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Ein fantastisches Märchen im kalten Russland.
Der Bär und die Nachtigall ist im Grunde ein klassisches Märchen. Ist ein Kampf Gut gegen Böse und zwischen die Fronten gerät ein Mädchen, dass den Glauben an sich selbst und ihre eigene Kraft finden muss, um sich so ihrem Schicksal entgegen zu stellen. Es geht aber auch um die Christianisierung von Heiden und die Verdrängung ihrer Rituale und Mythen und somit den Verlust der Identität. Katherine Arden hat einen schönen und märchenhaften Schreibstil. Ich hatte das gleiche heimelige Gefühl, wie beim Schauen von Märchenfilmen wie "Die 12 Monate" oder "Die sieben Schwäne". Obwohl ich zunächst Schwierigkeiten hatte mit den russischen Namen und Kosenamen und somit dem Auseinanderhalten der einzelnen Personen. Es kommen in der Geschichte typische mythische Wesen aus der z. B. russischen, slawischen oder türkischen Volklore vor. Die Autorin erschafft damit einen ganz eigenen Mythos um die Geschichte von Väterchen Frost. Sie beschreibt einzelne Hausgeister, die für verschiedene Aufgaben im Haushalt, verantwortlich sind. Ehrt man sie, dann flicken sie Hemden, Feuer den Ofen an, kümmern sich um das Wohlergehen der Pferde und schützen Heim und Hof. Es gibt sogar einen vampirischen Gruselanteil (Upyr) in der Geschichte, der mich echt überrascht hat. Doch das ist auch ein Punkt, weshalb ich nur 4 Sterne gegeben habe. Nicht, weil ich Gruselgeschichten nicht mag, aber ich fand die Vampirthematik too much. Das passte für mich nicht zur Märchenthematik mit den Hausgeistern. Ein weiterer Punkt ist das fanatisch christliche Verhalten einiger Charaktere, dass teilweise nur schwer zu ertragen war. Das hat mich fast noch mehr gegruselt, als die Vampire. Alles in Allem ist "Der Bär und die Nachtigall" ein nettes Märchen für Zwischendurch, dass Liebhaber von Märchenadaptionen bestimmt gut abholt.
9. Feb. 2025
Ein fantastisches Märchen im kalten Russland.
Der Bär und die Nachtigall ist im Grunde ein klassisches Märchen. Ist ein Kampf Gut gegen Böse und zwischen die Fronten gerät ein Mädchen, dass den Glauben an sich selbst und ihre eigene Kraft finden muss, um sich so ihrem Schicksal entgegen zu stellen. Es geht aber auch um die Christianisierung von Heiden und die Verdrängung ihrer Rituale und Mythen und somit den Verlust der Identität. Katherine Arden hat einen schönen und märchenhaften Schreibstil. Ich hatte das gleiche heimelige Gefühl, wie beim Schauen von Märchenfilmen wie "Die 12 Monate" oder "Die sieben Schwäne". Obwohl ich zunächst Schwierigkeiten hatte mit den russischen Namen und Kosenamen und somit dem Auseinanderhalten der einzelnen Personen. Es kommen in der Geschichte typische mythische Wesen aus der z. B. russischen, slawischen oder türkischen Volklore vor. Die Autorin erschafft damit einen ganz eigenen Mythos um die Geschichte von Väterchen Frost. Sie beschreibt einzelne Hausgeister, die für verschiedene Aufgaben im Haushalt, verantwortlich sind. Ehrt man sie, dann flicken sie Hemden, Feuer den Ofen an, kümmern sich um das Wohlergehen der Pferde und schützen Heim und Hof. Es gibt sogar einen vampirischen Gruselanteil (Upyr) in der Geschichte, der mich echt überrascht hat. Doch das ist auch ein Punkt, weshalb ich nur 4 Sterne gegeben habe. Nicht, weil ich Gruselgeschichten nicht mag, aber ich fand die Vampirthematik too much. Das passte für mich nicht zur Märchenthematik mit den Hausgeistern. Ein weiterer Punkt ist das fanatisch christliche Verhalten einiger Charaktere, dass teilweise nur schwer zu ertragen war. Das hat mich fast noch mehr gegruselt, als die Vampire. Alles in Allem ist "Der Bär und die Nachtigall" ein nettes Märchen für Zwischendurch, dass Liebhaber von Märchenadaptionen bestimmt gut abholt.
9. Feb. 2025







