Blick ins Buch

Romane

Die Nacht der Schildkröten

3,9(56)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Ein flirrender Roman, der davon erzählt, dass nichts jemals verloren ist. «Einen besseren Debütroman kann man sich kaum vorstellen.» Paolo Giordano

Livia hat liebevolle Eltern, eine beste Freundin, und sie rennt schneller als der Wind: Sie ist die Schnellste. Eines Tages erfährt sie, dass ihr Leben bald von Dunkelheit umgeben sein wird. Bei Livia wird eine Augenkrankheit diagnostiziert, die zum Verlust des Sehvermögens führt. Sie erfährt davon in einem Alter, in dem sie nur so sein will wie die anderen, Sportwettkämpfe gewinnen, auf Partys gehen, gesehen werden.

Wenn Erwachsenwerden heißt, Schwächen zu akzeptieren, dann ist das Spiel für Livia ein wenig härter als für die anderen. Sie wird lernen zu leben, ohne die Welt um sich herum zu sehen, sich im Dunkeln zu bewegen und auf Geräusche zu vertrauen. Vor allem wird sie sich ihren Ängsten stellen müssen.


«Dieser Roman ist das Manifest der neuen Generation.» Corriere della Sera

«Ein wunderbares Buch.» Vanity Fair

«Wie viel Spannung und wie viel Wahrheit stecken in diesen Seiten!» Il Foglio

«In diesem starken und einnehmenden Buch erzählt uns eine unerhört frische Stimme, wie man trotz Widerigkeiten lernt zu leben.» Donna


Questo libro è stato tradotto grazie a un contributo del Ministero degli Affari Esteri e della Cooperazione Internazionale italiano.

Die Übersetzung dieses Buches wurde durch einen Übersetzungszuschuss des Italienischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit ermöglicht.

Editionen (3)

ISBN9783498007089
VerlagRowohlt
Erscheinungsdatum17.09.24
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

56 Bewertungen

14 Rezensionen

3,9

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  • grasmuecke
    grasmuecke

    395 Follower

    3,0

    Wie schrecklich muss es sein wenn man die Diagnose erhält in absehbarer Zeit zu erblinden! Und das auch noch als sehr junges Mädchen. Obwohl das Buch für mich sehr interressant klang fand ich zu der Protagonistin leider keinen so rechten Zugang.

    27. Mai 2025

  • anja._liest
    anja._liest

    334 Follower

    4,0

    Livia ist ein Teenager, hat ein liebevolles Elternhaus, Freunde und ist erfolgreich beim Sport. Als eine Erkrankung bei ihr festgestellt wird, die zur Erblindung führt, müssen neue Prioritäten gesetzt werden. Das bisher recht unbeschwerte Leben wird immer schwieriger und ganz normale Alltagsdinge werden zur großen Herausforderung. Wir begleiten Livia dabei wie sie so lange wie möglich versucht weiter ein normaler Teenager zu sein, ihre Sehschwäche zu verstecken und sich ihren Ängsten irgendwann stellt. Ein Jugendbuch mit schwierigem Inhalt. Es lässt sich aber sehr gut lesen. Livia war manchmal recht anstrengend aber als Teenager verbunden mit dieser Krankheit darf sie das auch sein. Interessant waren für mich auch der Krankheitsverlauf und wie Livia in den jeweiligen Abschnitten damit umgegangen ist. In einem Alter, in dem man einfach nur dazugehören will und die Gesundheit voraussetzt wird, ist es einfach nur unvorstellbar schwierig seinen Platz im Leben zu finden. Und genau das wird uns in diesem Roman nahegebracht.

    4. Okt. 2024

  • 4,0

    Eine emotionale Geschichte über den Umgang mit einer vernichtenden Diagnose in jungen Jahren! 🐢✨🌜

    Die Erzählerstimme gehört Livia, einem jungen Leichtathletik-Talent in Rom. Zu Hause wartet eine ganz normale Familie, die sie unterstützt und zu allen Wettkämpfen begleitet. Bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem sie nach einem Sturz erfährt, dass sie von einer degenerativen Augenerkrankung betroffen ist. Livias Diagnose ist ernst: Sie leidet frühzeitig an einer Retinitis pigmentosa, was einem fortschreitenden Urteil zur Erblindung gleichkommt. Ihre erste Reaktion ist die völlige Ablehnung ihrer Situation. Sie versucht mit aller Kraft, so zu tun, als könnte sie noch gut sehen: Sie probiert heimlich die Kontaktlinsen einer Freundin aus und stürzt sich in riskante Situationen, nur um normal zu erscheinen. Die Tage vergehen mit einem Streich nach dem anderen, und Livia wird erwachsen. Sie ist kein wehrloses Kind mehr, sondern eine Jugendliche mit all den dazugehörigen Problemen: die erste Liebe, der Schulalltag, Ausflüge, Partys. Livia kann nicht länger vortäuschen, sie muss sich helfen lassen. In einem auf Behinderungen spezialisierten Zentrum lernt sie Emilio kennen, den Tutor, der ihr hilft, in der Dunkelheit, die sie mittlerweile völlig umhüllt, Ordnung und Licht zu finden. In den Kapiteln, die durch negative Dioptrienwerte (-2, -6, -8...) gekennzeichnet sind, fällt es auf, dass man es mit einer Jugendlichen zu tun hat, die zwar wie alle Teenager von einer getriebenen Unruhe geplagt ist, sich jedoch nicht im Selbstmitleid suhlt. Stattdessen zeigt sie einen enormen Wunsch nach Autonomie und "Normalität". Eine moderne und authentische Jugendliche, die mit schnell ans Herz gewachsen ist und in der ich mich ein Stück weit wiedererkannt habe. „Die Nacht der Schildkröten“ ist der Debütroman der Dreißigjährigen Römerin Greta Olivo, die mich mit ihrem klaren, inspirierenden Schreibstil von ihrer Geschichte überzeugt hat, die ein hohes emotionales Mitfühlpotential bereithält, auch wenn mich das Ende eher unzufrieden gestimmt hat. Ein Lichtstrahl am Literaturhimmel - danke Greta Olivo!

    19. Sept. 2024

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Greta Olivo

Greta Olivo wurde 1993 in Rom geboren. Sie studierte kreatives Schreiben an der berühmten Scuola Holden in Turin. «Die Nacht der Schildkröten» ist ihr erster Roman. Er wurde mit dem Premio Flaiano ausgezeichnet. Greta Olivo lebt in Rom.

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