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Schriftstellerexil aus kindlicher Sicht, humorvoll und einfühlsam geschrieben
23. Mai 2026
Schriftstellerexil aus kindlicher Sicht, humorvoll und einfühlsam geschrieben
23. Mai 2026
Blick ins Buch
22 Bewertungen
5 Rezensionen
3,5
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23. Mai 2026
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48 Follower
Kully schildert die Welt, wie sie sie sieht. Ein Leben ais den Koffern in Hotelzimmern und immer wieder in Schulden. Frau Keun zeigt hier den Alltag einer Schriftstellerfamilie im Jahr 1938 in ganz Europa, kurz vor dem Krieg, aber doch schon irgendwie mittendrin. Mir persönlich war es zu alltäglich und las sich wie ein Tagebuch, wie von jedem anderen auch in der damaligen Zeit, daher hat es mich leider etwas gelangweilt. Beim Nachwort erfährt man etwas über das Leben der Autorin, welches ich tatsächlich tragisch empfand.
30. Sept. 2023
Kully schildert die Welt, wie sie sie sieht. Ein Leben ais den Koffern in Hotelzimmern und immer wieder in Schulden. Frau Keun zeigt hier den Alltag einer Schriftstellerfamilie im Jahr 1938 in ganz Europa, kurz vor dem Krieg, aber doch schon irgendwie mittendrin. Mir persönlich war es zu alltäglich und las sich wie ein Tagebuch, wie von jedem anderen auch in der damaligen Zeit, daher hat es mich leider etwas gelangweilt. Beim Nachwort erfährt man etwas über das Leben der Autorin, welches ich tatsächlich tragisch empfand.
30. Sept. 2023

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ich versuche das Buch nun seit mehr als 3 Monaten zu lesen und ständig kommt eine Unlust auf, es weiterzulesen. Verschuldet dem rasenden Ton der Erzählung und den vielen Eindrücken, die nacheinander platziert sind in den Seiten. Ein Werk, das für mich erst mit einer wissenschaftlichen Einordnung Volker Weidermanns eine ganz andere Bedeutung erhält. Keun, die zum Zeitpunkt der veröffentlicht 33 Jahre alt war, aber aus der Brille eines Kindes auf die Welt schauend schreibt, eröffnet eine Perspektive für all die Menschen, die im Leben auf alles auch aus der eigenen kindlichen Seele hinschauen. Geschrieben von Keun für das Kind (in sich), das während des 1. Weltkrieges großwurde und im 2. Weltkrieg als Erwachsene wieder zum Kind wurde. Zu empfehlen, wenn Exilliteratur ansprechend ist, sonst sehr schleppend und kein Liebling unter ihren Werken.
17. Nov. 2024
ich versuche das Buch nun seit mehr als 3 Monaten zu lesen und ständig kommt eine Unlust auf, es weiterzulesen. Verschuldet dem rasenden Ton der Erzählung und den vielen Eindrücken, die nacheinander platziert sind in den Seiten. Ein Werk, das für mich erst mit einer wissenschaftlichen Einordnung Volker Weidermanns eine ganz andere Bedeutung erhält. Keun, die zum Zeitpunkt der veröffentlicht 33 Jahre alt war, aber aus der Brille eines Kindes auf die Welt schauend schreibt, eröffnet eine Perspektive für all die Menschen, die im Leben auf alles auch aus der eigenen kindlichen Seele hinschauen. Geschrieben von Keun für das Kind (in sich), das während des 1. Weltkrieges großwurde und im 2. Weltkrieg als Erwachsene wieder zum Kind wurde. Zu empfehlen, wenn Exilliteratur ansprechend ist, sonst sehr schleppend und kein Liebling unter ihren Werken.
17. Nov. 2024
3 von 5 Rezensionen
Autorin / Autor
Irmgard Keun, geboren 1905 in Berlin, war nach dem Abschluss des Mädchenlyzeums und dem Besuch einer Handelsschule als Stenotypistin tätig, bevor sie in Köln die Schauspielschule besuchte. Ihre Schauspielkarriere beendete sie früh und veröffentlichte 1931 ihren ersten Roman »Gilgi, eine von uns«, der sie schlagartig berühmt machte. Der Verkaufserfolg ihres zweiten Romans »Das kunstseidene Mädchen« (1932) hält bis heute an. Nach dem Verbot ihrer Bücher und der Ablehnung ihrer Aufnahme in die Reichsschrifttumskammer ging Keun ins Exil, zunächst nach Ostende, lebte und reiste zwei Jahre zusammen mit Joseph Roth und kehrte 1940 zurück nach Deutschland, wo sie bis 1945 in der Illegalität lebte. 1979 erlebte sie ihre späte Wiederentdeckung und starb 1982.
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