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Der Erzähler wird von seiner Mutter aus der Türkei kontaktiert, die ihm mitteilt, dass der Vater verstorben ist. Dies wirft ihn ziemlich aus der Bahn und er beschließt sehr schnell, dass er hin muss, um sich am Grab vom Vater zu verabschieden. Seine Flugangst zwingt ihn jedoch die Reise in Form eines Roadtrips anzutreten. Während der Reise hat er Zeit, sich mit dem Verlust und mit seinen Erinnerungen auseinander zu setzen. Diesem Roman konnte ich so gut wie gar nichts abgewinnen. Was sich nach einer emotionalen und tiefgründigen Geschichte anhörte, hat sich für mich als kaum anrührend und vor allem wenig nachvollziehbar entpuppt. Häufig löste der Text bei mir gehobene Augenbrauen und Kopfschütteln aus, anstatt emphatische Gefühle auf Grund der Thematik. Zum Teil liegt es an den kaum nachvollziehbaren Denkweisen des Protagonisten, die viel zu häufig im Lesefluss irritieren. Zum anderen sind die Dialoge, meines Erachtens, fast alle eine Katastrophe. Was die Figuren in dem Roman zueinander sagen wirkt künstlich und überhaupt nicht glaubhaft. Vielleicht wollte der Autor keine Realitätsnähe in den Interaktionen seiner Charaktere? Aber was wollte er dann? Ästhetik? Auch das ist hier, meiner Meinung nach, nicht geglückt. Lediglich die Erinnerungen an Tage des Erzählers in seinem damaligen Kinder Hort haben mir ganz gut gefallen. Wir sprechen hier aber nur von wenigen Seiten, leider. Alles in allem ziemlich enttäuschend!
4. Okt. 2025
Der Erzähler wird von seiner Mutter aus der Türkei kontaktiert, die ihm mitteilt, dass der Vater verstorben ist. Dies wirft ihn ziemlich aus der Bahn und er beschließt sehr schnell, dass er hin muss, um sich am Grab vom Vater zu verabschieden. Seine Flugangst zwingt ihn jedoch die Reise in Form eines Roadtrips anzutreten. Während der Reise hat er Zeit, sich mit dem Verlust und mit seinen Erinnerungen auseinander zu setzen. Diesem Roman konnte ich so gut wie gar nichts abgewinnen. Was sich nach einer emotionalen und tiefgründigen Geschichte anhörte, hat sich für mich als kaum anrührend und vor allem wenig nachvollziehbar entpuppt. Häufig löste der Text bei mir gehobene Augenbrauen und Kopfschütteln aus, anstatt emphatische Gefühle auf Grund der Thematik. Zum Teil liegt es an den kaum nachvollziehbaren Denkweisen des Protagonisten, die viel zu häufig im Lesefluss irritieren. Zum anderen sind die Dialoge, meines Erachtens, fast alle eine Katastrophe. Was die Figuren in dem Roman zueinander sagen wirkt künstlich und überhaupt nicht glaubhaft. Vielleicht wollte der Autor keine Realitätsnähe in den Interaktionen seiner Charaktere? Aber was wollte er dann? Ästhetik? Auch das ist hier, meiner Meinung nach, nicht geglückt. Lediglich die Erinnerungen an Tage des Erzählers in seinem damaligen Kinder Hort haben mir ganz gut gefallen. Wir sprechen hier aber nur von wenigen Seiten, leider. Alles in allem ziemlich enttäuschend!
4. Okt. 2025






