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Romane

Vierunddreißigster September

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Über das Buch

»Klüssendorfs Kunst ist die Vermeidung jedweder Künstlichkeit.« DER SPIEGEL

Ein Dorf in Ostdeutschland: Walter, ein zorniger Mann, erschlagen in der Silvesternacht von Hilde, der eigenen Frau. Nur kurz vor seinem Ende war er plötzlich sanft und ihr zugewandt. Dann ein Friedhof: Die Toten studieren die Lebenden. Walter wird zum Chronisten, sieht sich dazu verdammt, die Schicksale im Dorf festzuhalten. Und er fragt nach dem Warum. Was war der Grund für Hildes Tat? Geschah es aus Hass oder aus Barmherzigkeit?
»Vierunddreißigster September« wird zum Dorfroman einer anderen, neuen Art, er kommt den Menschen schmerzend nah. Aus Angelika Klüssendorfs Sprache strahlt eine mitreißende Kraft, sie ist präzise und voll tiefschwarzer Komik. Ein hintersinniges Meisterwerk über eine Zeit der Wut, Melancholie und Zärtlichkeit.

Editionen (3)

ISBN9783492319270
VerlagPiper
Erscheinungsdatum01.12.22
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

16 Bewertungen

3 Rezensionen

3,5

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  • goedi
    goedi

    84 Follower

    3,0

    Es geht um alles und um nichts.

    Was will mir dieses Buch sagen? Ich weiß es nicht. 🤔 Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Dorfbewohners, ob tot oder lebendig, geschrieben. Es ergab für mich jedoch keine zusammenhängende Geschichte. Es waren einzelne Episoden. Mir hat sich der Sinnzusammenhang nicht wirklich erschlossen. Ich bleibe irritiert zurück.

    29. Okt. 2024

  • Unknown User
    Unknown User

    4 Follower

    3,0

    Irgendwie erfreuen mich die Dorfromane der letzten Jahre sehr. Hier hätten es durchaus mehr Seiten und die Konzentration auf einige wenige Perspektiven sein können. So passiert auf knapp 200 Seiten eigentlich nicht viel, die Charaktere stehen klar im Vordergrund. Aber die 'große Frage' des Romans bleibt letztlich unbeantwortet, obschon einem das "Warum?" vielleicht eh egal sein sollte. Einmal für 1-2 Tage in dieses skurrile Dorf eintauchen und dann wieder unbeschwert ins Großstadtgetümmel zurücknavigieren. So habe ich es zumindest gehalten. ;) 3.0-3.5 / 5.0

    1. Sept. 2022

  • dadi
    dadi

    3 Follower

    3,0

    Amüsant, unkonventionell und so viele Weisheiten und wunderbare Sätze: „…wer kann schon von sich sagen. dass er einen anderen Menschen kennt, dann müsste er der andere sein….“ „Man lebt zusammen und sieht nicht, was den anderen ausmacht….“ Wunderbar und weise….

    3. Nov. 2021

Autorin / Autor

Über Angelika Klüssendorf

Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, lebte von 1961 bis zu ihrer Übersiedlung 1985 in Leipzig; heute wohnt sie auf dem Land in Mecklenburg. Sie veröffentlichte mehrere Erzählbände und Romane und die von Kritik und Lesepublikum begeistert aufgenommene Romantrilogie »Das Mädchen«, »April« und »Jahre später«, deren Einzeltitel alle für den Deutschen Buchpreis nominiert waren und zweimal auch auf der Shortlist standen. Zuletzt wurde sie mit dem Marie Luise Kaschnitz-Preis (2019) ausgezeichnet. Die französische Übersetzung ihres Romans »Vierunddreißigster September« stand auf der Longlist des Prix Femina 2022. Ihr Roman »Risse« wurde für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2023 nominiert.

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