Blick ins Buch

Historische Romane

Die Frauen am Fluss

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Über das Buch

England, 1922. Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf schuldig werden ließ.

Editionen (4)

ISBN9783453292079
VerlagDiana
Erscheinungsdatum14.05.18
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

42 Bewertungen

7 Rezensionen

3,8

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  • 3,0

    Die Geschichte hat leider nicht komplett überzeugt

    Das Buch ist nicht schlecht geschrieben, war mir aber gerade am Anfang etwas zu langatmig. Es hat fast 200Seiten gedauert bis wirklich was passierte und gerade am Anfang hab ich mich immer wieder über die zwei Handlungsstränge gewundert und wie die dann irgendwann zusammenpassen sollen. Das finde ich ist Katherine Webb dann tatsächlich gut gelungen und es war auch eine zumindest für mich überraschende Wendung. Obwohl gerade die das Ende etwas verwirrend machte. Mein Fazit, nett zu lesen, aber kein Highligt.

    23. Okt. 2024

  • 3,0

    Lange zog es sich, bis es überhaupt erst zum Mord kam. Generell hätte man das Buch gut und gerne an einigen Stellen kürzen können. Es lange gedauert bis ich in die Geschichte gefunden habe. So wirklich Spannung kam nicht auf. Obwohl es ja schon einen Krimi-Anteil hatte, fand ich es sehr unspektakulär. Und leider muss ich sagen, dass Anna Thalbach, die ich als Hörbuchsprecherin eigentlich total mag, hier echt schwierig fand. Teils verstellte sie bei manchen Personen ihre Stimmung schon stark an die Grenze des zumutbaren 😬 Generell leider nicht so dolle. Und dass, wo ich sie eigentlich ganz gerne gelesen habe 😕 Schade.

    13. März 2025

  • mrs.moriarty
    mrs.moriarty

    68 Follower

    4,0

    Ich habe lange keinen Roman mehr von Katherine Webb gelesen, weil mich ihre ersten Bücher nicht so richtig überzeugt hatten. Hier wurde ich auch nur deshalb neugierig, weil Ruth vom Youtubekanal zwischentausendzeilen, sehr anschaulich über das Buch gesprochen hat. Ich hatte also Lust, es damit zu versuchen. Sicher ist ein Grund, weshalb mir der Roman dann auch so gut gefallen hat, das ich genau auf diese Art von Büchern gerade Lust hatte. Dabei setzt zumindest die Handlung, die der Klappentext suggeriert sehr viel später ein, als das zu erwarten wäre. Dafür lernt man die dörflichen Strukturen ganz gut kennen und die wichtigsten Figuren, die dann auch für die Geschichte weiter relevant sind. Man wartet allerdings auf den Mord, aber der kommt einfach nicht... Gleichzeitig war es nicht so, das ich nicht interessant fand, was ich bis zu dem Punkt, als dieser dann geschieht, gelesen hatte. Man lernt die Figuren dadurch schon sehr gut kennen, die verschiedenen Perspektiven, die der Roman einnimmt, führen auf eine sehr interessante Lösung hin. Damit hat die Autorin sogar mich bis zu einem bestimmten Punkt aufs Glatteis geführt ^^ Obwohl sie an anderen Stellen eine recht durchschaubare Handlung liefert - die dadurch aber auch davon ablenken kann, was Webb eigentlich im Sinn hat. Dieser Kniff war wirklich gelungen, auch wenn ich zugebe, das mir eine bestimmte Motivlage, was den Mord angeht nicht schlüssig erscheint. Das wirkte zu konstruiert und an diesem Punkt auch nicht nachvollziehbar. Dafür wartet der Roman durch den Kniff trotzdem mit einem wirklich interessanten Schluss auf und man versteht auch, wie bestimmte Merkwürdigkeiten in der Handlung zu Stande kamen. Gleichzeitig ist "Die Frauen am Fluss" kein klassischer Kriminalroman. Aber auch kein klassischer historischer Roman. Manchmal kann er sich nicht so recht entscheiden, was er sein möchte. Die Figuren fand ich zum Teil etwas überzeichnet, andere Punkte fand ich dagegen sehr gut. Vor allem Irene (die ich zugegebener Maßen nicht unbedingt mochte) verändert sich im laufe des Romans spürbar. Insgesamt war ich von Webb positiv überrascht und wurde gut unterhalten. Ein paar Schwächen hat die Handlung eben schon, daher lande ich dann bei 3,5 Sternen.

    22. Aug. 2023

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Katherine Webb

Katherine Webb, geboren 1977, studierte Geschichte an der Durham University und arbeitete mehrere Jahre als Wirtschafterin auf herrschaftlichen Anwesen. Nach ihrem großen internationalen Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten die Romane »Das Haus der vergessenen Träume«, »Das verborgene Lied«, »Das fremde Mädchen« und »Italienische Nächte«, die allesamt SPIEGEL-Bestseller wurden. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt die Autorin heute in der Nähe von Bath, England.

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