Erwartungen leider nicht erfüllt
Ich kann mich erinnern, vor etlichen Jahren "Troposphäre" (auf Deutsch) von der Autorin gelesen zu haben und begeistert gewesen zu sein. Deswegen steht es auch immer noch im Regal, bereit für einen Re-Read. Umso mehr habe ich mich gefreut, unverhofft auf dieses andere Buch (auf Englisch) von ihr gestoßen zu sein. Der Klappentext war absolut vielversprechend, ich war sehr gespannt - und wurde leider enttäuscht. Die im Klappentext angepriesenen Schlagworte werden höchstens am Rande erwähnt oder spielen eine gänzlich untergeordnete Rolle. Im Grunde dreht sich das ganze Buch nur um die Protagonistin in ihrer unglücklichen Beziehung, ihre Vielleicht/Vielleicht-auch-nicht-Liebelei mit einem älteren Mann und ein Buch, das sie wohl nie beenden wird (und das die meiste Zeit ganze 43 Wörter umfasst). Ein Spannungsbogen war nicht existent, ein kurzes Aufblitzen gab es, als plötzlich Megs Wünsche wahr zu werden scheinen, aber auch das flaute so schnell wieder ab, wie es aufgetaucht war. Die letzten 30 Seiten habe ich nur noch überflogen, weil ich das Buch so kurz vorm Ende nicht abbrechen wollte 🙈


