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„Der Nachlass“ von Jonas Winner ist leider kein Gewinner.
Puh, mein letztes Buch dieses Jahr war leider ein Fehlgriff. Vier Geschwister und ihre Familien wurden ans Sterbebett ihrer reichen Mutter eingeladen. Nach ihrem Tod, wird sofort das Testament eröffnet - alle volljährigen Erben sollen sich in 27 Aufgaben beweisen. Derjenige, der die meisten Aufgaben Gewinnt, bekommt alles. Wie weit werden sie gehen, um an das Millionenerbe zu kommen? Die Geschichte wird aus vielen Perspektiven gleichzeitig erzählt. Dabei wechselt der Autor ständig in der Zeit. Es gibt Zeitsprünge in die Vergangenheit der Mutter und der Kinder. Und damit es noch spannender wird, hat der Autor beschlossen Zeitsprünge in der eigentlichen Handlung reinzubringen. Somit vermischt sich die Zukunft (das Ende) mit der Gegenwart (der Handlung) und der Vergangenheit mehrerer Charaktere. Genial? - Nein. Verwirrend und nervig? - Ja. Mit den Charakteren bin ich leider nicht warm geworden. Ein Lebenslauf hat mehr Informationen als dieses Buch Charakterbeschreibungen. Der Anfang des Buches ist sehr langatmig. Die ersten 100 Seiten befassen sich fast ausschließlich mit dem Abschied von der Mutter. Eindeutig kein gelungener Auftakt für einen Thriller. Viele Nebenhandlungen sind komplett unnötig und bringen den Leser in der Geschichte nicht weiter (Vincent). Ebenso in der Haupthandlung, hat der Autor zu viel gewollt. Gleich zu Beginn liegt hier der Schwerpunkt nicht auf dem Spiel sondern auf Familiengeheimnissen. Was die Idee mit dem Wettkampf komplett überflüssig macht. Die Recherchearbeit des Autors lässt ebenfalls sehr zu wünschen übrig. Ich weiß nicht wie oft der Autor kocht oder wie weit er sich mit Physik auskennt. Aber man kann sich nicht an einem Induktionsherd verbrennen. Eine Menschenhand besteht nun mal nicht aus Gusseisen. Ebenfalls „wäscht“ man keine Säure mit Wasser aus. Sollte man aus dem Chemieunterricht mitgenommen haben. Ich kann noch sehr viel mehr aufzählen aber das macht die Geschichte nicht besser. Das Ende ist dann frei nach dem Motto - irgendwie muss man das Buch abschließen. Ich würde es keinem empfehlen. Ich finde sogar der Verlagsrektor soll sich schämen, so etwas durchgewunken zu haben.
31. Dez. 2024
„Der Nachlass“ von Jonas Winner ist leider kein Gewinner.
Puh, mein letztes Buch dieses Jahr war leider ein Fehlgriff. Vier Geschwister und ihre Familien wurden ans Sterbebett ihrer reichen Mutter eingeladen. Nach ihrem Tod, wird sofort das Testament eröffnet - alle volljährigen Erben sollen sich in 27 Aufgaben beweisen. Derjenige, der die meisten Aufgaben Gewinnt, bekommt alles. Wie weit werden sie gehen, um an das Millionenerbe zu kommen? Die Geschichte wird aus vielen Perspektiven gleichzeitig erzählt. Dabei wechselt der Autor ständig in der Zeit. Es gibt Zeitsprünge in die Vergangenheit der Mutter und der Kinder. Und damit es noch spannender wird, hat der Autor beschlossen Zeitsprünge in der eigentlichen Handlung reinzubringen. Somit vermischt sich die Zukunft (das Ende) mit der Gegenwart (der Handlung) und der Vergangenheit mehrerer Charaktere. Genial? - Nein. Verwirrend und nervig? - Ja. Mit den Charakteren bin ich leider nicht warm geworden. Ein Lebenslauf hat mehr Informationen als dieses Buch Charakterbeschreibungen. Der Anfang des Buches ist sehr langatmig. Die ersten 100 Seiten befassen sich fast ausschließlich mit dem Abschied von der Mutter. Eindeutig kein gelungener Auftakt für einen Thriller. Viele Nebenhandlungen sind komplett unnötig und bringen den Leser in der Geschichte nicht weiter (Vincent). Ebenso in der Haupthandlung, hat der Autor zu viel gewollt. Gleich zu Beginn liegt hier der Schwerpunkt nicht auf dem Spiel sondern auf Familiengeheimnissen. Was die Idee mit dem Wettkampf komplett überflüssig macht. Die Recherchearbeit des Autors lässt ebenfalls sehr zu wünschen übrig. Ich weiß nicht wie oft der Autor kocht oder wie weit er sich mit Physik auskennt. Aber man kann sich nicht an einem Induktionsherd verbrennen. Eine Menschenhand besteht nun mal nicht aus Gusseisen. Ebenfalls „wäscht“ man keine Säure mit Wasser aus. Sollte man aus dem Chemieunterricht mitgenommen haben. Ich kann noch sehr viel mehr aufzählen aber das macht die Geschichte nicht besser. Das Ende ist dann frei nach dem Motto - irgendwie muss man das Buch abschließen. Ich würde es keinem empfehlen. Ich finde sogar der Verlagsrektor soll sich schämen, so etwas durchgewunken zu haben.
31. Dez. 2024








