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Die Bestatterin von Kilcross

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Über das Buch

Jeanie Masterson ist die Tochter des Bestatters in dem beschaulichen irischen Städtchen Kilcross. Von ihrem Vater hat sie die Gabe geerbt, mit den Verstorbenen sprechen zu können und deren letzten Wünsche entgegenzunehmen. Diese Fähigkeit verleiht ihr einen besonderen Status, zugleich bedeutet sie aber auch eine große Bürde: Denn sie muss entscheiden, welche Botschaften sie den Verbliebenen übermittelt und welche sie lieber für sich behält. Als ihre Jugendliebe Fionn nach London geht, fühlt Jeanie sich zum Bleiben verpflichtet, weil sie hier in Kilcross gebraucht wird. Aber vergessen kann sie ihn nie.

Anne Griffin porträtiert eine junge Frau, hin- und hergerissen zwischen Pflichtgefühl und ihrem Wunsch nach Befreiung und Selbstbestimmung. Ein fesselnder und herzerwärmender Roman über das Leben, das Sterben und das, was das Leben lebenswert macht.

Editionen (3)

ISBN9783463000367
VerlagROWOHLT Kindler
Erscheinungsdatum15.11.22
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

36 Bewertungen

7 Rezensionen

3,9

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  • 5,0

    Manchmal kann man gar nicht sagen, warum eine Geschichte dich ganz tief im inneren berührt… Anne Griffin hat mit „Letzte Wünsche“ etwas in mir zum Klingen gebracht, mit dem ich niemals gerechnet hätte. Jeanie kann mit den Toten noch letzte Gespräche führen, eine Fähigkeit, der ich sehr skeptisch gegenüber stehe. Hier hat sich das aber so perfekt in die Geschichte gefügt, dass es nur eine untergeordnete Rolle spielte. Viel mehr geht es um verpasste Chancen, unerfüllte Erwartungen, Lebensträume und schlussendlich um die Liebe. Die Liebe zu sich und zu dem Leben, das manchmal etwas Mut erfordert. Eine wunderschöne Geschichte!

    28. März 2025

  • judikos_welt
    judikos_welt

    262 Follower

    5,0

    Eine irische Familiengeschichte über die großen Fragen des Lebens. 𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: Jeanie Masterson ist die Tochter eines Bestatters in dem kleinen irischen Städtchen Kilcross. Von ihrem Vater hat sie die Gabe geerbt, mit den Verstorbenen sprechen zu können und deren letzten Wünsche entgegenzunehmen. Diese Fähigkeit verleiht ihr einen besonderen Status, zugleich bedeutet sie aber auch eine große Bürde, denn sie muss entscheiden, welche Botschaften sie den Verbliebenen übermittelt und welche sie lieber für sich behält. Als ihre Jugendliebe Fionn nach London geht, fühlt Jeanie sich zum Bleiben verpflichtet, weil das Familienunternehmen sie braucht. Aber um welchen Preis? Denn vergessen konnte sie ihn nie. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Ich gebe zu, es wirkt schon ein wenig befremdlich, wenn die Toten hier sprechen. Mir war klar, man muss sich darauf einlassen können. Da ich aber ein ziemlicher Realist bin, was das Leben nach dem Tod angeht, habe ich genau darin den Reiz gesehen. Ich wollte es versuchen und darüber bin ich sehr froh. Denn beim Lesen konnte ich meine Stellung dazu komplett ausblenden, was wirklich für eine gute Geschichte spricht. Jeanie ist mir mit ihrer liebe- und aufopferungsvollen Art dabei sehr ans Herz gewachsen, vor allem, weil sie immer einen Weg gefunden hat den Hinterbliebenen ein gutes Gefühl zu geben, auch wenn sie dafür mal flunkern musste. Zu Beginn fand ich es schöner über die Geschichten der Toten zu lesen, aber mit Fortschreiten der Story wollte ich immer mehr über Jeannies Leben erfahren, da es um etwas ging, was mich selbst mal beschäftigt hat. Ich bin wirklich überrascht, dass diese Geschichte mich, von Seite zu Seite, mehr packen und ich mich darauf einlassen konnte. Das Buch hat zwar auch ein paar Längen, aber die eigentliche Geschichte tröstet darüber hinweg und das Ende, ja, das hat mich nochmal komplett überrascht, denn damit hatte ich nicht gerechnet und ab da kullerten dann auch die Tränen. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Familienpläne, Geheimnisse, das Leben und das Sterben, die Liebe und viele Lügen machen dieses Buch zu einem unvergesslichen, herzerwärmenden und gefühlvollen Roman, wo bestimmt kein Auge trocken bleibt, vorausgesetzt man kann sich darauf einlassen.

    20. Dez. 2022

  • thegreatescape
    thegreatescape

    84 Follower

    2,5

    Zäh wie Kaugummi

    Jeanie Masterson ist die Tochter des Bestatters in dem beschaulichen irischen Städtchen Kilcross. Von ihrem Vater hat sie die Gabe geerbt, mit den Verstorbenen sprechen zu können und deren letzten Wünsche entgegenzunehmen. Diese Fähigkeit verleiht ihr einen besonderen Status, zugleich bedeutet sie aber auch eine große Bürde: Denn sie muss entscheiden, welche Botschaften sie den Verbliebenen übermittelt und welche sie lieber für sich behält. Als ihre Jugendliebe Fionn nach London geht, fühlt Jeanie sich zum Bleiben verpflichtet, weil sie hier in Kilcross gebraucht wird. Aber vergessen kann sie ihn nie. Mit Jeanie bin ich nicht wirklich warm geworden, ständig grübelt sie über ihr Leben, ist enttäuscht von den Eltern, die wegziehen wollen, nimmt ihren Ehemann als selbstverständlich hin und ist insgesamt für eine Frau von Mitte 30 erstaunlich unreif. Zwischendurch werden Szenen aus der Jugend eingestreut, was den Lese Fluss extrem stört und verwirrt. Alles in allem ein zähes, langweiliges Buch. Kann man lesen, muss man nicht.

    3 Tage vor

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Anne Griffin

Anne Griffin ist eine irische Schriftstellerin. Sie erhielt für ihre Kurzgeschichten den John McGahern Award for Literature, außerdem stand sie u.a. auf der Shortlist für den Hennessy New Irish Writing Award und den Sunday Business Post Short Story Award.Ihr Romandebüt, “Ein Leben und eine Nacht”, wurde in zahlreiche Länder verkauft, u. a. in die USA, nach Kanada, Frankreich und Holland, und stand auf Platz 1 der irischen Bestsellerliste. Anne Griffin lebt in Irland.

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