Blick ins Buch

Romane

Frühstück bei Tiffany

3,6(399)
Sprache
Deutsch
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Ein Kurzroman und drei Erzählungen
Das von Gin und Rosen umduftete Porträt der charmant verrückten achtzehnjährigen Holly Golightly, die mit entwaffnender Unschuld bekennt: "Ich habe wirklich nicht mehr als elf Liebhaber gehabt." Verfilmt mit Audrey Hepburn. Dazu drei beschwingt melancholische Erzählungen.

Editionen (10)

ISBN9783499104596
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.01.75
Seitenzahl138

Rezensionen & Bewertungen

399 Bewertungen

50 Rezensionen

3,6

Tippen zum Filtern

  • hannahmariaz
    hannahmariaz

    253 Follower

    4,5

    beendet am: 24.11.25 Sprache: Englisch < In der flirrenden Atmosphäre des New Yorker Hochsommers lässt sich die 18-jährige Holly Golightly vom Strom des leichten Lebens treiben. Mit Charme und Einfallsreichtum schlägt sie sich durch zwischen Bohemiens und Playboys. Sie weiß, wie man eine Party feiert. Und sie weiß, was hilft, sobald sie vom »roten Elend« überfallen wird, dieser unbestimmten Furcht: ein Abstecher zu Tiffany. > Kurz und knackig, so liest sich die Geschichte rund um Holly Golightly. Anders als der Film ist die Story allerdings, da es sich hier nicht um eine Liebesgeschichte handelt, sondern viel mehr um die Geschichte eines verlorenen Mädchens, das gefunden werden möchte. Hollys jugendliche Naivität bringt sie öfter in schwierige Situation, auch mit dem Gesetz. Dabei verliert die Story allerdings nie an ihrer Leichtigkeit und positiven Grundstimmung. Auch das Aufdecken von Hollys Vergangenheit trübt die Stimmung nicht, ruft aber viel Mitgefühlt für sie hervor. Am Ende gibt es einen hoffnungsvollen Wunsch für ihre Zukunft. War unterhaltsam und schnell zu lesen.

    29. März 2026

  • 4,0

    Heute möchte ich euch den Kurzroman 'Frühstück bei Tiffany' (Originaltitel: Breakfast at Tiffany's) von Truman Capote vorstellen, der im Jahr 1958 erschienen ist. Die deutsche Übersetzung stammt von Heidi Zerning. Die Geschichte erzählt von einem jungen Schriftsteller in New York, der seine schillernde Nachbarin Holly Golightly kennenlernt. Holly wirkt frei, glamourös und unberechenbar, doch hinter ihrer glänzenden Fassade verbirgt sich eine komplizierte Vergangenheit. Zwischen den beiden entwickelt sich eine besondere Verbindung, während der Erzähler versucht, sie wirklich zu verstehen. So verbindet das Buch Großstadtflair, Sehnsucht und die Frage danach, ob man sich selbst neu erfinden kann. Der Roman überzeugt mit einem stilvollen, teils humorvollen und sehr aufgeschlossenen Schreibstil, der auch heute noch lebendig wirkt. Gleichzeitig merkt man dem Werk sein Alter an, da stellenweise veraltete und problematische Begriffe verwendet werden. Im Mittelpunkt steht Holly Golightly, frei, unbezähmbar und ihrer Zeit weit voraus. Manchmal wirkt sie naiv oder etwas dümmlich, zugleich ist sie aber eine Figur, die den Weg für eine kommende gesellschaftliche Revolution ebnete. Der Ich-Erzähler versucht, sich mit ihr anzufreunden, schwankt ständig zwischen Faszination und Distanz und wird immer wieder von Hollys rastlosem Leben mitgerissen. Die Handlung lebt weniger von großen Wendungen als vielmehr von Begegnungen, Beobachtungen und der besonderen Dynamik zwischen den Figuren. Daraus entstehen Themen wie Freiheit, Selbstinszenierung, Einsamkeit, Sehnsucht und die Suche nach einem Platz im Leben. Die Atmosphäre ist glamourös, melancholisch und zugleich von einem Hauch Vergänglichkeit geprägt. Besonders gefallen hat mir die Offenheit des Buches. Holly wird hier deutlich stärker als Frau mit eigenen Bedürfnissen und als „Mädchen mit gewissen Vorzügen“ gezeigt, was in der Verfilmung deutlich abgeschwächt wurde. Auch Promiskuität und Homosexualität werden für die Entstehungszeit erstaunlich direkt thematisiert, was ich sehr spannend fand. Trotzdem gefällt mir persönlich die Verfilmung noch etwas besser. Empfehlen würde ich das Buch auf jeden Fall, vor allem Lesende, die klassische Literatur, starke Figurenporträts und gesellschaftliche Zwischentöne mögen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. ✨️

    13. Apr. 2026

  • anni227
    anni227

    49 Follower

    4,0

    Der nächste Klassiker

    Ein kurzes kleines Büchlein über Holy Golightly, den echten falschen Fünziger…

    9. Mai 2026

3 von 50 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Truman Capote

wurde 1925 in New Orleans geboren. Mit neunzehn Jahren erhielt er für seine Erzählung "Miriam" den O. Henry-Preis, den er 1948 für "Schließ die letzte Tür" zum zweitenmal bekam. Truman Capote verstarb am 25. August 1984 in Los Angeles.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick