Blick ins Buch

Romane

Ja, nein, vielleicht

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Über das Buch

Unverbittert, witzig und lebensklug: Doris Knecht über das ganz normale Leben als Frau. Die Kinder sind ausgezogen und in ihrem Leben breitet sich endlich wieder Ruhe aus. Doch dann wird ihre Wohnung von ihrer Schwester besetzt, es droht ihr ein Zahn auszufallen und sie wird mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert. Während sich das eher marginale gesundheitliche Dilemma zu einer kleinen Krise auswächst, trifft sie im Supermarkt einen Mann von früher wieder: Friedrich. Eine Begegnung, die alles auf den Kopf stellt. Ein moderner Roman, der das ewige Primat der romantischen Liebe infrage stellt.

Editionen (3)

ISBN9783446289352
VerlagHanser Taschenbuch
Erscheinungsdatum10.11.26
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

287 Bewertungen

57 Rezensionen

3,9

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  • benjischwenki
    benjischwenki

    905 Follower

    4,5

    Tolles Buch 😊. Ich habe mich sehr amüsiert über den coolen Schreibstil, war wütend auf alle " Friedriche " dieser Welt, habe mich schmunzelnd sehr oft wiedererkannt und war gerührt vom Zusammenhalt der Familie bzw. der Dorfgemeinschaft in einer sehr kritischen Situation. Es hat mir mal wieder gezeigt, wie stark wir Frauen eigentlich sind und wie wertvoll eine beste Freundin ist. Unbedingte Leseempfehlung von mir ! 😊

    1. Apr. 2026

  • _butterblume_
    _butterblume_

    594 Follower

    4,0

    "J" der A-Z Challenge "Am nächsten Morgen wache ich auf und finde mich plötzlich wieder an diesem Ort, an den ich nie wieder hinwollte: an dem Ort, wo ich die Nachricht eines Mannes erhoffe." "Doch über meine Freude legte sich wie ein beiger Schleier die Tatsache, dass dieses Glück bei Frauen so oft mit einem Mann zu tun haben muss, mit romantischer Liebe. Dass sie das nicht bei sich selber finden dürfen, sondern immer in einem Gegenüber suchen, das letztlich unberechenbar bleibt." "Ich möchte auch nicht mehr in den Spiegel schauen und denken: Was sieht er? Ich habe das so lange gemacht. Wenn ich jetzt in den Spiegel schaue, sehe ich eine Frau Mitte fünfzig, mit grau melierten Haaren, gesund, stark, fit genug, schön genug, ich bin zufrieden mit mir." Die Protagonistin im besten Alter genießt nach der Scheidung ihre neue Freiheit. Die Zwillinge sind aus dem Haus und sie pendelt oft zwischen ihrer Wiener Stadtwohnung und ihrem Haus auf dem Land. Sie ist meist ein glücklicher Single, schreibt an ihrem Buch, trifft Freunde. Sie genießt ihr Leben, muss sich nicht erklären oder rechtfertigen. Bis ein paar unangenehme Ereignisse und das plötzliche Auftauchen eines alten Bekannten Zweifel aufkommen lassen, ob sie sich nicht vielleicht doch wieder einen Partner an der Seite vorstellen könnte. Den Schreibstil mochte ich sehr, locker leicht geschrieben, ab und zu mit Biss aber auch mit tiefgründigen Gedanken. Allerdings hat es einige Kapitel gebraucht, bis ich in der Geschichte war und einiges war dann doch vorhersehbar. Insgesamt ein leicht zu lesender, unterhaltsamer Roman den ich gerne gelesen habe, der allerdings keinen dauerhaften Eindruck bei mir hinterlassen wird.

    5. Juni 2026

  • kiwilein
    kiwilein

    202 Follower

    3,5

    Was wirklich zählt

    Braucht es eine Beziehung zwischen Mann und Frau, um ein glückliches Leben zu führen? Nein. In einer kritischen Situation sind die Freunde, Freundinnen, Familie, Nachbarn der Protagonistin sofort und ungefragt für sie da.

    7. Sept. 2025

3 von 57 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Doris Knecht

Doris Knecht, geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin (u. a. beim Falter und den Vorarlberger Nachrichten) und Schriftstellerin. Ihr erster Roman Gruber geht (2011) war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde fürs Kino verfilmt. Zuletzt erschienen Die Nachricht (2021) und Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe (2023). Doris Knecht lebt in Wien und im Waldviertel.

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