Vineland

Vineland

Taschenbuch
4.17
AbsurditätPopkulturWiderstandReagan-Ära

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Beschreibung

Vineland - Absurdität, Widerstand und Popkultur in der Reagan-Ära

In Vineland entführt uns Thomas Pynchon auf eine wilde Reise durch das Kalifornien der 1960er bis 1980er Jahre. Der Roman beginnt mit einem Sprung durch eine Fensterscheibe und zerbirst danach wie sie in Myriaden glitzernder Scherben, die ein facettenreiches Bild der amerikanischen Gesellschaft zeichnen.

Pynchon verbindet auf meisterhafte Weise Elemente aus Drogentrips, Bürgerrechtsbewegung und Hippie-Kultur mit der politischen Realität der Reagan-Ära. In diesem Kaleidoskop aus schrägen Figuren und abstrusen Ereignissen spiegeln sich die Widersprüche einer ganzen Generation zwischen Rebellion und Anpassung wider.

Doch am Ende fügen sich die Splitter auf wunderbare Weise zu einem Ganzen, wie Salman Rushdie treffend bemerkt. Vineland ist ein ebenso unterhaltsamer wie tiefgründiger Roman, der in seiner Vielschichtigkeit und satirischen Schärfe seinesgleichen sucht.

«One Battle After Another» von Thomas Anderson ist inspiriert von «Vineland».

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
480
Preis
19.60 €

Autorenbeschreibung

Thomas Pynchon wurde 1937 in Long Island geboren. Sein einziger öffentlicher Auftritt fand 1953 an der Oyster Bay High School in Long Island statt. Er studierte Physik und Englisch an der Cornell University, später schrieb er für Boeing technische Handbücher und verschwand. Seither sind seine Bücher (u.a. „Die Enden der Parabel“; „V“; „Gegen den Tag“) die einzigen öffentlichen Spuren seiner Existenz. Pynchon gilt als einer der bedeutendsten englischsprachigen Schriftsteller der Gegenwart. Er lebt in New York.

Beiträge

1
Alle
5

Zoyd Wheeler, der Vater von Prairie, besorgt sich ein buntes Kleid um einem alten Ritual folgend durch eine Fensterscheibe zu springen. Kurz danach erfährt er, dass Hector, ein Drogenpolizist aus Zoyds Hippie-Vergangenheit in der Stadt ist und ihn sucht. Doch dies ist nur der Anfang. Der Bundesanwalt Brock Vond, der eine Affäre mit Zoyds Frau hatte ist auf der Jagd nach Prairie und Zoyd. Und der Bundesanwalt hat die ganz bösen Jungs mitgebracht. Auf der Flucht erfährt die vierzehnjährige Prairie die Geschichte Ihrer Familie. Was für ein Buch! Die Geschichten machen den Eindruck als ob Douglas Adams, Quentin Tarrantino und Franz Kafka sich nach dem Verzehr etlicher legalen und illegalen Drogen ausgetauscht haben. Sehr abgefahren! Fußabdrücke von Gozilla, weibliche Ninjas, thanatoide Persönlichkeiten (die sind tot, aber anders), Hanfanbau in Californien und eine deutliche Absage an die Politik der Reagan-Ära. Ich musste einige Abschnitte zweimal lesen, um mir sicher zu sein, dass dort wirklich das steht. Das Buch ist umwerfend, aber keine leichte Kost. Ich brauchte für die knapp fünfhundert Seiten mehrere Wochen. Aber es war die Anstrengung wert. Absolut heiss!

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