, ich war sehr gespannt - und wurde leider enttäuscht. Die im Klappentext angepriesenen Schlagworte werden höchstens am Rande erwähnt oder spielen eine gänzlich untergeordnete Rolle. Im Grunde dreht sich das ganze Buch nur um die Protagonistin in ihrer unglücklichen Beziehung, ihre Vielleicht/Vielleicht-auch-nicht-Liebelei mit einem älteren Mann und ein Buch, das sie wohl nie beenden wird (und das die meiste Zeit ganze 43 Wörter umfasst). Ein Spannungsbogen war nicht existent, ein kurzes Aufblitzen gab es, als plötzlich Megs Wünsche wahr zu werden scheinen, aber auch das flaute so schnell wieder ab, wie es aufgetaucht war. Die letzten 30 Seiten habe ich nur noch überflogen, weil ich das Buch so kurz vorm Ende nicht abbrechen wollte 🙈
Ich hab lange gebraucht, um über dieses Buch nachzudenken und mir über seine Bedeutung klar zu werden. Tatsächlich ist es so, dass ich anfangs beim lesen mehrfach eingeschlafen bin, und zwar mitten im Satz. Doch als ich dann einmal in die Geschichte rein gefunden hab, war ich voll drin. In einer Geschichte ohne Geschichte. Es geht um Meg, die eigentlich gar nichts erlebt, zumindest kein Abenteuer in dem Sinne, sondern einfach nur ihr Leben lebt und versucht herauszufinden, was sie eigentlich will. Sie will ihren Roman schreiben, den sie schon x mal begonnen und wieder gelöscht hat, nur um dann wieder von vorn zu starten. Nebenbei erzählt sie viele kleine Geschichten aus ihrer Vergangenheit. Anekdoten von Freunden, wie sie ihren Freund kennengelernt hat, wie sie in Kindertagen eine Freundin fand, von der sie sich später entfremdet. Durch diese vielen kleinen Gedanken wird man von der eigentlichen Handlung abgelenkt und vergisst am Ende der zwischen Geschichte die haupthandlung. Megs leben weißt parallelen zum eigenen Leben auf, zumindest in meinen Fall. Und dies wirkte sich dann auf meine Gedanken aus und sorgt dafür, dass zumindest ich über meine eigenen Entscheidungen nachdenke und mich Meg ein wenig mehr verbunden fühle.






