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In "Der Gesang in den Meeren" begleiten wir die Autorin Doreen Cunningham auf einer ungewöhnlichen Reise: Gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn folgt sie der jahrtausendealten Wanderroute der Grauwale von Mexiko bis nach Alaska – eine Reise, die für sie sowohl geografisch als auch emotional bedeutend ist. Immer wieder verwebt sie dabei Naturbeobachtungen mit Rückblicken auf ihre eigene Vergangenheit. Leider konnte mich das Buch trotz des eigentlich interessanten Settings nicht wirklich überzeugen. Zwar sind einige Naturbeschreibungen und wissenschaftliche Einblicke durchaus gelungen, doch die Erzählweise ist häufig unruhig und repetitiv. Ich hatte den Eindruck, die Autorin möchte unbedingt ihre eigene Geschichte mit einbinden, was die Übergänge zwischen persönlicher Geschichte und Naturbeobachtung oft gezwungen wirken ließ. Hinzu kommt, dass ich emotional keinen richtigen Zugang zur Autorin gefunden habe. Vieles wird zwar geschildert, aber wenig wirklich fühlbar gemacht. Der Text bleibt seltsam distanziert, obwohl er von sehr persönlichen Erfahrungen handelt. Insgesamt hätte ich mir mehr Klarheit, Fokus und Tiefe gewünscht. So bleibt das Buch für mich eher eine interessante Idee als ein wirklich mitreißendes Leseerlebnis.
2. Juli 2025
In "Der Gesang in den Meeren" begleiten wir die Autorin Doreen Cunningham auf einer ungewöhnlichen Reise: Gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn folgt sie der jahrtausendealten Wanderroute der Grauwale von Mexiko bis nach Alaska – eine Reise, die für sie sowohl geografisch als auch emotional bedeutend ist. Immer wieder verwebt sie dabei Naturbeobachtungen mit Rückblicken auf ihre eigene Vergangenheit. Leider konnte mich das Buch trotz des eigentlich interessanten Settings nicht wirklich überzeugen. Zwar sind einige Naturbeschreibungen und wissenschaftliche Einblicke durchaus gelungen, doch die Erzählweise ist häufig unruhig und repetitiv. Ich hatte den Eindruck, die Autorin möchte unbedingt ihre eigene Geschichte mit einbinden, was die Übergänge zwischen persönlicher Geschichte und Naturbeobachtung oft gezwungen wirken ließ. Hinzu kommt, dass ich emotional keinen richtigen Zugang zur Autorin gefunden habe. Vieles wird zwar geschildert, aber wenig wirklich fühlbar gemacht. Der Text bleibt seltsam distanziert, obwohl er von sehr persönlichen Erfahrungen handelt. Insgesamt hätte ich mir mehr Klarheit, Fokus und Tiefe gewünscht. So bleibt das Buch für mich eher eine interessante Idee als ein wirklich mitreißendes Leseerlebnis.
2. Juli 2025







