Blick ins Buch

Romane

Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau

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Über das Buch

Von der Poesie des Plattenbaus, der ersten Liebe, weißen Zwergen und blauen Riesen: Ein Debütroman voller Einfühlungsvermögen, Witz und Melancholie Seitdem er klar denken kann, und das ist im Sommer 1994 erst seit einigen Monaten der Fall, sammelt Sascha Labude, ein etwas verträumter 13-Jähriger, einzigartige Wörter. Wie zum Beispiel Ling, ein Wort, das aus China stammt und das Geräusch beschreibt, wenn zwei Jade-Steine aneinanderschlagen. Dabei gibt es in Klein Krebslow, der Plattenbausiedlung, in der Sascha und sein bester, klavierspielender und Elton-John-verehrender Freund Sonny aufwachsen, eigentlich nur Beton und ein paar Kiesel. Und auch sonst ist Saschas Leben relativ ereignislos, sofern man außer Acht lässt, dass das alte Land untergegangen und Saschas Vater verstummt ist, und dass die Pawelkes, die scheußlichsten Schläger der Siedlung, im selben Aufgang wohnen wie er. Doch dann zieht Juri nach Klein Krebslow. Ein geheimnisvolles Mädchen, das alles über die Sterne und die Entstehung des Universums zu wissen scheint. Nur wo sie selbst herkommt, darüber will sie nichts erzählen. Als Sascha und Juri zufällig beobachten wie die Pawelkes den alten Irren zusammenschlagen, einen Mann, über den viele Gerüchte durch die Siedlung geistern, beginnt für die zwei ein alles verändernder Sommer, nach dem kaum noch etwas so ist wie es einmal war. »Mit viel Einfühlungsvermögen, Witz und Melancholie erzählt Björn Stephan in seinem Debüt von der ersten Liebe und dem Aufwachsen in den Ruinen eines verschwundenen Landes. Der Held sucht nach besonderen Worten, sein Autor hat sie immer wieder gefunden.« Benedict Wells »Ein Buch, das es schafft, gleichzeitig zeitlos und nostalgisch zu sein. Kaum hat man sich versehen, hat es sich mit seiner zärtlichen Melancholie direkt ins Herz geschlichen.« Alina Bronsky Ausgezeichnet mit dem Ulla-Hahn-Autorenpreis 2021

Editionen (5)

ISBN9783462000160
VerlagE-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum11.02.21
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

83 Bewertungen

16 Rezensionen

3,9

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  • reading_squirrel
    reading_squirrel

    353 Follower

    1,5

    Sascha aus Klein Krebslow

    Sascha wirkt auf den ersten Blick fremd in seiner Familie. Seine Art zu Denken ist herrlich und unterhaltsam, die skurrile Wörtersammlung regt zum Nachdenken an. Die Geschichte ist in einer flüssigen, gut lesbaren Art verfasst. So viel zu den guten Punkten.. Ich bin bis zuletzt nicht in der Erzählung angekommen: Weder die Figuren noch die Handlung haben mich abgeholt, geschweige denn berührt. Die Figuren sind für meinen Geschmack zu wenig durchdacht und ich sehe keinen Sinn hinter den Worten.. Die Kapitel sind viel zu lang dafür, dass nicht wirklich etwas passiert. Ausserdem springen wir von einer Erinnerung zur nächsten, es macht alles wenig Sinn. Mir fehlt alles in allem etwas Tempo und starke Charakteren. Ich habe mir sehr viel von diesem Buch versprochen, doch für mich war‘s kein Match, weswegen ich auch keine Leseempfehlung aussprechen kann.

    Sascha aus Klein Krebslow

    31. Dez. 2023

  • charly93
    charly93

    126 Follower

    4,5

    Ich habe dieses Buch sehr gemocht. Sascha, Juri und Sonni, aber auch Herr Rheza sind mir schon sehr ans Herz gewachsen. Wunderbar eingelesen von Oliver Wnuk.

    15. Nov. 2024

  • seitenraupe
    seitenraupe

    138 Follower

    4,0

    Eine tolle Coming of Age Geschichte kurz nach der Wende . Ich hörte das Hörbuch und ich glaube , dass hat hier viel ausgemacht .

    2. Mai 2025

3 von 16 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 352100%
buchbetrieb
buchbetrieb31. März 2025

Mich hat die Geschichte leider nicht überzeugt. Ich hätte gerne mehr über die Hintergründe erfahren und fand die Geschichte insgesamt zu vorhersehbar und wenig innovativ 😢

Autorin / Autor

Über Björn Stephan

Björn Stephan, geboren 1987 und in Schwerin aufgewachsen, lebt in München. Als Reporter schreibt er für die ZEIT und das SZ-Magazin. Seine Reportagen wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Reporterpreis und dem Deutschen Sozialpreis. Für sein literarisches Debüt »Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau« erhielt er den Ulla-Hahn-Autorenpreis, den Kunst- und Kulturpreis der Landeshauptstadt Schwerin und stand 2021 auf der Shortlist des Fontane-Literaturpreises.

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