Das Schicksal Einer Krankenschwester Im Kultviertel St. Pauli Svantje Claasen Wächst Im überfüllten Gängeviertel Hamburgs Auf. 1890 Verliebt Sich Die Junge Krankenschwester In Den Tuchhändler Friedrich Falkenberg Und Kämpft Für Ihre Gemeinsame Zukunft. Als Eine Verheerende Choleraepidemie Ausbricht, Kann Sie Sich Endlich Beweisen ... Der Erste Band Der Aufwühlenden Historischen Saga Um Krankenschwester Svantje Claasen Für Fans Der Serien Call The Midwife Und Die Charité. Rebecca Maly Studierte Altskandinavistik Und Runenkunde Und War Mehrere Jahre In Amerika Und Deutschland Als Drehbuchautorin Beim Film Tätig. Sie Veröffentlichte Eine Vielzahl An Romanen Und Wurde 2017 Für Die Schwestern Vom Eisfluss Mit Dem Delia-preis Ausgezeichnet.
So sehr ich auch Romane mag, die in dieser Zeit spielen und gute Geschichten mit Wohlfühlfaktor zu schätzen weiß, dieses Buch ist für meinen Geschmack über weite Teile zu flach und pathetisch ("Die Cholera hatte ihre gierigen Hände nach ihrer Liebe ausgestreckt", Pos. 4192). Das ist dann doch zu dick aufgetragen. Ich hab mir leider gleich alle drei Teile heruntergeladen, ob ich die anderen beiden noch lese? Ich weiß es nicht.
30. Mai 2025
2,0
So sehr ich auch Romane mag, die in dieser Zeit spielen und gute Geschichten mit Wohlfühlfaktor zu schätzen weiß, dieses Buch ist für meinen Geschmack über weite Teile zu flach und pathetisch ("Die Cholera hatte ihre gierigen Hände nach ihrer Liebe ausgestreckt", Pos. 4192). Das ist dann doch zu dick aufgetragen. Ich hab mir leider gleich alle drei Teile heruntergeladen, ob ich die anderen beiden noch lese? Ich weiß es nicht.
Ein toller historischer Roman, der uns in die Tiefen des Gängeviertels und die Werften Hamburgs führt ⚓️🧺⚒️
Vorne weg: es ist leicht, mich mit historisch Romanen zu begeistern, die sich mit Medizin und der unteren Bevölkerungsschichten beschäftigen.
Rebecca Maly hat bei mir also offene Tore eingetreten 😄
Svantje verlässt gemeinsam mit ihrer Familie den elterlichen Hof im Alten Land, um sich in Hamburg ein neues Leben aufzubauen. Der Hof wurde zum wiederholten Male von den Fluten zerstört.
Vater Claasen arbeitet bereits in einer Hamburger Werft, als seine Familie in den beengten, schmutzigen und ärmlichen Verhältnissen der neuen Wohnung im Gängeviertel ankommt. Der Schock sitzt tief, wo die Familie die Weite und die frische Luft des Landlebens gewöhnt ist.
Mutter Claasen sucht sich eine Anstellung in einer hohen Familie, damit Svantje zumindest wieder zur Schule gehen kann. Ein Traum geht für Svantje in Erfüllung, als sie die Ausbildung zur Krankenschwester abschließt und selbst etwas zum Haushaltseinkommen beitragen kann. Euphorisch besucht sie die wandernde Laterna Magica gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder, wo sie zwei Jungen Männern begegnet. Eine schicksalshafte Begegnung! Richard ist der Sohn, in dessen Vaters Anwesen Mutter Claasen arbeitet und in der Werft von Friedrichs Vater sind Svantjes Vater und ihr Ziehbruder Raik beschäftigt. Raik, der als Straßenkind von Vater Claasen vor dem endgültigen Abrutsch bewahrt wurde, zum Gesicht der Streiks in der Werft wird und in Svantje keine Ziehschwester sieht, sondern vielmehr mehr.
Zwischen Svantje und Friedrich entwickelt sich in Sekunden eine Verbindung gegen alle Konventionen.
Als wäre das nicht bereits Stoff für genug Herzschmerz, bricht die Cholera in Hamburg aus und greift nach den Ärmsten der Stadt. Svantje arbeitet mit aller Kraft gegen den Tod, Raik verdient sich als Totengräber und beerdigt seine eigenen Nachbarn und Friedrich plagt das schlechte Gewissen, ob er nicht Mitschuld an der Epidemie trägt, während Richard und seine Schwester Hilde in der Liebe ganz andere Probleme belasten.
