Blick ins Buch

Romane

Tochter des Marschlands

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Über das Buch

Was geschah in jenem schicksalhaften Sommer auf dem Wasser?

Loni Mae Murrow liebt ihr geordnetes Leben in Washington, D.C., wo sie ihr Talent zum Beruf gemacht hat: Für ein Naturkundemuseum fertigt sie naturgetreue Zeichnungen von Vögeln an. Als ihre Mutter Ruth erkrankt, folgt sie nur widerwillig der Bitte ihres Bruders, in die Kleinstadt ihrer Kindheit im Marschland Floridas zu kommen. Denn inmitten der unberührten Landschaft lauern die Erinnerungen an Ruths Gefühlskälte und an den tragischen Tod ihres Vaters Boyd als Loni zwölf Jahre alt war. Dann findet sie einen Hinweis, der Boyds Bootsunfall in einem neuen Licht erscheinen lässt. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Und nach dem, was Familie, Liebe und Heimat für sie bedeuten.

Editionen (5)

ISBN9783453427006
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum11.05.23
Seitenzahl464

Rezensionen & Bewertungen

46 Bewertungen

7 Rezensionen

3,3

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  • celinat
    celinat

    204 Follower

    3,0

    Aufgrund des Covers und Titels habe ich sofort an "Der Gesang der Flusskrebse" denken müssen und den habe ich geliebt. Die Tochter des Marschlands weist einige Parallelen auf. Eine eigenwillige Protagonistin, die Liebe zum Kanufahren und zur Natur sowie die Gefahren und Schönheit der Marschlande. Die Geschichte der Protagonistin ist allerdings eine andere. Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen und es ließ sich flüssig lesen. Ich fand die Story allerdings ziemlich langweilig. Gefühlt hat Loni nur Sachen sortiert bzw. sich nicht dazu aufraffen können ihre Dinge zu erledigen. Es zog sich sehr und erst zum Ende kam Spannung auf, die das Ruder aber nicht mehr rumreißen konnte. Für Menschen, die die Natur lieben und begeistert sind von Vögeln, ist dieses Buch sicher das richtige. Für mich war es leider eine Enttäuschung.

    20. Aug. 2024

  • 3,0

    Nachdem ihre Mutter aufgrund einer Verletzung und beginnender Demenz in ein Pflegeheim umziehen musste, bittet Lonis Bruder sie in ihre Heimat Florida zurückzukehren, um das Elternhaus aufzulösen. Nur widerwillig kommt die Vogelzeichnerin dieser Bitte nach, zu schwierig ist das Verhältnis zur Mutter und zu tief sind die Wunden durch den Selbstmord des Vaters … Dieses Buch hat mich wirklich sehr viel Durchhaltevermögen gekostet. Es ist nicht wirklich langweilig, aber unglaublich langatmig und zäh geschrieben. Die Vogelbeschreibungen (die man aber eigentlich alle googeln müsste um sie sich vorzustellen) und Rückblenden auf Kanufahrten mit Lonis Vater (die nichts, aber wirklich gar nichts zur Handlung beitragen), verlangen einem viel Geduld ab. Der Spannungsbogen ist relativ flach, zumindest wenn man gerne Krimis liest, denn dann kann man sich die Geschichte sehr leicht zusammenreimen und über Lonis Naivität oft nur den Kopf schütteln. Überhaupt bin ich mit der Hauptperson irgendwie so gar nicht warm geworden. Ich habe sie als zumeist sehr ichbezogen und empathielos empfunden. Sie liest das Tagebuch ihrer Mutter, hat aber Null Verständnis für deren Schicksal und ist genervt, dass die demente Frau nicht auf ihre Bemühungen reagiert. Dabei weiß sie selber das ganze Buch über nicht, was sie will - sie sucht Henrietta, um Antworten zu bekommen, aber wenn ihr Bruder sie bittet mit jemandem zu reden, hat sie keine Lust, will nach Hause, macht es dann doch, läuft wieder weg … und das ganze gipfelt dann in einer sinnlosen mehrstündigen Autofahrt. Häh?? Bei Adlai natürlich das gleiche in Grün, ein Verhalten wie ein unreifer Teenager, hin und her, hin und her. Am Schluß hat mich Loni wirklich ziemlich genervt. Alles in allem ist das Buch durch den eingängigen Schreibstil gerade noch so ok, aber bei weitem kein Must-Read.

    15. März 2025

  • 2,0

    Hab lange kein Buch gelesen was mir so egal war. Hab immer wieder überlegt ob ich es abbrechen soll.

    21. Sept. 2025

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Virginia Hartman

Virginia Hartman unterrichtet Creative Writing an der George Washington University in Washington, D.C. Ihre Erzählungen, in denen das Verhältnis des Menschen zur Natur eine tragende Rolle spielt, wurden für diverse Preise nominiert. »Tochter des Marschlands« ist ihr erster Roman.

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