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Sternenbrücke: Roman

3,6(20)
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Über das Buch

Editionen (1)

ISBN9783492601436
VerlagPiper ebooks
Erscheinungsdatum31.12.22
Seitenzahl358

Rezensionen & Bewertungen

20 Bewertungen

5 Rezensionen

3,6

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  • kara_fey
    kara_fey

    446 Follower

    2,0

    Ich hatte mir von Die Sternenbrücke von Robert Corvus mehr versprochen. Die Idee, über die Suche nach der Wahrheit und die Geschichte über das Schicksal einer intergalaktischen Brücke und ihrer Bewohner zu erzählen, klang sehr vielversprechend. Leider konnte mich das Buch letztendlich nicht überzeugen. Die Welt, die Corvus erschaffen hat, ist zwar gut ausgearbeitet, doch fehlte mir an vielen Stellen die emotionale Tiefe. Die Charaktere wirkten teilweise flach und ihre Motivationen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Besonders die Hauptfiguren fand ich eindimensional und ich konnte überhaupt keine Bindung zu ihnen aufbauen. Das hat die ganze Geschichte leider ziemlich langatmig und uninteressant gemacht. Der Spannungsbogen war kaum vorhanden da es für mich leider keine zusammenhängende Geschichte gewesen war, sondern mit vielen Sprüngen eine Szene nach der nächsten erzählt wurde ohne das es einen richtigen Übergang gegeben hat. Ebenfalls war das Erzähltempo ziemlich langsam so das ich Probleme hatte dran zu bleiben. Fazit: Die Geschichte hatte gute Ansätze zu interessanten Themen und Ereignissen aber leider konnte sie diese Idee nur bedingt umsetzten. Allein durch die fehlende Nähe zu den Protagonisten hatte ich kaum Interesse der Geschichte zu folgen. Für mich persönlich hat die Sternenbrücke leider nicht genug geboten um mich zu überzeugen

    5. Feb. 2025

  • felis
    felis

    30 Follower

    3,0

    Von Dystopie zu Utopie zu Dystopie

    Kurzweiligen SciFi-Roman erwartet, Dystopie bekommen.

    9. Apr. 2024

  • 4,0

    Robert Corvus, Sternenbrücke: Erst Dystopie, dann Utopie und dann doch alles noch einmal ganz anders… Yul Debarra war mal ein Schiffsarzt, doch als seine Frau bei einer Mission zu einem weit entfernten Planeten, wo sie als Computerspezialist einen Quantencomputer bedienen soll stirbt, verfällt er in eine Depression und will sein Leben eigentlich nur noch in einem Virtual Reality Spiel verbringen. Die Erde wird wie eine Blade Runner Müllkippe dargestellt. Seine Tochter schmeißt ihn aus dem Haus und sagt sich von ihm los. Ohne Bleibe und Geld gerät er in einen Strudel der Kriminalität. Als er sich im Gefängnis wiederfindet, bekommt er ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: 150 Jahre Kälteschlaf zu dem Ort, wo seine Frau starb, um eine Sternenbrücke zu bauen. Am Ziel angekommen, werden sie vom Planeten empfangen mit Worten “Geht nach Hause, wir haben haben kein Bock auf eure Konzerndytopiekacke. In unserer kleinen Utopiewelt ist das voll geil.” Und ab da begann es für mich sehr philosophisch zu werden. Was ist eine ideale Welt zum Leben? Ist die ideale Welt wirklich ideal? Was ist Freiheit? Ist das, was ich will, wirklich das was ich möchte? Bin ich ein Opfer meine Umstände oder doch meines eigenen Glückes Schmied. Gespickt mit einer Handvoll Action und 5 - 10 Seiten Sexszenen. Obwohl es um große Themen geht, fühlte sich die Geschichte nie wirklich so groß an. Was durchaus nicht negativ gemeint ist. Eher das Gefühl, dass man es hier mit Charakteren zu tun hat als mit einer Materialschlacht (beim Film wären es übermäßige Eyecandy-CGI Effekte :-)). Ich habe mich beim Lesen irgendwie ständig gefühlt wie beim Schauen von “Die Zeitmaschine” oder auch “Logan’s Run”. Jedem SciFi Fan würde ich das Buch durchaus empfehlen. Wer Dornröschenschlafkammern doof findet oder bei der Erwähnung von weiblichen Brustwarzen einen Herzanfall bekommt, müsste abwägen, ob die Geschichte etwas für die Person ist. Aber dafür gibt es ja Leseproben :-) Mein Dank gilt dem Piper Verlag und dem Autor für die Bereitstellung eines Vorabexemplars zum Lesen und Rezensieren über NetGalley.

    10. Jan. 2023

3 von 5 Rezensionen

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