Für mich hätte es gerne noch tiefer in die Medizin/-geschichte gehen dürfen. Abgesehen davon, das Robert Koch auftaucht, seinen berühmten Satz "Ich vergesse, dass ich mich in Europa befinde." sagt, der Notwendigkeit der Trinkwasseraufbereitung und der geschilderten Symptomatik der Cholera, kam dieser Aspekt ziemlich kurz.
Das war aber auch das einzige Manko.
Das historische Hamburg mit seinen stinkenden Fleeten, den Werften, der Ballin Stadt, dem Elend in den Gängevierteln und dem Kontrast zu den Villenvierteln ließ mich sofort in die Geschichte eintauchen und die Charaktere fand ich grundsympathisch und in ihren Eigenarten so verschieden, dass es verspricht, spannend weiterzugehen!
5 Tage vor
4,5
Ein toller historischer Roman, der uns in die Tiefen des Gängeviertels und die Werften Hamburgs führt ⚓️🧺⚒️
Vorne weg: es ist leicht, mich mit historisch Romanen zu begeistern, die sich mit Medizin und der unteren Bevölkerungsschichten beschäftigen.
Rebecca Maly hat bei mir also offene Tore eingetreten 😄
Svantje verlässt gemeinsam mit ihrer Familie den elterlichen Hof im Alten Land, um sich in Hamburg ein neues Leben aufzubauen. Der Hof wurde zum wiederholten Male von den Fluten zerstört.
Vater Claasen arbeitet bereits in einer Hamburger Werft, als seine Familie in den beengten, schmutzigen und ärmlichen Verhältnissen der neuen Wohnung im Gängeviertel ankommt. Der Schock sitzt tief, wo die Familie die Weite und die frische Luft des Landlebens gewöhnt ist.
Mutter Claasen sucht sich eine Anstellung in einer hohen Familie, damit Svantje zumindest wieder zur Schule gehen kann. Ein Traum geht für Svantje in Erfüllung, als sie die Ausbildung zur Krankenschwester abschließt und selbst etwas zum Haushaltseinkommen beitragen kann. Euphorisch besucht sie die wandernde Laterna Magica gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder, wo sie zwei Jungen Männern begegnet. Eine schicksalshafte Begegnung! Richard ist der Sohn, in dessen Vaters Anwesen Mutter Claasen arbeitet und in der Werft von Friedrichs Vater sind Svantjes Vater und ihr Ziehbruder Raik beschäftigt. Raik, der als Straßenkind von Vater Claasen vor dem endgültigen Abrutsch bewahrt wurde, zum Gesicht der Streiks in der Werft wird und in Svantje keine Ziehschwester sieht, sondern vielmehr mehr.
Zwischen Svantje und Friedrich entwickelt sich in Sekunden eine Verbindung gegen alle Konventionen.
Als wäre das nicht bereits Stoff für genug Herzschmerz, bricht die Cholera in Hamburg aus und greift nach den Ärmsten der Stadt. Svantje arbeitet mit aller Kraft gegen den Tod, Raik verdient sich als Totengräber und beerdigt seine eigenen Nachbarn und Friedrich plagt das schlechte Gewissen, ob er nicht Mitschuld an der Epidemie trägt, während Richard und seine Schwester Hilde in der Liebe ganz andere Probleme belasten.
Für mich hätte es gerne noch tiefer in die Medizin/-geschichte gehen dürfen. Abgesehen davon, das Robert Koch auftaucht, seinen berühmten Satz "Ich vergesse, dass ich mich in Europa befinde." sagt, der Notwendigkeit der Trinkwasseraufbereitung und der geschilderten Symptomatik der Cholera, kam dieser Aspekt ziemlich kurz.
Das war aber auch das einzige Manko.
Das historische Hamburg mit seinen stinkenden Fleeten, den Werften, der Ballin Stadt, dem Elend in den Gängevierteln und dem Kontrast zu den Villenvierteln ließ mich sofort in die Geschichte eintauchen und die Charaktere fand ich grundsympathisch und in ihren Eigenarten so verschieden, dass es verspricht, spannend weiterzugehen!
Teilweise sehr vorhersehbar und der medizinische Teil ist mir zu kurz gekommen. Ich hatte trotzdem schöne Lesestunden und werde die Reihe weiterverfolgen.
25. Mai 2025
4,0
Teilweise sehr vorhersehbar und der medizinische Teil ist mir zu kurz gekommen. Ich hatte trotzdem schöne Lesestunden und werde die Reihe weiterverfolgen.