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"Es ist nicht meine Geschichte."
Eine Geschichte, die verzwickter nicht sein könnte. Zwei Studenten und einem Professor in Cork, Irland während der Rezession. Die Geschichte nimmt ihren Lauf als Rachel einen heimlichen Crush auf ihren Professor Dr. Byrne hat. Deshalb organisiert sie mit ihrem besten Freund James eine Buchvorlesung in dem Buchladen, wo sie beide arbeiten. Doch dann kam alles anders, als man es erwartet... Anders als man denkt, geht es nicht um die Geschichte zwischen Rachel und ihrem Professor, sondern um ihre Freundschaft zu James. Es entwickelt sich zwischen den besten Freunden eine toxische Abhängigkeit, die sie beide gar nicht bemerken, außer, als es fast zu spät ist. In Rachels Augen ist James der Coole ist und hat immer recht hat, sodass im Laufe der Geschichte Rachel anderen gegenüber auch immer Recht haben will. Die Trostlosig- und Hoffnungslosigkeit der jungen Leute in der Wirtschaftskrise Irlands wird gut dargestellt. Auch konnte man eine Entwicklung in den Charakteren sehen, da es gerade James in dem katholischen Irland nicht leicht hat, mit seiner Sexualität umzugehen. Bei Rachel konnte man auch Entwicklungen sehen, dass sie vom brav erzogenen katholischen Mädchen zu einer selbstbewussten Frau reift. Jedoch empfand ich sie dann doch oft als unsympathisch. Leider bin ich mit zu großen Erwartungen an das Buch rangegangen.... Eine Coming-of-Age Geschichte, die in Irland spielt? Jap, voll mein Ding. Ich wurde leider eines besseren belehrt, denn die Geschichte war sehr monoton, die Charaktere plump und sie plätscherte so vor sich hin. Die Geschichte war geprägt davon, wen sie als nächstes Abschleppen können und Drogen- und Alkoholkonsum, um sich zu "finden". Die Sprache war auch nicht gerade toll, sie war sehr einfach gehalten, kaum Sätze, die prägsam sind oder über die man nachdenken möchte. Teilweise auch sehr derb. Auch fand ich es schwierig, dass oft Zeitsprünge mitten im Satz kamen, weil Rachel die Geschichte aus der heutigen Perspektive erzählt und von dort in die Vergangenheit einhakt. Vielleicht hätte das besser durch Kursivschrift oder ähnliches gekennzeichnet werden sollen. Mein Fall war die Geschichte leider nicht und es wurde viel potenzial verschenkt. Ich kann aber gut verstehen, wenn andere sie toll fanden.
21. Dez. 2025
"Es ist nicht meine Geschichte."
Eine Geschichte, die verzwickter nicht sein könnte. Zwei Studenten und einem Professor in Cork, Irland während der Rezession. Die Geschichte nimmt ihren Lauf als Rachel einen heimlichen Crush auf ihren Professor Dr. Byrne hat. Deshalb organisiert sie mit ihrem besten Freund James eine Buchvorlesung in dem Buchladen, wo sie beide arbeiten. Doch dann kam alles anders, als man es erwartet... Anders als man denkt, geht es nicht um die Geschichte zwischen Rachel und ihrem Professor, sondern um ihre Freundschaft zu James. Es entwickelt sich zwischen den besten Freunden eine toxische Abhängigkeit, die sie beide gar nicht bemerken, außer, als es fast zu spät ist. In Rachels Augen ist James der Coole ist und hat immer recht hat, sodass im Laufe der Geschichte Rachel anderen gegenüber auch immer Recht haben will. Die Trostlosig- und Hoffnungslosigkeit der jungen Leute in der Wirtschaftskrise Irlands wird gut dargestellt. Auch konnte man eine Entwicklung in den Charakteren sehen, da es gerade James in dem katholischen Irland nicht leicht hat, mit seiner Sexualität umzugehen. Bei Rachel konnte man auch Entwicklungen sehen, dass sie vom brav erzogenen katholischen Mädchen zu einer selbstbewussten Frau reift. Jedoch empfand ich sie dann doch oft als unsympathisch. Leider bin ich mit zu großen Erwartungen an das Buch rangegangen.... Eine Coming-of-Age Geschichte, die in Irland spielt? Jap, voll mein Ding. Ich wurde leider eines besseren belehrt, denn die Geschichte war sehr monoton, die Charaktere plump und sie plätscherte so vor sich hin. Die Geschichte war geprägt davon, wen sie als nächstes Abschleppen können und Drogen- und Alkoholkonsum, um sich zu "finden". Die Sprache war auch nicht gerade toll, sie war sehr einfach gehalten, kaum Sätze, die prägsam sind oder über die man nachdenken möchte. Teilweise auch sehr derb. Auch fand ich es schwierig, dass oft Zeitsprünge mitten im Satz kamen, weil Rachel die Geschichte aus der heutigen Perspektive erzählt und von dort in die Vergangenheit einhakt. Vielleicht hätte das besser durch Kursivschrift oder ähnliches gekennzeichnet werden sollen. Mein Fall war die Geschichte leider nicht und es wurde viel potenzial verschenkt. Ich kann aber gut verstehen, wenn andere sie toll fanden.
21. Dez. 2025







