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Romane

Mädelsabend

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Über das Buch

Oma und Enkelin – zwei starke Frauen und die Frage: Wie viel Ehe verträgt ein erfülltes Leben? Ruth und Walter leben seit Ruths Sturz im Seniorenheim Burg Winnenthal. Walter möchte am liebsten sofort zurück nach Hause, die vielen lebenslustigen Witwen hier sind ihm unheimlich. Ruth hingegen genießt die Gesellschaft von Gleichgesinnten. Sie lauscht den Lebensgeschichten der anderen Frauen und singt endlich wieder im Chor. Keine zehn Pferde werden sie hier wegbringen. Als ihre Enkelin Sara, Mutter eines kleinen Sohnes, die Zusage für ein Forschungsstipendium in Cambridge erhält und von ihrem Mann vor eine Entscheidung gestellt wird, sucht sie Rat bei Ruth. Geschickt verwebt Anne Gesthuysen Gegenwart und Vergangenheit und erzählt von einem bewegten Frauenleben am Niederrhein, das den Bogen vom Zweiten Weltkrieg über die piefigen Fünfziger- und die wilden Siebzigerjahre bis in die Jetztzeit spannt. Von der Liebe und kuriosen Hochzeitsbräuchen, von Karnevalstraditionen und Anti-AKW-Treckerfahrten. Von den Herausforderungen einer Jahrzehnte währenden Ehe, von patriarchalen Machtstrukturen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Humorvoll, warmherzig und feinfühlig spürt sie der Frage nach, was zwei Menschen zusammenhält und welche Bedeutung Freiheit und Selbstverwirklichung haben. Eindrücklich zeigt sie, dass es keine einfachen Antworten gibt, nur individuelle Wege zum Glück. In ihrem erfolgreichen Roman kehrt Anne Gesthuysen zurück an den Niederrhein und spannt den Bogen vom Zweiten Weltkrieg über die 1950- und die wilden 1970er-Jahre bis in die Gegenwart. Dabei spürt sie der Frage nach, welche Bedeutung Freiheit und Selbstverwirklichung haben, und zeigt, dass es keine einfachen Antworten gibt, nur individuelle Wege zum Glück. »Moderatorin Anne Gesthuysen [...] trifft hier [...] den richtigen Ton: Die Frauen in diesem Roman wachsen einem sofort ans Herz.« Freundin

Editionen (7)

ISBN9783462318777
VerlagE-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum04.10.18
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

133 Bewertungen

22 Rezensionen

3,9

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  • 5,0

    „Mädelsabend“ hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Anne Gesthuysen schreibt in gewohnt angenehmer Erzählweise von der Familie rund um Ruth und Walter sowie deren Sohn und Enkelin. Gekonnt verwebt sie die Gegenwarts- mit der Vergangenheitsebene und greift relevante Themen auf. Ich empfand „Mädelsabend“ gegenüber der Reihe rund um Anna von Betteray als ernster, ähnlich wie „Wir sind doch Schwestern“. Gefreut habe ich mich, die Vorgeschichte von Tante Ottilie und Bernd aus der Anna von Betteray-Reihe zu hören und einen klitzekleinen Verweis auf die „Wir sind doch Schwestern“-Schwestern zu finden. Eva Mattes gefällt mir als Sprecherin sehr gut. Sie hat das Buch gut und stimmig vertont.

    5. Nov. 2025

  • norasakura87
    norasakura87

    156 Follower

    4,0

    Angenhem zu lesen, aber zum Ende wurde es mir etwas zu langatmig.

    26. Sept. 2025

  • heidi63
    heidi63

    162 Follower

    5,0

    Ein sehr unterhaltsamer Familienroman. Die schlechten Bewertungen kann ich nicht verstehen, ich fand das Buch klasse. Es hat meinen Humor genau getroffen, doch es gab auch ernste Töne. Oma Ruth hat mir oft sehr leid getan. Das Frauenbild von früher und heute wurde gut herausgearbeitet. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Es ist sehr tiefgreifend und feinfühlig geschrieben. Die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart ist gut gelungen. Die Charaktere wirken sehr authentisch. Da war mein erstes aber sicher nicht mein letztes Buch von dieser Autorin. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen!

    10. Mai 2024

3 von 22 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 17044%
crazysue
crazysue15. März 2026

Ich komme einfach nicht rein in das Buch. Bis jetzt empfinde ich es als sehr langweilig, hoffentlich passiert da noch was.

Autorin / Autor

Über Anne Gesthuysen

Anne Gesthuysen wurde 1969 am unteren Niederrhein geboren. Nach dem Abitur in Xanten studierte sie Journalistik und Romanistik. Nach einer Station bei Radio France arbeitete sie als Redakteurin und schließlich auch als Moderatorin für WDR, ZDF und VOX. Ab 2002 moderierte sie das »ARD-Morgenmagazin«. Diese Nachtschichten gab sie nach dem großen Erfolg ihres ersten Romans »Wir sind doch Schwestern« Ende 2014 auf, um sich tagsüber an den Schreibtisch zu setzen und weitere Bücher zu schreiben. Seitdem folgten die Romane »Sei mir ein Vater«, »Mädelsabend«, »Wir sind schließlich wer« und »Vielleicht hat das Leben Besseres vor«. Sie lebt mit ihrem Mann, Frank Plasberg, ihrem Sohn und dem Goldendoodle Freddy in Köln.

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