Blick ins Buch

Thriller

Der Nachlass

3,2(67)
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Über das Buch

Wie weit wirst du gehen?

Hedda Laurent ist gestorben. Die Familie ist in Trauer vereint: Ihr Mann, die vier Kinder mit ihren Familien und Heddas Bruder Ruben sind nach Berlin gekommen, um Abschied zu nehmen. Doch bei der Testamentseröffnung erleben sie eine böse Überraschung. Nur einer der Anwesenden wird Heddas beträchtliches Vermögen erben. Wer der Glückliche ist, soll ein Wettkampf entscheiden. 27 Aufgaben müssen die Angehörigen bewältigen. Nur einer kann gewinnen. Doch was ganz harmlos beginnt, droht bald zu eskalieren. Alte Konflikte und Verletzungen reißen wieder auf. Und das Spiel wird gefährlich ...

Editionen (1)

ISBN9783453440883
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum14.06.21
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

67 Bewertungen

21 Rezensionen

3,2

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  • 0ananas0
    0ananas0

    276 Follower

    1,0

    „Der Nachlass“ von Jonas Winner ist leider kein Gewinner.

    Puh, mein letztes Buch dieses Jahr war leider ein Fehlgriff. Vier Geschwister und ihre Familien wurden ans Sterbebett ihrer reichen Mutter eingeladen. Nach ihrem Tod, wird sofort das Testament eröffnet - alle volljährigen Erben sollen sich in 27 Aufgaben beweisen. Derjenige, der die meisten Aufgaben Gewinnt, bekommt alles. Wie weit werden sie gehen, um an das Millionenerbe zu kommen? Die Geschichte wird aus vielen Perspektiven gleichzeitig erzählt. Dabei wechselt der Autor ständig in der Zeit. Es gibt Zeitsprünge in die Vergangenheit der Mutter und der Kinder. Und damit es noch spannender wird, hat der Autor beschlossen Zeitsprünge in der eigentlichen Handlung reinzubringen. Somit vermischt sich die Zukunft (das Ende) mit der Gegenwart (der Handlung) und der Vergangenheit mehrerer Charaktere. Genial? - Nein. Verwirrend und nervig? - Ja. Mit den Charakteren bin ich leider nicht warm geworden. Ein Lebenslauf hat mehr Informationen als dieses Buch Charakterbeschreibungen. Der Anfang des Buches ist sehr langatmig. Die ersten 100 Seiten befassen sich fast ausschließlich mit dem Abschied von der Mutter. Eindeutig kein gelungener Auftakt für einen Thriller. Viele Nebenhandlungen sind komplett unnötig und bringen den Leser in der Geschichte nicht weiter (Vincent). Ebenso in der Haupthandlung, hat der Autor zu viel gewollt. Gleich zu Beginn liegt hier der Schwerpunkt nicht auf dem Spiel sondern auf Familiengeheimnissen. Was die Idee mit dem Wettkampf komplett überflüssig macht. Die Recherchearbeit des Autors lässt ebenfalls sehr zu wünschen übrig. Ich weiß nicht wie oft der Autor kocht oder wie weit er sich mit Physik auskennt. Aber man kann sich nicht an einem Induktionsherd verbrennen. Eine Menschenhand besteht nun mal nicht aus Gusseisen. Ebenfalls „wäscht“ man keine Säure mit Wasser aus. Sollte man aus dem Chemieunterricht mitgenommen haben. Ich kann noch sehr viel mehr aufzählen aber das macht die Geschichte nicht besser. Das Ende ist dann frei nach dem Motto - irgendwie muss man das Buch abschließen. Ich würde es keinem empfehlen. Ich finde sogar der Verlagsrektor soll sich schämen, so etwas durchgewunken zu haben.

    31. Dez. 2024

  • thrillerfee
    thrillerfee

    109 Follower

    4,0

    Also,ich bin baff. Hätte nie mit so einem Ende gerechnet.Der Schreibstil und die kurzen Kapitel fand ich gut.Zu Anfang bin ich etwas verwirrt gewesen,wegen des often Wechsels von der Vergangenheit in die Gegenwart und andersrum,aber dann ging es .Kann ich empfehlen👍

    13. Juni 2025

  • julpo
    julpo

    114 Follower

    2,0

    Das war leider nix..

    Vier erwachsene Kinder plus deren Familien treffen sich aus traurigem Anlass auf einer der wohlhabenden Berliner Inseln. Hedda, Mutter und Familienoberhaupt hat auf eigenen Wunsch das Zeitliche gesegnet und nun gilt es das beträchtliche Vermögen gerecht unter allen Erben aufzuteilen. Doch für die Erschaftsregelung hat sich Hedda etwas ganz besonderes überlegt - eine Abfolge aus 27 Spielen, in denen die potentiellen Erben beweisen müssen, wer dem Erbe würdig ist. Alles gerät schrecklich außer Kontrolle, als klar wird, zu welchen Dingen Menschen bereit sind, wenn es um Geld geht... Die Idee klang für mich fantastisch. Die Umsetzung war es leider nicht. Die Hauptprotagonisten werden so oberflächlich angerissen, dass es unmöglich ist eine Bindung zu irgendwem aufzubauen. Im Grunde genommen war es mir bis zum Schluss egal wer das Erbe antritt. Normalerweise mag ich Zeitsprünge und Perspektivwechsel und tue mich auch nicht schwer damit - hier jedoch hatte ich stellenweise ernsthaft Probleme der Erzählung folgen zu können und wusste teilweise nicht wo und wann ich mich gerade befinde bzw. konnte es trotz Zeitangabe erzählerisch nur schwer einordnen. Stellenweise war es wirklich leider zu konstruiert. Ich bin eigentlich gegen solche Bewertungen weil ich finde, dass man nunmal eine fiktive Kullisse benötigt um seine Geschichte erzählen zu können. Aber hier war es wirklich zum Kopfschütteln. Und leider auch versehen mit gravierenden Logikfehlern, die jemandem hätten auffallen müssen. Leider keine Empfehlung!

    Das war leider nix..

    31. Aug. 2025

3 von 21 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 10931%
tiffifee
tiffifee22. Juli 2025

Bisher waren sie Aufgaben sehr einfach. Es erschließt sich noch nicht, was die Verstorbene damit bezwecken möchte.

Autorin / Autor

Über Jonas Winner

Jonas Winner wuchs in Berlin, Rom und den USA auf und studierte in Deutschland und Frankreich. Nach seiner Promotion über Spieltheorie arbeitete er zehn Jahre lang als Fernsehjournalist, danach folgten Drehbücher fürs deutsche Fernsehen und Romane. Besuchen Sie Jonas Winner auf jonaswinner.com und Facebook.

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