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Romane

Gelächter im Dunkel

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Deutsch
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Über das Buch

Ein Mann, eine verbotene Liebe und eine Katastrophe im Berlin der 20er Jahre

Vladimir Nabokovs berühmter Roman Gelächter im Dunkel , eins der letzten Werke, die er vor seiner Emigration in die USA auf Russisch verfasste, entführt den Leser in das pulsierende Berlin der zwanziger Jahre. Albinus, ein reicher und angesehener Mann, führt scheinbar ein perfektes Leben. Doch dann verlässt er eines Tages seine Frau für ein junges Mädchen - eine Entscheidung, die sein Leben für immer verändern wird.

In diesem Frühwerk des Autors von Lolita entspinnt sich eine tragische Geschichte über verbotene Liebe, Besessenheit und die fatalen Konsequenzen einer verhängnisvollen Leidenschaft.

Editionen (1)

ISBN9783499227677
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum02.06.00
Seitenzahl272

Rezensionen & Bewertungen

8 Bewertungen

4 Rezensionen

3,9

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  • mitch_fr
    mitch_fr

    30 Follower

    4,0

    Liebe macht blind…

    …und wer blind ist, erkennt die wahre Liebe nicht. Genauso wenig sieht er den Nebenbuhler, der mit ihm zu Tische sitzt. Wer, wie ich, (nicht zuletzt dank des großen Hypes) unbedingt Nabokov lesen, aber nicht mit Lolita beginnen möchte - aus Gründen (und nicht zuletzt dank des großen Hypes) - der findet mit diesem Frühwerk womöglich einen guten Einstieg und einen vielversprechenden Vorgeschmack auf sein hochgelobtes Hauptwerk. Langer Satz - Ende. So simpel die Prämisse auch sein mag, (und der gesamte Plot wird leider in meiner Ausgabe (Bertelsmann ‘62) bereits im Klappentext vorweggenommen, mit Ausnahme der Entwicklung auf den letzten 10 Seiten) so spannend ist es dennoch erzählt. Ein absoluter „Pageturner“, wie die jungen Leute heute sagen! Spannend, nicht wie ein moderner Krimi oder Thriller, aber eben so spannend wie die Geschichte eines absoluten Vollidioten, der sich von Fräulein Naseweis an der Nase herumführen lässt. Und so nimmt das Chaos seinen Lauf… Die Karikatur einer Liebesgeschichte. Die Figuren bleiben dabei allesamt bemitleidenswert. Zu lachen hat hier, wenn überhaupt, nur einer etwas, aber der bleibt am Ende nur Nebensache. 🤷‍♂️

    Liebe macht blind…

    10. Dez. 2024

  • sammy_deluxe
    sammy_deluxe

    6 Follower

    5,0

    Nabokovs Schreibstil macht es schwer, seine Bücher auch nur eine Sekunde aus der Hand zu legen. Was für eine Handlung, was für ein Plot, was für ein Ende.

    6. Juni 2024

  • henvondra
    henvondra

    79 Follower

    4,0

    Bereits der erste Satz des Buches spoilert den Ausgang dieses Romans: Ein wohlhabender Familienvater verlässt eben diese für eine junge Geliebte. Die wiederum stürzt ihn, gemeinsam mit ihrer wahren Liebe, in die Katastrophe. Nabokov entfaltet vor den Augen der Leser*innen eine Tragikomödie im besten Sinne. Schmunzelnd und mitleidend (sowie allwissend) verfolgt man den Niedergang der Hauptfigur. Die Figuren sind allesamt flach gezeichnet. Sie sind fast schon Karikaturen. Dadurch gelingt einerseits eine Distanz, die mir gut gefallen hat, die mich zum Nachdenken angeregt hat und die mich gut unterhalten hat. Andererseits ist der Roman dadurch auch relativ platt und vorhersehbar. Ich mochte den satirischen Ton der Erzählung und die Moral von der Geschicht obendrein.

    29. Jan. 2023

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Vladimir Nabokov

Vladimir Nabokov wird am 22. April 1899 in St. Petersburg geboren. Nach der Oktoberrevolution flieht die Familie 1919 nach Westeuropa. 1919-1922 in Cambridge Studium der russischen und französischen Literatur. 1922-1937 in Berlin, erste Veröffentlichungen, meist unter dem Pseudonym W. Sirin. 1937-1940 nach der Flucht aus Nazideutschland in Südfrankreich und in Paris, seit 1940 in den USA. 1961-1977 wohnt Nabokov im Palace Hotel in Montreux. Er stirbt am 2. Juli 1977.

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