Blick ins Buch

Thriller

Kalteis

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Über das Buch

Als die junge Kathie sich aufmacht in die große Stadt, ist sie voller Zuversicht, ihr Glück zu machen: München ist in den ausklingenden 30er Jahren ein verheißungsvoller Traum und die große Chance, dem eintönigen und wenig aussichtsreichen Provinzleben zu entrinnen. Kathie weiß nicht, dass in jüngerer Zeit schon einige junge Frauen ihres Typs - dunkelhaarig, hübsch und kräftig - in und um München vermisst gemeldet wurden.

Editionen (10)

ISBN9783455813364
VerlagHoffmann und Campe
Erscheinungsdatum08.09.14
Seitenzahl192

Rezensionen & Bewertungen

29 Bewertungen

3 Rezensionen

3,3

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  • hobhouchin
    hobhouchin

    6 Follower

    2,0

    Las sich sehr schnell, war eigentlich auch gut geschrieben, aber bei mir wollte der Funken einfach nicht überspringen. Ich denke, mit all diesen Hintergrundfakten hätte man aus dem Stoff doch etwas mehr rausholen können. Es war gut, aber irgendwie... zu distanziert...

    12. Apr. 2024

  • allium_sativum
    allium_sativum

    28 Follower

    4,5

    Kein Krimi im klassischen Sinne, aber dennoch absolut lesenswert.

    Die Handlung ist eine Art fragmentierte Erzählung und beschreibt teilweise aus Sicht der Opfer, teilweise aus Sicht der Zeitzeugen und zwischendurch in Form einer scheinbar protokollierten Anhörung des Täters. Die einzelnen Kapitel stehen erst bei längerem Lesen in einem mehr oder weniger direkten Zusammenhang, zeichnen aber abschließend ein gelungen, rundes Bild von den Ereignissen. Sprachlich ist das Buch eine kleine Herausforderung und sicherlich nicht Jedermanns Sache. Man wähnt sich im München der 1930'er Jahre. Ob der Sprachstil übertrieben klischeehaft ist oder nicht, muss dabei jeder selbst entscheiden. Mir gefällt der Authentizismus, der gerade durch den fragmentarischen Aufbau, den bayerischen Sprachgebrauch und das Einstreuen von Vernehmungsprotokollen erzeugt wird. Wie nah das Buch damit allerdings an die wahren Ereignissen kommt, habe ich nicht recherchiert. Ich finde, dass dieses 150 Seiten schlanke Buch trotz des zügigen Durchlesens eine überraschend dicht Erzählatmosphäre schafft und zumindest für ein paar Stunden Kurzweil verspricht.

    8. Juni 2024

  • annesusanne
    annesusanne

    5 Follower

    3,5

    Lieber Lesen statt Hören!

    Die Darstellung des Täters Kalteis ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt, manchmal etwas wirr aber sehr detailreich und in einer direkten, kompromisslosen und rücksichtslosen Sprache geschrieben. Deshalb tat es fast weh, dem Hörbuch zuzuhören. Es läuft einem kalt den Rücken runter! Lesenswert aber für eher sensiblere Zuhörer als Leseexemplar zu empfehlen!

    11. März 2025

Autorin / Autor

Über Andrea Maria Schenkel

Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, lebt in Regensburg. 2006 erschien ihr Debüt Tannöd, mit dem sie großes Aufsehen erregte. Der Roman wurde 2007 mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Friedrich-Glauser-Preis und der Corine, 2008 mit dem Martin Beck Award für den besten internationalen Kriminalroman ausgezeichnet. Das Buch verkaufte sich über eine Million Mal, wurde in zwanzig Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Für ihr zweites Buch Kalteis (2007) erhielt sie zum zweiten Mal in Folge den Deutschen Krimi Preis. Zuletzt erschienen Finsterau (2012) und Täuscher (2013).

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